Hofberichterstattung statt Polittalk

Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk ignoriert die AfD

Nun ist es auch faktisch bewiesen: der per Zwangsabgabe finanzierte öffentlich-rechtliche Rundfunk ignoriert in seinen Politsendungen die AfD. Stattdessen wird bei Illner, Will, Maischberger und Konsorten höfische Berichterstattung betrieben.

Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Nachrichten - Politik - Empfohlen, Startseite - Empfohlen, Startseite - Unterbühne | Schlagworte: Öffentlich-Rechtlicher-Rundfunk, ARD, ZDF, Polittalk, Ausklammerung, Verweigerung, AfD
von

Im Jahr 2017 gab es in den per Zwangsabgabe finanzierten Sendern der ARD und des ZDF insgesamt fast 150 sogenannte Polittalkshows. Die meisten Sendungen, nämlich derer 45, moderierte Maybrit Illner im ZDF. Zu dem regelmäßigen nach ihr benannten Polittalk kamen noch einige Sendungen mit dem Titel »Illner Intensiv« hinzu. In diesen 45 Sendungen waren exakt zwei(!) Mal Repräsentanten der AfD zu Gast. Von der Union aber schafften es im gleichen Zeitraum sogar 47 Gäste in die Sendung; also sogar mehr als Sendungen insgesamt ausgestrahlt wurden. Selbst die BIG-Partei, einer islamisch motivierten Splitterpartei durfte in der selben Anzahl an Sendungen auftreten wie die AfD.

Doch auch bei der ARD ist man stark bemüht, die AfD aus der Berichterstattung respektive aus den Sendungen herauszuhalten. Man redet zwar gerne über sie und zerreißt sich in unschöner Regelmäßigkeit das Maul, ergeht sich in unseriösen, substanzlosen Verbalattacken, diffamiert die Repräsentanten, die Mitglieder und die Wähler der AfD, schmäht sie, diskriminiert sie und versucht sogar, sie zu kriminalisieren. Doch den offenen Diskurs scheut man. Maischberger lud die AfD zu ihren 34 Sendungen ganze vier Mal ein, bei Plasbergs »Hart aber fair« war die AfD auch vier Mal vertreten - bei 37 Sendungen. Und von Anne Will gab es bei 31 Sendungen sagenhafte zwei (in Worten: zwei!) Einladungen.

Knapp sechs Millionen Wähler haben im September 2017 ihre Stimme der AfD gegeben. Ihre politische Meinung wird in den Sendungen von ARD und ZDF nicht repräsentiert. Was wäre wohl, wenn diese sechs Millionen Wähler aufgrund der mangelnde Repräsentanz entschieden, ihre Zwangsabgabe zu verweigern?

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte
unterstützen Sie mit einer Spende unsere
unabhängige Berichterstattung.

Kommentare zum Artikel

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.

Gravatar: Karl Napp

Das undemokratisch parteiische Verhalten der mit allgemeinen Zwangsabgaben finanzierten Staatsmedien ARD/ZDF/DLF ist reif für den Staatsanwalt (Unterschlagung öffentlicher Mittel) und für Zivilklagen der AfD (Anspruch auf demokratische, unparteiische Gestaltung politischer Sendungen). In der AfD gibt es so viele kluge, juristisch ausgebildete Köpfe - warum werden sie nicht aktiv?

Gravatar: Bernd Büdenbender

Was wäre wohl,wenn die sechs Millionen Wähler ihre Zwangsabgabe für ARD/ZDF...., was wäre wohl, wenn wir keine alternativen Medien, wie Internet, you tube, Tichy, cicero, achgutcom und wie sie alle heißen ,hätten? Hat irgend jemand noch Fragen zur bewußten Unterdrückung der Meinungsfreiheit in diesem Land? Es wird immer mehr Bürgern bewußt, daß geheime Rundfunk-und Fernsehverwaltungsräte ihre Kasperlejournalisten anweisen,eben die AfD und ihre Vertreter nicht zu Wort kommen zu lassen. So etwas nennt man gelenkte Presse,unterscheidet sich mitnichten vom früheren System in der "DDR",und wird eben (noch)willfährig von diesen angepaßten Plauderern vollzogen. Der demokratische Aufruhr muß schon vom Bürger selbst kommen:wir haben genügend Möglichkeiten, uns ein differenziertes Bild zu machen.Dafür brauche ich keine politischen Wissenschaften studiert zu haben. Sapere aude, bemühe Dich, Dir selbst ein objektives Bild zu verschaffen, das muß für jeden von uns Bürgern gelten,die sich berechtigte Sorgen um unseren Staat machen, der immer mehr auf die schiefe, grünsozialistische Bahn gerät,mit Merkel's Hilfe.

Gravatar: Karin Schmidt

Wir brauchen Ministerpräsidenten die keine Zwangsbeitragszahlverträge mit sich selbst abschließen.
Eine Finanzierung der Parteipropagada ist das aller letzte für das die Bürger aufkommen sollten.
Genauso ist es mit den Parteistiftungen, sowas soll
vom Steuerzahler finanziert werden? Wenn ich nicht
weiß was ich will, dann brauch ich auch keine Stiftung.
Vorn und hinten Betrug in diesem Land auf Kosten aller.

Gravatar: Kai Stiglat

Ja, mich ärgert das auch schon ziemlich lange. Es fällt eindeutig auf, daß die AFD völlig unterrepräsentiert ist. Grüne sind immer dabei, auch die FDP. Die haben weniger Gewicht im Bundestag. Das wäre mal was für eine Kampagne. Da gehört mal gehörig auf den Zahl gefühlt. Ich sehe Politsendungen immer weniger gern, obwohl sie mich sehr interessieren, weil mir diese Einseitigkeit tierisch auf den S... geht.

Gravatar: egon samu

Wer die Zwangsabgabe noch bezahlt macht sich mitschuldig.
Die Rundfunkanstalten und ihr "Beitragsservice" dürfen KEINE VOLLSTRECKBAREN Bescheide ausstellen.
Das dürfen nur Behörden, was diese NICHT sind.
Wenn sie Forderungen erheben müssen sie die gesetzliche Grundlage nachweisen und vor GERICHT eine Vollstreckung erstreiten.
LG Tübingen, 5 T 232/16 vom 19.09.2016

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

… „Man redet zwar gerne über sie und zerreißt sich in unschöner Regelmäßigkeit das Maul, ergeht sich in unseriösen, substanzlosen Verbalattacken, diffamiert die Repräsentanten, die Mitglieder und die Wähler der AfD, schmäht sie, diskriminiert sie und versucht sogar, sie zu kriminalisieren. Doch den offenen Diskurs scheut man.“ …

Der Grund hierfür ist m. E. sehr schnell und einfach erklärt:

Den Politikern der Altparteien wie auch den Moderatoren dieser Sendungen fehlen die Argumente, die von der AfD ins Feld geführten Fakten zu entkräften!!!

Gravatar: Ludger Fischer

Ernsthaft? Ich habe vielmehr den Eindruck, es wird über kaum etwas anderes berichtet als über die AfD. Mir bekomt diese Partei, die wenig Konstruktives bietet bisher, viel zu viel Aufmerksamkeit.

Gravatar: Gerd Müller

So ist es halt, das speichelleckende Vasallentum.

Und so wurde aus dem Volk der Dichter und Denker, ein Volk von Schmarotzern, Denunzianten und
Arschkriechern !

Gravatar: Axel Gojowy

Schneeball, Quiekschnauz und Napoleon haben den Weg aufgezeigt.

Schreibe einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang