Ungarns Premier beklagt falsche Brüsseler Einwanderungspolitik

Orbán: Flüchtlingsströme waren bisher nur ein Aufwärmen

Ungarns Premier Viktor Orbán bemängelt, dass Brüssel weiter seine Irrtümer in der Einwanderungspolitik nicht einsehe und so immer neue Flüchtlingsströme anziehe. Das befördere in Europa Terroraktionen und ein Verlust an öffentlicher Sicherheit.

Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Nachrichten - Politik - Empfohlen, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Ungarn, Viktor Orban, Budapest, Europäische Union, EU-Kommission, Brüssel, Migration, Zuwanderung, Afrika, Einwanderungsland, Islam, Christentum, Europa, Flüchtlingsquote
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Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán übt abermals deutliche Kritik an der Einwanderungs- und Außenpolitik der EU-Kommission. Im Budapester Parlament beklagte dieser am Montag, dass Brüssel die Irrtümer dieser Politik nicht einsehe, sondern weiter auf den Fehlern beharre.

Orbán sprach dabei von einer neuen »Weltordnung, die wir nicht verhindern können«. Dessen Folge sei die »neue Völkerwanderung«, die auch Europa erreichte. Diese Völkerwanderung geschehe noch dazu parallel zur »neuen Weltoffensive« des Islam.

Europa würde eine Politik ausüben, für die es in den vergangenen 1.000 Jahren kein Beispiel gegeben hätte, dass nämlich ein Kontinent seine Außengrenzen nicht schütze, sondern diese eher öffne. Das sei verlockend für immer neue Flüchtlingsströme. Orbán warnte: »Was wir bisher sahen, das war nur ein Aufwärmen«.

Der ungarische Premier verwies dabei auf NATO-Prognosen, nach der sich bis 2020 aus Afrika 60 Millionen Menschen auf den Weg machen, zumeist nach Europa. Dabei wären als Folge der »falschen Brüsseler Politik« Terroraktionen und die dramatische Verschlechterung der öffentlichen Sicherheit zu verzeichnen.

Ungarn wolle sich selbst, darüber hinaus Mitteleuropa, möglichst aber auch die ganze Europäische Union vor diesen Folgen schützen. Aus diesem Grund sei in der EU eine »neue Trennlinie« zwischen Ländergruppen entstanden, führte Orbán weiter aus.

Es gebe in Europa »Einwanderungsländer« und »Nichteinwanderungsländer«. Dabei seien die Einwanderungsländer als ehemalige Kolonialstaaten zumeist Länder mit gemischter Bevölkerung. In diesen Ländern würden sich die inneren Bevölkerungsproportionen verändern, sich der Anteil der Christen verringern und jener der Nichtchristen erhöhen.

Es gebe weiter in der EU »Nichteinwanderungsländer« wie Ungarn, die auf ihrer Sicherheit, Lebensform, ihrer nationalen, religiösen und kulturellen Identität bestehen. Orbán bekräftigte: »Wir wollen ein ungarisches Ungarn und ein europäisches Europa.«

Die Zukunft Europas würde davon abhängen, ob diese zwei Ländergruppen fähig seien, ein Zusammenleben, die Kooperation auf der Grundlage einer neuen, gemeinsamen angenommenen Ordnung, zu realisieren. Ungarn werde »nie ein Einwanderungsland werden«, auch wenn man das Land mittels der verbindlichen Flüchtlingsquoten zwingen wolle.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Stephan Achner

Orban ist offensichtlich einer der ganz Wenigen, der begreift, dass die Brüsseler EU dabei ist, ganz Europa zu zerstören.

Deshalb sollte man Orban zum Nachfolger von EU-Juncker vorschlagen.

Gravatar: karlheinz gampe

Orban liegt richtig. Während unsere kranken Politiker falsch liegen. Merkel gilt für viele als geisteskrank. Selbst der US Präsident bezeichnet CDU Merkel als Geisteskranke (Irre).

Wer wählt solche Leute ?

Gravatar: Werner

Orban ist der einzige Staatsmann, der die politische Lage in Europa erkannt und richtig einschätzt.
Er hat mit Sicherheit als erster erkannt, dass Junker, Merkel und Konsorten, den Plan der Welterneuerer und Globalisten strikt umsetzen wollen.
Er ist der Einzige der alles richtig gemacht hat und die anderen europäischen Staaten sollten ihn voll unterstützen.
Die Wähler in der BRD haben es in der Hand, Freiheit oder
Untergang der deutschen und europäischen Kultur.

Gravatar: Gipfler

Ein echter Europäer, der Viktor Orbán, im Gegensatz zu den Europa-Feinden des Monstrums EU.

