Salvatorkolleg in Bad Wurzach lässt im katholischen Morgengebet muslimische Gebete sprechen

Muslimische Gebete Pflichtprogramm an Katholischer Schule

Das Gymnasium Salvatorkolleg in Bad Wurzach befindet sich in katholischer Trägerschaft. Zum Unterricht gehört ein morgendliches Gebet. Seit Januar 2018 werden im Rahmen dieses Schulgebets auch muslimische Gebete gesprochen.

Quelle: stayfriends.de
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Seit 1924 existiert das Gymnasium Salvatorkolleg in Bad Wurzach. Es wurde von dem Orden der Salvatorianer (SDS) als Lateinschule gegründet. Heute ist das Salvatorkolleg eine katholische Schule in freier Trägerschaft. Gesellschafter sind die Franziskanerinnen von Sießen, die Süddeutsche Provinz der Salvatorianer mit Sitz in München. Wie diese Details erahnen lassen, ist dieses Kolleg keine allgemeinübliche Schule mit den obligatorischen Problemen, wie man sie von vielen Ballungszentren Deutschlands landauf landab kennt.

Zu den klaren Vorgaben und mitunter sehr streng gefassten Regeln der Schule gehören, wie es für eine Schule in katholischer Trägerschaft wenig überraschend ist, auch das gemeinsame Morgengebet und die Teilnahme an Gottesdiensten. So weit hat sich auch weder bei den Schülern noch bei deren Eltern sich jemand an dieser Schulordnung gestört. Die Eltern waren durchaus bereit, einen Obolus zu entrichten, um ihren Kindern einen Besuch dieser Schule, die sich unter anderem der gezielten Begabungsförderung verschrieben hat, zu ermöglichen.

Allerdings kam man in der Schulleitung auf die Idee, ab Januar 2018 in dem bisher rein christlichen Morgengebet nun auch muslimische Gebete sprechen zu lassen. Zwar äußerten die Eltern sofort Protest, doch seitens der Schulleitung ließ man nur gelten, dass die Kinder während des muslimischen Gebetsteils nicht mehr aufstehen müssten und das »Amin« am Ende dieses Teils verweigern dürften. Von der Teilnahme an diesem Teil aber würden sie nicht befreit werden.

Kurz zusammen gefasst: eine katholische Schule, die auch als solche ihre Zulassung erhalten hat und entsprechende finanzielle Unterstützung erhält und diese Zuwendungen dementsprechend steuerlich relevant als Spenden deklarieren kann, verpflichtet ihre Schüler zu einer Teilnahme an Elementen der islamischen Religionsausübung. Da stellt sich die Frage, ob eine Verpflichtung der Schüler zu dieser Teilnahme im Einklang mit mit den Aufgaben und Pflichten einer christlichen Bekenntnisschule rechtlich vereinbaren lässt.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Thomas Rießler

Wie war das nochmal mit Nebukadnezar, der goldenen Statue und dem Feuerofen?

Gravatar: Karl

Finanzielle Unterstützung sofort streichen !! und diese Schulleitung an ein christliches Kreuz nageln damit sie wieder verstehen , wem sie rechenschaft zu tragen haben ...

Gravatar: Unmensch

Das ist Integration: man wird zu dem, was man integriert. Deutschland soll islamisch werden, Westeuropa soll islamisch werden, die ganze Welt. So ist der Wille der Islamisten, dem sich sehr viele unterworfen haben. Warum auch immer.

Gravatar: Marc Hofmann

Das die Katholische Kirche/Glaubensgemeinschaft dem Islam so hörig ist, dass ist schon sehr auffällig...warum die Hörigkeit der katholischen Glaubensgemeinschaft nur beim Islam und nicht gegenüber den Hinduismus oder Buddismus bestand hat....warum also ausgerechnet der ISLAM?! Was fasziniert diese Chrstiliche Glaubengemeinschaft (Katholiken und Evangelen) so am Islam....wenn das so weiter geht, dann wird die Bibel eines Tages auch noch durch die Scharia ersetzt....das Christentum schafft sich selbst ab....Deutschland schafft sich ab...und damit schafft sich die gesamte europäische Aufgeklärte Gesellschaft ab und unterwirft sich einen unaufgeklärten-steinzeitlichen Glaubenskult namens ISLAM....das nennt man weder Fortschritt noch Aufgeklärt...das ist Rückschritt und NAIV! Selbst der Budismus, der Hinduismus ist näher am Christentum als dieser menschenfeindliche/gesellschaftsfeindliche Scharia-Islam!

