Ziel: Kampf gegen Taliban intensivieren

NATO-Truppenkontingent in Afghanistan soll aufgestockt werden

Der Kampf gegen den weltweit zunehmenden islamisch motivierten Terrorismus soll nun auch mit verstärkter Soldatenpräsenz in Afghanistan geführt werden. Die NATO-Truppen am Hindukusch werden aufgestockt, um das Land nicht an die Taliban zu verlieren.

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Das Einsatzkonzept der von den USA angeführten NATO-Truppen in Afghanistan wird grundlegend geändert. Statt eines Rückzugs der noch im Land befindlichen Kräfte wie ursprünglich geplant, wird die Truppenstärke aufgebaut. Nach Presseberichten wollen alleine die USA ihr Kontingent nahezu verdoppeln. Dadurch soll verhindert werden, dass in Afghanistan ähnlich wie im Irak nach einem Rückzug ein Machtvakuum entstünde, welches von islamischen Terrorgruppen wie den Taliban genutzt werden könnte, um in dem Land einen Bürgerkrieg zu entfachen.

Der Kampf gegen den weltweit zunehmenden islamischen Terror steht beim US-Präsidenten Trump ganz oben auf der Agenda. Zwar werden die USA sich nicht daran beteiligen, ein fremdes Land nach ihrem Vorbild ändern zu wollen; die Aufgabe, ihre Heimat auf die Zukunft auszurichten liege bei den Afghanen selbst, sagte Trump. Er bezweifele aber, dass die islamischen Taliban Teil einer politischen Lösung für Afghanistan sein könnten. Doch nach der Befriedung des Landes durch eine effektiv geführte Militäroperation sei alles möglich.

Die neue, offenbar schon geplante Militäraktion soll zudem stärker von diplomatischen und politischen Maßnahmen unterstützt werden. Dazu gehören auch Aktionen im benachbarten Pakistan, in das sich die Taliban nach geführten Anschlägen oftmals zurückziehen. Diese Terrornester müssten ebenso ausgetrocknet werden wie der Kampf in Afghanistan. Zudem soll Indien als weiterer wirtschaftlicher Partner vor allem für humanitäre Hilfe vor Ort gewonnen und eingebunden werden.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: karlheinz gampe

Noch mehr Bundeswehrsoldaten, die am Hindukusch Deutschland gegen den Islam verteidigen und Merkel holt islamische Asylanten, die Kämpfer des Islam ins Land und islamisiert Deutschland und Europa. Gab es nicht schon genug tote Deutsche durch islamische Kämpfer?

Gravatar: Kai-Uwe

Warum nicht, wenn Deutschland im Chor der großen mitsingen will muss es schon mal ein paar Opfer bringen. Und wenn ich eine Berufsarmee habe, müssen deren Mitglieder auch damit rechnen Krieg zu spielen. Ansonsten brauche ich doch keine Armee. Dann kann ich doch all die Probleme angehen die so im Land herrschen. Geld wäre dann jedenfalls vorhanden.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

…“Statt eines Rückzugs der noch im Land befindlichen Kräfte wie ursprünglich geplant, wird die Truppenstärke aufgebaut.“ …

Weil auch Moskau den völkerrechtswidrigen Krieg US-Supermacht in Afghanistan gescheitert sieht und russische Senatoren den Abzug der US-Truppen fordern? https://deutsch.rt.com/international/55978-verlierer-supermacht-russische-senatoren-behaupten-us-einsatz-afghanistan-gescheitert/

Da die Aufstockung der US- und Nato-Truppen allerdings entgegen den Ankündigungen von Präsident Trump steht:

Fordert der Trittin nun aus Unterstützung für den von ihm scheinbar sehr bewunderten Mr. Trump, dass die Russlandsanktionen beibehalten werden sollen??? https://deutsch.rt.com/inland/56063-jurgen-trittin-sanktionen-gegen-russland/

Gravatar: H.Roth

"...um das Land nicht an die Taliban zu verlieren."
Wären da diese Nato-Truppen nicht besser in Deutschland stationiert?

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