Man muss sich ja immer wieder klarmachen, dass dieses Zulassen der Massenmigration nach Deutschland nur durch fortgesetzte Verfassungs- und Gesetzesbrüche des Merkel-Regimes möglich war und ist. Und die Mainstream-Medien tun alles, dies zu verschleiern. Siehe:
https://fassadenkratzer.wordpress.com/2017/09/19/wie-propaganda-medien-die-merkel-regierung-von-allen-rechtsbruechen-reinwaschen/

Gravatar: Herbert

Viktor Orbán, ein Mann mit klaren Prinzipien und Denkvermögen. Solche Patrioten gibt es nicht viele in diesem besagten Europa und schon gar nicht im Land der Merkel-Administration.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Ungarns Premier Viktor Orbán bemängelt, dass Brüssel weiter seine Irrtümer in der Einwanderungspolitik nicht einsehe und so immer neue Flüchtlingsströme anziehe. Das befördere in Europa Terroraktionen und ein Verlust an öffentlicher Sicherheit.“

Nun; auch die Schweden erkannten inzwischen, dass die Nato – deren weitere US-Finanzierung indirekt auch m. E. selbst von US-Präsident Trump in Frage gestellt wird – ein von der deutschen Göttin(?) & Co. unterstützter Verein von notorischen Lügnern und Blendern ist. https://deutsch.rt.com/kurzclips/57483-schweden-protest-nato-russische-aggression/

Nimmt diese Merkel in ihrer Sturheit nicht auch beim weiteren Zustrom von Flüchtlingen in Kauf, dass sich die Kosten der Migration von Flüchtlingen allein für Deutschland https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/kosten-der-migration/ noch vervielfältigen werden?

Anscheinend aber ist ihr das egal!!!

Verhinderte sie deshalb – gemeinsam mit der SPD den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland? https://deutsch.rt.com/kurzclips/57336-gysi-spd-verhinderte-atomwaffen-abzug/

Spiegelt dies nicht auch ein ganz besonderes Bild der Glaubwürdigkeit des Mannes wider, der Deutschland so gerne regieren will? https://www.welt.de/politik/deutschland/article167911777/Schulz-fordert-den-Abzug-von-US-Atomwaffen-aus-Deutschland.html

Ist in der politischen Verlogenheit zwischen dieser Merkel und dem Schulz tatsächlich ein gravierender Unterschied zu erkennen???

Gravatar: …und überhaupt…

@karlheinz gampe: "Wer wählt solche Leute?" Nun, solche Leute werden gewählt von Profiteuren und von gutgläubigen, einseitig informierten Menschen. Hoffentlich bringt der 24.9. die Wende für diese verfehlte Politik von Merkel & Co.

Gravatar: K Becker

Was macht Orban falsch?
Er beklatscht und bejubelt die Antidemokraten in der EU - NICHT!!!
Er steht mit Rückgrat für sich und sein Volk und zu den Vereinbarungen mit der EU.

Gravatar: Franz Horste

Vielleicht gibt es bald einen Ungarexit. Wenn demnächst auch die Rumänen den Euro verlangen, dafür, dass sie für Merkel bei sich die Grenzen abdichten, um keine Flüchtlinge aus der Türkei mehr durchziehen zu lassen, dann ist die Heuchelei vollständig.
Die europäischen Grenzen müssen außen dicht gemacht werden, wenn wir nicht untergehen wollen. Merkel versteht das nicht. Andere haben für sie die Mauer geöffnet. Sie ist einfach durch spaziert und glaubt, nun brauche man keine Grenzen mehr.
http://wort-woche.blogspot.de/2017/09/wahlwerbung-fur-ein-weiter-so-im.html

Gravatar: Anton

Dr. Viktor Orbán ist einer der besten Staatsmänner Europas, vielleicht der Welt, denn er verfolgt im Sinne
der Verfassung, auf die er geschworen hat, die Interessen
des Staates und seiner Bevölkerung! Punkt!
Ob es den "Brüsseler Spitzen" paßt oder nicht, das ist
ihm egal und was die Merkel´sche Flüchtlings-Einladung
anbelangt, hat mit Solidarität, die eingefordert wird, nichts
zu tun!
Damit drängt sich wieder die Situation auf, denn Dr.Orbán
ist absolut europäisch orientiert, aber die Eu muß sich
neu aufstellen:
NATIONALSTAATEN, DIE IHRE EIGENINTERESSEN
VERTRETEN, ABER SICH ZU EINEM GEMEINSAMEN
WIRTSCHAFTSBLOCK VEREINEN IN DER NEUEN
WELTORDNUNG, SIEHE EAWU!!!

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