Hunderte Soldaten sollen stationiert werden

Österreich will den Grenzübergang am Brenner abriegeln

In der Alpenrepublik macht man mobil gegen den weiterhin ungehinderten Zustrom von Migranten, die über die Mittelmeerroute durch sogenannte »Helfer« nach Italien befördert wurden und nun quer durch Europa marschieren. Am Brenner soll Schluss sein.

Foto: böhringer friedrich / Wikimedia Commons / CC BY-SA 2.5
Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Nachrichten - Politik - Empfohlen, Nachrichten - Lebenswelt, Nachrichten - Lebenswelt - Empfohlen, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Österreich, Abriegelung, Grenzübergänge, Italien, Brenner, Sillian, Reschenpass, Verstärkung, Bundesarmee
von

Im Gegensatz zur Merkel-Regierung hierzulande, die im September 2015 die Personenkontrollen an den deutschen Grenzen rechtswidrig außer Kraft gesetzt hat und lediglich aktuell zum G20-Treffen in Hamburg diese temporär wieder eingeführt hat, macht man in Österreich Nägel mit Köpfen. Im ersten Halbjahr 2017 sind weit über 80.000 Wirtschaftsmigranten über die Mittelmeerroute nach Italien gelangt. Deren Ziel ist die Einwanderung in die Sozialsysteme der mitteleuropäischen Staaten, insbesondere Österreich und Deutschland. Doch in Wien hat man die Nase voll von dieser Invasion und plant, zeitnah den Grenzübergang am Brenner mit mehreren hundert Soldaten abzuriegeln.

Der österreichische Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) sagte der »Kronen-Zeitung«, er erwarte einen sehr zeitnahen Einsatz der Streitkräfte. 750 Soldaten stünden zur Grenzsicherung bereit. Er halte einen entsprechenden Einsatz des österreichischen Bundesheeres für »unabdingbar, wenn der Zustrom nach Italien nicht geringer wird«.

Die Streitkräfte aus zwei verschiedenen Einheiten seien im Fall der Alarmierung innerhalb von 72 Stunden voll einsatzfähig, so Doskozil weiter. Erste Einheiten könnten im Bedarfsfall sogar deutlich früher am Einsatzort eintreffen. Zu dieser Meldung passt die Nachricht, dass das österreichische Verteidigungsministerium bereits am Sonntag erstes schweres Gerät nach Tirol verlegen ließ. Darunter sind auch vier Pandur-Radpanzer zum Absperren von Straßen im Grenzgebiet auf dem Brenner.

Auch der Nauders-Reschenpass im Westen Österreichs wie der Übergang Sillian in Osttirol sollen im Einsatzfall abgeriegelt und durch Soldaten der Bundesarmee verstärkt werden.

 

 

Kommentare zum Artikel

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.

Gravatar: P.Feldmann

Vielleicht kapiert es ja der normale Helldeutsche mit solchen Bildern: das sind Kriegsszenarien, die Merkel hier provoziert (ihre Einladungs-Selfies kreisen immer noch im web-orbit und die arabischen Asyl-Bewerbungsvideos ihres Regimes schüren weiter die Illusion, daß man den Islam nach Europa tragen und dabei noch luxuriös alimentiert werden kann)!

Gravatar: Jomenk

Liebe Österreicher. Warum macht ihr euch das Leben so schwer. Direkt an der Grenze in einen Bus und dann ab in Richtung Germoney. Aber bitte erst nach unserer Wahl. Das passt jetzt irgendwie nicht. Aber danach, hereinspaziert ins gelobte Land. Für diese vielen Goldstücke ist euch unser Dank gewiss.

Gravatar: Heinz

Wenn die Österreicher Ernst machen, können wir uns nur verneigen und bedanken.
Sie nehmen auch unsere Interessen wahr, was die eigene Regierung penetrant verweigert.

Gravatar: Unmensch

Was nützen Panzer und Soldaten, wenn die doch nicht schiessen dürfen? Die Wanderer wissen das auch.

Gravatar: H.von Bugenhagen

Ich wünsche mir den 30-jährigen österreichischen Außenminister ,,Sebastian Kurz,,
als neuen Bundeskanzler für Deutschland.
Die BRD Finanz GmbH kann ihre Geschäfte ja nach Nord Korea verlegen.
Wieder ein toller Österreicher der zeigt wo es lang geht.

Gravatar: Alfred

Wer unternimmt endlich mal etwas gegen die kriminellen NGO-Schlepperbanden im Mittelmeer?
Und die NGO-Spender sollten auch für die Flüchtlinge in Anspruch genommen werden. Wer A sagt, sollte auch für B aufkommen.

Gravatar: A.Huber

Ich danke Österreich,da wir von unserer eigenen Regierung nicht geschützt werden!

Gravatar: Mathias Baumgärtel

An die Redaktion:
Aah, das Maas'sche Gesetz wirkt also schon, obwohl noch gar nicht bestätigt. Gratuliere zu Eurer neuen "freiheitlichen Demokratie"! Es ist eine Schande! Und auch wenn Ihr eigentlich Opfer seid, erbärmlich ist Euer Verhalten doch. Anstatt Protest zu zeigen, passt Ihr Euch quasi im vorauseilenden Gehorsam an. Das erinnert mich irgendwie an Schweizerisches Verhalten gegenüber der EU, da werden auch direktdemokratisch vom Volk entschiedene Sachverhalte einfach nicht umgesetzt oder verwässert, weil ja die EU-Kommission nachteilige Massnahmen ergreifen könnte.

Gravatar: Gerd Schober

Weiß jemand, was das für ein dreiachsiger Radpanzer ist?

Schreibe einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang