Monti fühlt sich missverstanden

07. August 2012, 11:14 | Kategorien: Politik | Schlagworte: , | von Redaktion
Foto: Roberto Pfeil/dapd
Redaktion

Am Wochenende hatte der italienische Ministerpräsident Mario Monti noch eine unbekümmerte Attacke gegen den Parlamentarismus geritten. Hatte erklärt, dass die Regierungen in ihren europapolitischen Entscheidungen unabhängiger von den Parlamenten sein sollten. Hatte die Regierungen aufgefordert, die Parlamente zu »erziehen«. Kurzum: Hatte sich als demokratievergessener Technokrat sondergleichen zu erkennen gegeben.

Nachdem daraufhin eine Welle der Kritik über ihn hinwegschwappte, wollte er plötzlich nur falsch verstanden worden sein. Schließlich hatte er doch alles ganz, ganz anders gemeint. Recht hat er: Schwarz ist weiß und ein X ist ein U – willkommen im europäischen Neusprech.

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(oe)

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