Misstrauen der Unternehmen in Eurozone steigt

06. August 2012, 10:16 | Kategorien: Wirtschaft | Schlagworte: | von Redaktion
Foto: Thomas Lohnes/ddp
Redaktion

Der Energiekonzern Shell hat der Eurozone das Vertrauen entzogen: Er zieht 15 Milliarden Dollar an Barmitteln aus den Krisenstaaten Europas ab und vertraut sie amerikanischen Banken an – Griechenland & Co. ist dem britisch-niederländischen Unternehmen einfach nicht mehr sicher genug. Die verbleibenden Barreserven in Europa beziffert man auf nur noch 2,3 Milliarden Dollar.

Der Abzug der Gelder könnte der pessimistischen Prognosen der Wall Street über die Zukunft des Euroraumes geschuldet sein. Analysten der Citi-Bank geben die Wahrscheinlichkeit des Austritts Griechenlands aus der Eurozone innerhalb der nächsten Monate mit 90 Prozent an. In diesem Fall, vermutet Moody’s, werden auch Portugal, Spanien und Italien in weitere Gefahr kommen. Unternehmen wird inzwischen geraten, Verträge dahingehend zu ändern, dass sie im Ernstfall nicht in Peseten oder Drachmen bezahlt werden.

 

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(oe)

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