Gravatar: Anne R.

Diese Naivität ist einfach nicht zu fassen.
Hoffentlich ist wenigstens einigen Eltern klar, daß die Aussprache z.B. des muslimischen Glaubensbekenntnisses nach strenger Auslegung mancher Moslems als Konversion verstanden wird.

Eltern auf die Barrikaden!!!!

Gravatar: Ercan Aslan

@Thomas Rießler:
Sie glauben doch wohl nicht, dass sich die Franziskanerinnen in der Bibel auskennen?!
Auch wenn, ist das "mit zweierlei Maß messen" doch in letzter Zeit wieder richtig "in"! Solange das der Andere macht, ist das böse. Wenn ich aber das Gleiche mache, ist es noch lange nicht das Selbe! :-D
Ich wüsste was, dass irgendwelche komischen Schnepfen mein Kind zwingen, muslimische Gebete aufzusagen! Denen würde ich was erzählen, was denen gar nicht gefällt: und zwar etwas aus der Bibel! :-D
Naja....nichtsdestotrotz würde ich mein Kind von vorneherein nicht auf so eine Schule schicken; desweiteren frage ich mich, was Religion überhaupt an Schulen zu suchen hat; geschweige denn als Fach, wo Glaube benotet wird!? Das ist totaler Schwachsinn!

2. Korinther 6:14-15
Stellt euch nicht unter ein Joch mit den Ungläubigen. Denn was hat die Gerechtigkeit zu schaffen mit der Ungerechtigkeit? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? Welche Gemeinsamkeit gibt es zwischen Christus und Belial [Anm.d.Red.: Dem Teufel]? Oder was für ein Teil hat der Gläubige mit dem Ungläubigen?…

Gravatar: Petronius

“Hätte bei Poitiers nicht Karl Martell gesiegt: Haben wir schon die jüdische Welt auf uns genommen – das Christentum ist so etwas Fades –, so hätten wir viel eher noch den Mohammedanismus übernommen, diese Lehre der Belohnung des Heldentums: Der Kämpfer allein hat den siebenten Himmel! Die Germanen hätten die Welt damit erobert, nur durch das Christentum sind wir davon abgehalten worden.”
(Hitler, Adolf ; Heim, Heinrich ; Jochmann, Werner ¬[Hrsg.]: Monologe im Führerhauptquartier, S. 370)

Gravatar: Thomas Waibel

Noch ein Beweis, daß die "Kirche" von Bergoglio nicht die Kirche Christi ist.

Wäre sie die Kirche Christi, würde sie nicht nur die Islamisierung Deutschland unterstützen, sondern diese mit allen legitimen Mitteln bekämpfen.

Hier ist die Trennung von dieser "Kirche" angebracht, wozu gehört, keine "Kirchen"-Steuern mehr zu bezahlen.

Gravatar: Maria

Vielleicht besteht hier ein Zusammenhang mit der schwindenden Mitgliederanzahl der Gläubigen in der katholischen Kirche?
Vielleicht sehen führende Katholiken in einer Art Verbrüderung bzw. Zusammenschluss mit dem Islam eine
Zukunftschance in einer immer glaubenskritischer werdenden Zeit?

Gravatar: Thomas Rießler

Ercan Aslan, man kann unsere deutschen Verhältnisse durchaus mit der Zeit Daniels in babylonischer Gefangenschaft vergleichen. Auch dort wurde den jüdischen Eltern die Kinder weggenommen und zwangsweise vom Staat im Sinne einer fremdartigen Kultur und Religion erzogen. Die Größe des Propheten Daniel zeigte sich aber gerade darin, dass er trotz dieser erschwerenden Umstände an seinem Glauben an Gott festhielt. Er hat sich nicht gewaltsam gegen die Babylonier aufgelehnt, sondern deren Gericht Gott überlassen.

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