Politiker starten Kampagne gegen Kirche

04. Februar 2013, 07:18 | Kategorien: Politik | Schlagworte: , , | von Redaktion
Foto: Timm Schamberger/dapd
Redaktion (oe)

Als wollten sie die Klage von Erzbischof Gerhard Ludwig Müller in der Welt beweisen, haben Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) und Grünen-Chefin Claudia Roth erneut verleumderische und unwahre Behauptungen über Müller und die katholische Kirche zum Besten gegeben. Der hatte die gegenwärtige Kritik an der Kirche mit totalitären Systemen verglichen.

Müller hatte außerdem eine »eine künstlich erzeugte Wut« und »gezielte Diskreditierungskampagnen gegen die katholische Kirche in Nordamerika und in Europa« beklagt.

Die Justizministerin, die immer wieder mit kirchenfeindlichen Äußerungen hervortritt, sagte: »Vergleiche mit dem Holocaust sind geschmacklos, wenn es um unterschiedliche Auffassungen in unserer Gesellschaft zu aktuellen Fragen wie auch der Rolle der Ehe, Familie und eingetragenen Lebenspartnerschaften geht«. Müller hat diesen Vergleich allerdings nie gezogen. Die Justizministerin ist Mitglied im Beirat der Humanistischen Union, einer religions- und kirchenfeindlichen Vereinigung.

Die Grünen-Chefin brabbelte wie üblich ahnungslos etwas von »Mittelalter« und »moderner Gesellschaft«. Darüber hinaus redete sie von »Vorfällen wie die eiskalte Abweisung einer vergewaltigten Frau durch eine katholische Klinik« – und unterstellte damit wahrheitswidrig, dass ein katholisches Krankenhaus in Köln einer vergewaltigten Frau die Hilfe verweigert habe.

Roth ist vor ein paar Jahren durch die Verleumdung des ehemaligen Augsburger Bischofs Walter Mixa hervorgetreten. Mixa hatte eine Initiative von Familienministerin von der Leyen kritisiert und gesagt, damit würde sie Frauen zu »Gebärmaschinen« degradieren. Darauf hatte Roth in Verkehrung der Tatsachen behauptet, Mixa wolle Frauen zu »Gebärmaschinen« degradieren.

 

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