Mainstreammedien berichten nur über Trump

Mexiko plant einen Zaun an der Grenze zu Guatemala

Das Trump-Bashing seitens deutscher Mainstreammedien hat gegenwärtig Hochkojunktur. Sein Einreiseverbot und der geplante Mauerbau zu Mexiko stehen im Fokus der Medienschelte. Dabei gibt es viel mehr Grenzzäune auf diesem Erdball.

Foto: www.flickr.com/photos/rightsatduke/4687293001
Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Nachrichten - Politik - Empfohlen, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Grenzzäune, Diskussion, Hetze, Angriffe, Trump, Mexiko
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Der vom US-Präsidenten Donald Trump geplante Bau einer Sicherungsanlage an der Grenze zu Mexiko wird in deutschen Mainstreammedien auf das Übelste attackiert. Grüne Politiker erdreisten sich sogar, eine nicht vorhandene Parallele zwischen den tödlichen, menschenverachtenden Grenzanlagen des SED-Unrechtsregimes und der Erweiterung der US-Grenzanlagen zu Mexiko zu ziehen. Dass Trumps Pläne de facto lediglich ein Aus- respektive Weiterbau des bereits vorhandenen Zaunes ist und im Grunde genommen lediglich die Umsetzung längst vorhandener Pläne darstellt, wird von den deutschen Qualitätsmedien und diverser Politiker der Altparteien gerne »vergessen«.

Diese Personengruppen »vergessen« auch gerne, dass es mehr als nur diese eine, heiß diskutierte Grenze gibt. Mexiko, das gegenwärtig als Opfer der Trump-Politik hoch stilisiert wurde, plant seinerseits, seine südliche Grenze zu Guatemala mit einem Zaun zu sichern. Mit dieser Maßnahme soll die Armutseinwanderung aus den anderen lateinamerikanischen Ländern nach Mexiko unterbunden werden.

Brasilien hatte 2013 angekündigt, seine insgesamt 17.000 Kilometer lange Landesgrenze mit Zeppelinen, Drohnen und Hubschraubern überwachen zu wollen. Indien hat einen 4.000 Kilometer langen Grenzzaun zu Bangladesh errichtet, um sich gegen die Einwanderung aus dem dichtbesiedelsten Land (und zugleich einem der ärmsten Länder) der Erde zu schützen. 

Das Thema des Mauerbaus in Israel zur Absicherung gegen Palästina, Gaza und Ägypten ist ein Thema für sich und würde den hier gegebenen Rahmen sprengen. Auch die Grenzanlagen zwischen Nord- und Südkorea am 38. Breitengrad dürften hinlänglich bekannt sein. Aber auch in Europa gibt es Grenzmauern, die quasi aus der Wahrnehmung verdrängt werden.

Quer durch Belfast (Nordirland) ziehen sich Mauern, die die von den Katholiken bewohnten Stadtteile von denen der von Protestanten bewohnten trennen. Insgesamt sind diese Mauern 21 Kilometer lang. Sie befinden sich in Europa und trennen Iren von Iren. Diese »Peace Line« durchschneidet Hinterhöfe und ist mit seiner bis zu sieben Metern Höhe kaum zu übersehen. 

Und auch in Zypern gibt es einen Grenzzaun, der seit 1974 den türkisch besiedelten Norden vom griechisch-zypriotischen Süden trennt. Zypern ist, wie Irland auch, ein Mitglied der EU. Dass aber in zwei EU-Ländern derartige Grenzzäune gezogen sind, ist für deutsche Mainstreammedien und Altparteien-Politiker weniger wichtig, als dass der neu gewählte US-Präsident alte Pläne überarbeiten und umsetzen will.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Gerd Müller

Das haben diese Merkelschen Tintenkulis so an sich, die objektivlose Berichterstattung ........

