Neuer Streit um Struwwelpeter

18. Juni 2009, 12:51 | Kategorien: Lebenswelt | Schlagworte: | von
Redaktion

Vor 200 Jahren wurde Heinrich Hoffmann geboren. Nicht ganz so alt ist die Debatte um sein wichtigstes Werk: den "Struwwelpeter". Doch auch die Diskussion um die Wirkung von Zappelphillipp, Suppenkasper und Co. geht nun schon über Jahrzehnte. Derzeit fordert die Chefin des Frankfurter Sigmund Freud-Instituts, die Psychoanalytikerin Marianne Leuzinger-Bohleber, den Klassiker aus den Kinderzimmern zu verbannen.

Anfällige und verletzliche Kinder könnten durch die Überflutung mit archaischen Konflikten durch das Buch traumatisiert werden, warnt sie. Dagegen glaubt der Jugendbuchforscher Hans-Heino Ewers von der Universität Frankfurt, dass sich Kinder durch die direkt dargestellten Urkonflikte von ihren eigenen Ängsten befreien können.

Mehr zur Fachdiskussion über den Struwwelpeter finden Sie hier und in der österreichischen Zeitzung Der Standard.

Mehr über das Werk Heinrich Hoffmanns und Ausstellungen dazu finden Sie hier.

Foto: Jens Wolf/ddp

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