Satiremagazin sorgt für Empörung mit »Baby-Hitler töten!«-Bildmontage

Polizei ermittelt gegen »Titanic« wegen Mordaufruf an Kurz

In Österreich ermitteln Polizei und Verfassungsschutz nun gegen das deutsche Satiremagazin »Titanic«. Dieses verbreitete nach dem Wahlsieg von Sebastian Kurz (ÖVP) in geschmackloser Weise ein Bild von ihm mit »Endlich möglich: Baby-Hitler töten!«.

Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Nachrichten - Politik - Empfohlen, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Baby-Hitler, Christian Solmecke, Justiz, Österreich, ÖVP, Polizei, Satire, Sebastian Kurz, Titanic, Tim Wolff, Twitter
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Immer wieder stellt sich mal die Frage, wie weit Satire gehen darf. Das bundesdeutsche Satiremagazin »Titanic« hat hier ganz offensichtlich den Bogen deutlich überspannt. Das Magazin twitterte kurz nach der Österreich-Wahl mit einem Bild von Wahlsieger Sebastian Kurz (ÖVP), wo der 31-jährige mit einem Fadenkreuz versehen wird, darüber die Zeilen »Endlich möglich: Baby-Hitler töten!«.

ÖVP-Politiker Hannes Rauch kritisiert mit klaren Worten diese Montage: »Ich finde persönlich diesen Beitrag einfach geschmacklos und komplett daneben.« Es gebe zwar eine Pressefreiheit, aber die »Titanic« müsse sich die Frage stellen, ob das nun richtig war oder nicht. Ihn stören an diesem Bild, die Bezeichnung des ÖVP-Politikers Kurz als »Baby-Hitler« und der Umstand, dass ein Fadenkreuz auf diesen gerichtet sei, womit er zum Abschuss freigegeben werde. Es sei eine ethische Frage, ob so etwas machbar ist oder nicht.

Mehrere österreichische Zeitungen kritisierten die Montage bereits als einen offenen Aufruf zum Mord gegen den ÖVP-Politiker. Auf Twitter reagierte die Wiener Polizei und antwortete einem User auf die Frage nach der Strafbarkeit: »Wir haben dies an die zuständigen Stellen weitergeleitet.« Es werde jetzt ermittelt. Unterdessen hat sich auch das österreichische Bundesamt für Verfassungsschutz und die Terrorismusbekämpfung wegen Verdachts auf Volksverhetzung eingeschaltet.

Der »Titanic«-Chefredakteur Tim Wolff pocht hingegen auf das Recht der Satire. Es handle sich um die »klassische Antwort« auf die Frage, was bei einer Zeitreise möglich wäre, »nämlich den kleinen Hitler töten«. Man sei dankbar, dass die österreichischen Wähler jetzt das ermöglicht hätten, »ohne dass man qualvoll in eine Zeitreisemaschine steigen« müsse.

Ein bisschen »unangemessen« will Wolff den Twitter-Beitrag allerdings nur aus anderem Grund sehen: »Baby-Hitler war ein unschuldiger Schreihals, Sebastian Kurz ist da deutlich gefährlicher«, sagt der 39-jährige. Hinsichtlich der Ermittlungen gegen die »Titanic« sagt Wolff polemisch: »Wir wissen ja noch gar nicht, was da passiert. Seit ohne unser Verschulden die Kontakte zur Stasi und zum KGB eingeschlafen sind, haben wir nicht mehr so genaue Informationen darüber, was andere da so treiben.«

Zur Kritik, dass die Satire nach hinten losgegangen sein könnte, sagt der frühere Taz-Redakteur: »Was witzig ist, entscheiden immer noch wir.« Sein Medienrechtsanwalt Christian Solmecke sieht für eine Klage gegen das Magazin nur »wenig Erfolgsaussichten«. »Soweit ich das ganze hier sehe, liegt hier kein Aufruf zum Mord vor«, erklärt der Kölner Jurist.

»Vielmehr geht es nur darum, in satirischer Form auf die rechte Gesinnung des Kanzlers Kurz deutlich aufmerksam zu machen«, lässt Solmecke die Öffentlichkeit wissen Gerade die »Titanic« sei dafür bekannt, dass Grenzen der Satire ausgelotet werden. Daher sehe er einem strafrechtliches Vorgehen der ÖVP gegen das Satire-Blatt optimistisch entgegen. Es könne lediglich Kurz das Magazin als Privatperson zivilrechtlich verklagen.

»Hier wäre aber letztlich wie bei der Beleidigung eine Abwägung zwischen der Kunst- und Meinungsfreiheit der Satire auf der einen Seite und dem Persönlichkeitsrecht des Politikers auf der anderen Seite vorzunehmen«, sagt Solmecke, aber auch für ein solches Verfahren sehe er wenig Erfolgschancen. Kurz prüft jetzt eine Klage gegen das Magazin »Titanic«.