Gravatar: Dirk S

Zitat:"Dass aber in zwei EU-Ländern derartige Grenzzäune gezogen sind, ist für deutsche Mainstreammedien und Altparteien-Politiker weniger wichtig, als dass der neu gewählte US-Präsident alte Pläne überarbeiten und umsetzen will."

Natürlich ist denen die "Mexiko-Mauer" wichtiger als die anderen. Denn zweitens stehen die anderen Mauern schon länger und erstens bedeutet die Mauer zwischen den USA und Mexiko, dass Trump voraussichtlich Strafzölle für in Mexiko produzierte Waren, vor allem Automobile erheben wird. Was ganz besonders VW treffen wird, das viel in Mexiko, auch speziell für den US-Markt, investiert hat. Und VW bedeutet auch Staatsmauschelei, da teilweise Staatskonzern.

(Andere deutsche Autobauer waren da "schlauer" und haben durchaus respektable Fertigungskapazitäten in den USA für Modelle ihrer Kernmarken [so wie BMW] oder bedeutende Unternehmensteile, die in viel den USA fertigen [Daimler-LKWs]. Die werden mit Donald verhandeln und einen Deal bekommen, mit dem beide Seiten gut leben können.)

Am Ende geht es doch nur ums Geld. Denn auch die Presse kann auf den Werbekunden VW schlecht verzichten. Und die Politik, na ja, da wird eben gemauschelt, was das Zeug hält. Wobei beides eine US-Administration nicht sonderlich interessieren dürfte. (NOP [Not Our Problem] aus deren Sicht.)

Wobei es für die "Mexiko-Mauer" nicht nur Befürworter in den USA gibt. Nein, auch in Mexiko gibt es die. Z.B. die Drogenkartelle werden von der Idee begeistert sein. Erschwerung des "Lieferweges" gleich höhere Preise des "Produktes". Aber vielleicht ist es auch das, was so mancher Grenzzaungegner in den USA befürchtet. Und da die deutsche Presse bei ihren US-Spezis abschreibt...

Grenzenlose Grüße,

Dirk S

Gravatar: Hans von Atzigen

Das sind die Fakten,kann nun wirklich jeder wissen wenn er will. Kleine Ergänzung im Baltikum und in der Ukraine
wird auch ein, resp. ausgezäunt.
Ob da nicht so einiges schon länger ganz böse schief
lauft???
Logo nachvollziebar die Armutswanderungen.
Jetzt haben wir seit rund 30 Jahren sog. Globalisierung
aus dem Wohlstand für alle ist da nix geworden.
Scheint die ganze Sache funktioniert nicht, was jetzt?
Was da wohl schief gelaufen ist, läuft?
Grundsätzlich könnte man auf die ganze Mauerbauerei
verzichten, jedenfalls die erdrückende Mehrheit.
ZB.Korea logo etwas problematischer Fall.
Ansonsten im Wesentlichen eher einfach.
Zurück zur Selbstverantwortung der Nationen.
Gilt auch für, die Zahl der Bürger die man sich wie auch immer,, zulegt,,. Da gibt es doch längst ganz humane Möglichkeiten um das Verantwortungsbewusst anzugehen. Wer das nicht will? Bitte schön dann auch für die Volgen geradestehen.
Möglicherweise braucht es halt doch, einen etwas ausgprägteren Staat, fähig, Eigenverantwortung im Interesse seiner Bürger zu übernehmen, die Wirtschaft einbinden nicht vertäufeln jedoch auch nicht schrankenlos zum Schaden des Ganzen befreien.
Immer und endlos alles nur auf die anderen Abschieben,
die anderen verantwortlich machen, bringt es ja offensichtlich auch nicht.
In der Suche nach Ausreden warum so einiges nicht ,,stimmig,, ist sind die Globalisten sakstark. Ganz handfestes tatsächlich umsetzbares, realisierbares,
findet man bei denen kaum. Weiss jemand genauer bescheid?
Ach ja bekannt das ,,Ewig-Gedöns,, Kapitalismus, Rassismus, usw. kennt doch inzwischen jeder.
Und was haben die noch drauf, ja was???

