Tunesien, Algerien, Marokko

Özdemir will Visa-Erleichterung für Maghreb-Staaten

Der Parteichef der Grünen fordert eine Visa-Erleichterung für die Maghreb-Staaten Tunesien, Algerien und Marokko. Das sind die Herkunftsländer der sogenannten »Nafris«.

Foto: Bündnis 90/Die Grünen / Wikimedia Commons / CC BY-SA 2.0
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In Köln und anderen deutschen Städten kam es zum Jahreswechsel 2015/2016 zu massenhaften sexuellen Übergriffen. Verantwortlich für diese Taten waren, das mussten selbst die Politiker der Altparteien letztlich einräumen, überwiegend sogenannte "Nafris", eine Abkürzung für nordafrikanische Intensivtäter. Diese stammen hauptsächlich aus Tunesien, Algerien und Marokko. Auch der Attentäter vom Berliner Breitscheidplatz stammte aus Tunesien.

Exakt für Menschen aus diesen Ländern fordert der "Obergrüne" Cem Özdemir nun Visa-Erleichterungen. Das meldet "rp-online" in einem Bericht. Dies solle als vorauseilende Gegenleistung erbracht werden, damit sich die drei Länder bezüglich eines Rücknahmekommens bewegten. Özdemir sagte: » Wenn man möchte, dass sich Marokko, Algerien und Tunesien bewegen, muss man klug vorgehen und im Gegenzug beispielsweise Handels- und Visaerleichterungen und Stipendien im Angebot haben, damit endlich Bewegung ins Spiel kommt.«

Anstatt also die Grenzen konsequenter gegen Übertritte zu sichern und insbesondere Menschen aus den Maghreb-Staaten, deren Antrag auf Asyl kaum bis keine Anerkennungswahrscheinlichkeit beinhaltet, konsequent abzuschieben, will Özdemir dagegen die Einreisemöglichkeiten für diesen Personenkreis erleichtern und erweitern.

Die "ganz besondere" Sichtweise der Grünen und anderer Politiker auf diese drei Länder lässt sich auch anhand eines anderen Beispiels belegen. Während für die Vertreter einer bestimmten politischen Coleur diese Länder als "nicht sichere Herkunftsländer" gelten, in denen es politische Verfolgung, Folter und ähnliche undemokratische Strukturen gibt, finden sich bei Reiseveranstaltern jede Menge Angebote für Pauschalreisen nach Algerien, Marokko und insbesondere Tunesien.

Kommentare zum Artikel

Gravatar: Jomenk

Bauen wir ein Dach über unsere schöne Buntenrepublik und wir haben das grösste Irrenhaus der Welt.

Ich entschuldige mich für diesen Kommentar. Er ist weder orginell oder neu. Aber ich bin ganz ehrlich. Mir fällt nichts mehr ein.

Gravatar: karlheinz gampe

Der Türke Özdemir der behauptet nicht die Trümmerfrauen sondern die Türken hätten Deutschland wiederaufgebaut soll in seine türkisch, islamische Heimat gehen und Erdogan bei Aufbau der Türkei helfen.

Gravatar: Jomenk

@karkheinz campe

Wann kamen die ersten Gastarbeiter aus der Türkei. So um 1960, glaube ich. Und warum. Weil wir zu wenige Arbeitnehmer hatten. Zu diesem Zeitpunkt gehörte die Bundesrepublik wieder zu den grössten Volkswirtschaften weltweit.
Aber bitte erzählen sie das nicht Herrn Özdemir. Er hat eine ganz andere Version der Geschichte. Dort saßen die Deutschen 1960 noch völlig orientierungslos in den Trümmern ihrer zerbombten Städte und stritten sich mit den Ratten um die Essensreste. 1960 kamen dann die Gastarbeiter aus der Türkei als Entwicklungshelfer und haben bei den Deutschen wieder den aufrechten Gang eingeführt. So war das, nicht wahr Herr Özdemir.

Gravatar: H.Roth

Die Grünen sind eben wie sie sind. Da läßt sich nichts mehr ändern. Was mir vielmehr Sorgen macht, ist, dass es tatsächlch noch 9 bis 10 Prozent Wähler gibt, die diese Truppe in der Bundesregierung haben wollen!

Gravatar: Klingler

@Jomenk 09.01.2017 - 10:42
"Wann kamen die ersten Gastarbeiter aus der Türkei. So um 1960, glaube ich. Und warum. Weil wir zu wenige Arbeitnehmer hatten. "
Leider stimmt diese Aussage auch nicht, denn die türkischen Arbeitskräfte kamen nur aus einem Grund. Die damalige US-Regierung ordnete der Bundesregierung an, Arbeiter aus der Türkei in Deutschland arbeiten zu lassen. Gründe dafür gab und gibt es zu Hauf. Sehr wichtiger Bündnispartner und und und ......

Gravatar: Mino Cair

Das Unheimliche an unserer Situation ist: je absurder und gefährlicher die Forderungen sind, welche von unseren Politikern verkündet werden, desto wahrscheinlicher ist ihre Umsetzung. In Osteuropa wird aufgerüstet, die Schleusen für den Zuzug kulturfremder junger Männer werden geöffnet. Was ist nun wahrscheinlicher, was kommt eher: der Nuklearschlag oder Bürgerkrieg? Ein Ende mit Schrecken oder ein Schrecken ohne Ende? Mann, wird dieses Jahr spannend!

Gravatar: H.von Bugenhagen

Na iss denn dass
Visafreiheit für Vergewaltiger,das lieblings Klientel der Linken.
Sie sollten dort hin ziehen ins Paradies für Grüne.
Immer mehr Migranten kehren Deutschland derzeit den Rücken.
Viele sind enttäuscht von Deutschland.Kommen aber immer wieder gerne hier her zum rauben und vergewaltigen.
Sie wollten mit ihrer Ausreise einem "drohenden Einreiseverbot" zuvorkommen.
Blieben sie in Deutschland, droht ihnen die Abschiebung.

Gravatar: Max Latino

Und ich will, dass man dem Türken Özdemir die deutsche Staatsbürgerschaft entzieht.
Schließlich ist dieser Herr Bundestagsabgeordnete auch im Besitz einer doppelten Staatsbürgerschaft.
Und Herr Erdogan spricht den türkischstämmigen Armenien-Resolution -Unterstützern ja auch die türkische Staatsbürgerschaft ab.
Somit wäre dieser "junge Mann " dann staatenlos.
Aufnimmerwiedersehen Özdemir, niemand wird Sie vermissen.

Gravatar: Anton Berger

Das 'Irrenhaus' entwickelt sich weiter...

Wenn Sie niemand hindert, werden sie es solange bunt treiben bis allen Seiten nur noch Mord und Totschlag übrigbleibt.
Dann haben diese' grünen Salongsozis' endlich wieder den Beweis für den pösen Teutschen...

Gravatar: Freigeist

Es heißt doch Visa-Erleichterungen. Es heißt nicht Visa-Freiheit. Hat denn von Euch MaulheldenInnen schon mal jemand ein Visum für einen Geschäfts-Kontakt beantragen müssen?

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