Mehr dazu unter n-tv.de

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: egon samu

Linksfaschisten drehen offenbar durch. Ein Mordaufruf ist keine Satire. Offenbar fällt den Sozi-Propagandisten nichts Brauchbares mehr ein.
Ich bin für eine beispielhafte, abschreckende Bestrafung dieser Hetzer.

Gravatar: egon samu

Linksanwalt Solmecke hat wohl keine Ahnung, daß Adolf Hitler einer linken sozialistischen Arbeiterbewegung vorstand. Er sollte mal in "Mein Krampf!" des genannten Autors nachlesen...
Bildungsfrei und hasserfüllt: typisch linke "Tugenden".

Gravatar: M.B.H.

Hier sieht man wieder was bei unseren Scheindemokraten dahinter steckt. Dieses linke Pack hat nur ein Ziel unser Land kaputt zu machen.
Deutschland mutiert zu einem Links-islamischen Schurkenstaat. Die Linken beachten nur nicht, dass sie nur Werkzeug sind und nachher im Islam die ersten sind die beseitigt werden.
Wo sind hier unsere Menschenrechtler-Aktivisten?
Straftäter müssen menschenwürdig geschützt werden, doch Morddrohungen gegen Bürger sind legitim.
Europa wach auf! Auch die eigenen Werte dürfen verteigit werden.

Gravatar: Jomenk

"Es handle sich um die »klassische Antwort« auf die Frage, was bei einer Zeitreise möglich wäre, »nämlich den kleinen Hitler töten«."

Da können wir ja nur froh sein, das Zeitreisen ( zumindest in die Vergangenheit ) nicht möglich sind. Nicht auszudenken, wie viele Kinder die Redakteure der Titanic so abschlachten würden. Den kleinen Nero, den kleinen Putin, usw.

Gravatar: Hand Meier

Ich habe lange nicht verstanden zu was Linke fähig sind, weil ich den politisch Linken die Grausamkeit, die Intoleranz und den fanatischen, mörderischen Hass gar nicht zugetraut habe.
Aber nur so motiviert, ist der Schießbefehl an der DDR-Grenze Realität gewesen, die Unterstützung der RAF und der politische Mord ein Mittel Linker, eigentlich fanatisch kranker Charaktere, die Bestandteil der deutschen Medien sind, siehe https://www.youtube.com/watch?v=ObrhDjY23Og

Es können schlicht nur sehr dumme Menschen sein, denen eine Philosophie eines Immanuel Kant zu kompliziert ist, denn sie selbst existieren ja offensichtlich komplett ohne jede Rationalität und befinden sich unter ihresgleichen.
Diese Unreife, dieses fehlende Talent etwas Konstruktives, etwas Gutes, humanes beizutragen, zeigt auch die Verlorenheit mit seiner linken Ideologie in einem Wahn der Selbstüberschätzung keine Alternative einer bürgerlichen freien Gesellschaft zu lassen zu wollen.
Man hat sich selbst nicht im Griff, ist irrational, will aber eine Gesellschaft beherrschen und manipulieren, und dazu erobert man Positionen in den Medien und Parteien und provoziert.
Der kranke Selbsthass bricht durch und wird projiziert.

Gravatar: Dirk S

Pfft, Pille-Palle. Nicht wirklich lustig, aber Kleinkram. Da hat es früher auch bei der Titanic härtere Kaliber gegeben. Muss ein Politiker aushalten, gerade wenn er Regierungschef werden will. Mein Gott, was sind alle für Weicheier geworden. Es gab Zeiten, da hätte man die Sache mit "unlustig" erledigt und wäre zur Tagesordnung übergegangen.

Flockige Grüße,

Dirk S

Gravatar: kassandro

Wenn Linke so etwas machen, dann ist das Freiheit der Kunst. Habt ihr das immer noch nicht kapiert?

Gravatar: Anton

Ich finde diese Aussage von "Titanic" unter die Gürtellinie
geschmacklos, allerdings nicht als ein echten Mordaufruf
an Kurz, obwohl kranke Hirne könnte es verleiten!!!

Ersuche um Unterlassung einerseits und Richtigstellung
andererseits, denn mit Humor hat es nichts mehr zu tun!!!

Gravatar: Einzelk@mpfer

Extrem intolerant, hochaggressiv, angstzerfressen und feige. Papa ein "Nazi". Von der Schule an die Uni, mit anschließender Beamtenlaufbahn bis in die Pensionierung hinein fürstlich vom Steuerzahler unterhalten. (Psychogramm eines Alt68er AfD Hassers aus meinem ehemaligen Umfeldes)

Gravatar: Lupo

Diese linken Nazis sind noch gefährlicher als 1933, aber keiner will es für wahrhaben und verniedlicht dieses ganze Schmierentheater als Satire, wie blind ist die Exekutive ?

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