Gravatar: ewald

danke für die info zum weiteren
BEWEIS. Lügen-bzw Lückenpresse

schaffen wir eine offene und mauerlose gesellschaft; reißen wir alle mauern ab von der gefängnismauer bis zur Haus- und Gartenmauer und Lärmschutzmauer etc.; an jeder Wohnungstür prangere das Willkommenschild ;

Gravatar: karlheinz gampe

Norwegen hat nun neuerdings auch einen Zaun bis zum Eismeer ! Als Notwehr gegen die irre Merkelpolitik. Früher hatte Norwegen lange vor der EU offene Grenzen. EU Beamten, die sich über Zaunbau beschwerten wurden zurück geschickt.

Gravatar: WALT MAISTA

Das Thema "ZAUN und Mauern" ist offensichtlich ein weltweites Reizthema.
In Deutschland sogar ist die Problematik, sein Hab und Gut zum Nachbarn hin mit einem Zaun abzusichern mit tiefgreifendem, zerstörerischem Potential besetzt. Hass und Gewaltdynamik bei den "lieben Nachbarn" sind Gang und Gäbe.

Als ich mein erstes Hausgrundstück 1988 in einer Reihenhausanlage gegen die Zerstörungswut der hyperaktiven, asozialen Kinder der Nachbarn absichern wollte, baute ich einen Zaun, der vollständig mit dem Landesnachbarschaftsrecht und mit den lokalen, den Landesbauvorschriften und dem BGB-Vorschriften in Übereinstimmung war.

Der Zaun hatte keine 2 Wochen gehalten, da war er von wütenden Nachbarn, die gemeinsam gegen mich und meine Familie mit Gewalt vorgingen, zerstört worden.
Ich habe zwar hinterher im Gerichtsprozess Recht bekommen, was die Sachbeschädigung anging.
Aber ich habe keinen Schadensersatz erhalten.
Trotz einer eindeutigen Rechtslage, die mir Recht gab, habe ich mein Recht nicht durchsetzen können. Der Richter hatte sich derart schwammig geäußert, in etwas so, als das ich hätte die Eigentümergemeinschaft vorher fragen müssen, obwohl diese noch gar keine eigene Agenda hatte.
Denn alle meine Grundrechte wiegen nicht so hoch, wie die, der Eigentümergemeinschaft. Was für ein Wahnsinn!
Das war 1988 in Schleswig-Holstein.

Heute ist die Situation noch schlechter geworden. Wenn man sich auf sein Recht beruft, dann heißt es nicht zwangsläufig, das man auch Recht bekommt. Und Präsident Trump scheint diese Erfahrung auch gerade, zumindestens global-medial zu machen.

Wie man ja auch an Merkels permanentem Rechtsbruch sehen kann, bekommt nicht der Recht, der Recht
hat, sondern der, der die meiste Macht auf sich vereint. Das Recht des Stärkeren also. Es ist ein menschlicher Instinkt aus Urzeiten, der heute wahrer ist, den je. Das Recht des Stärkeren ist, war und wird immer das Geschehen der Menschheit in Richtung des Stärkeren beeinflussen.
Es wird sich trotz aller philosphischen, psychologischen und fundamentaler Erkenntnisse der Wissenschaften dieser Welt niemals ändern. Gesetze und Verordnungen, Vorschriften, Regeln - alles nur billiges Machwerk der Mächtigen, um die Schwächeren im Zaum zu halten. Denn deren Schwäche ist die mentale Schwäche. Das sich nicht zuzutrauen, aufzubegehren gegen Ungerechtigkeiten der Starken. Und so soll es ja auch immer bleiben. Ohne Gewalt wird es nicht Gerecht werden, niemals. Auch, wenn alle linksverblödeten weichgespülten Pusteblumen der Grün-alt68er das immer behaupten. Ihre Taten stehen ja ebenso gegen ihr eigenes Wort, wie das von, na, sagen wir mal -> von Merkel.
Oder der wirklich völlig vernebelte Trudeau aus Kanada. Er will alle Gangster, die Trump 'rausschmeissen
will, mit Liebe und Verständnis in Kanada aufnehmen.

