Organspende: Neuer Skandal in Leipzig

02. Januar 2013, 08:34 | Kategorien: Politik | Schlagworte: , | von Redaktion
Foto: Lennart Preiss/ddp
Redaktion (oe)

In den Jahren 2010 und 2011 sind am Universitätsklinikum Leipzig Patientendaten manipuliert worden, um ihnen eine vorgezogene Organtransplantation zu ermöglichen. In diesem Zeitraum wurden 182 Lebern transplantiert, in 32 Fällen wurden Manipulationen nachgewiesen, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Drei verantwortliche Ärzte sind inzwischen beurlaubt worden.

Ziel war es offensichtlich gewesen, die Patienten kränker erscheinen zu lassen als sie waren, damit die zentrale Organvermittlungsstelle Eurotransplant sie vorzeitig berücksichtigt. Dazu war wahrheitswidrig behauptet worden, die Patienten hätten eine Blutwäsche erhalten.

Auch in Göttingen, Regensburg und München hatten Mitarbeiter von Transplantationszentren Patientendaten manipuliert, um ihnen vor der Zeit zu einem neuen Organ zu verhelfen.

 

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