https://www.youtube.com/watch?v=Q3vH4jHk6Is

Ja ist der völlig bekloppt? Der ist genau wie Merkel.
Irgendwas müssen die beiden zusammen geraucht haben, das bei beiden die Realität ausgeblendet hat.

Ich sehe voraus, das Trump nicht mehr lange leben wird. Leider. Denn es wird bald irgend einen ambitionierten
Selbstmordattentäter aus seinem eigenen Dunstkreis schaffen, ihn zu stoppen. Wetten? Ich möchte dieses Wette gerne verlieren. Aber ich glaube das nicht. -

Gravatar: Martin

Leider kommt der Artikel ohne Quellenangaben aus, sehr bedauerlich. Wo findet man mehr über die Ankündigung Mexikos eine Mauer zu Guatemala zu bauen?

Gravatar: INFJ

Verstehe immer noch nicht das Gemecker. Jeder hat das Recht, seinen Lebensraum zu schützen, jedes Tier verteidigt sein Revier. Viel effektiver als Millionen Tonnen Baumaterial in die Landschaft zu schütten wäre ein bewaffneter Grenzschutz. Das hatten wir zwar schon einmal, aber damals waren die Menschen in einem Freiluftgefãngnis eingesperrt und durften nicht raus.
Auf Leute zu schießen, die in fremdes Territorium eindringen, ist die letztmögliche Maßnahme, ist unmenschlich und bedeutet nichts anderes als Krieg.
Da finde ich eine Mauer sehr viel akzeptabler.

Gravatar: Dirk S

@ Martin

Zitat:"Leider kommt der Artikel ohne Quellenangaben aus, sehr bedauerlich. "

Ja, das würde den Artikel durchaus aufwerten. Vor allem, wenn man bei der Google-Suche ("grenzzaun mexiko guatemala") diesen Artikel als ersten und einzigen auf der ersten Seite findet.

Zitat:"Wo findet man mehr über die Ankündigung Mexikos eine Mauer zu Guatemala zu bauen? "

Eine Google-Suche mit "grenzzaun mexiko guatemala" warf auf Seite 2 diesen Link raus:

http://www.metropolico.org/2017/02/01/mexiko-verhindert-illegale-migration-ebenfalls-durch-eine-mauer/

Sucht man bei Google mit "grenze mexiko guatemala" bekommt man bis Seite 3 folgende Links:

http://info-direkt.eu/2017/01/30/rueckblick-2010-mexiko-baute-mauer-um-illegale-migranten-abzuhalten/

https://www.npla.de/poonal/mexikanische-regierung-plant-mauer-an-grenze-zu-guatemala/

http://www.henning-uhle.eu/wirtschaft-soziales/die-grenzmauer-von-mexiko

Wenn man denn nun auf Englisch "border mexico guatemala" sucht, dann findet man auf Seite 1 folgende Links, die alle von einem Hoax sprechen:

http://www.snopes.com/mexico-guatemala-border/

https://www.quora.com/Does-Mexico-have-a-wall-on-its-southern-border

http://www.dailykos.com/story/2017/1/28/1626359/-Mexico-s-Great-Wall-At-Border-With-Guatemala

Auf Seite 2 findet man dann noch einen Link zur Sun, nach der ein Mauerbau angekündigt wird:

https://www.thesun.co.uk/news/1789161/now-mexico-wants-to-build-a-border-wall-to-keep-out-illegal-immigrants-from-el-salvador-honduras-and-guatemala/

Wenn man sich die NASA-Bilder von der Grenze ansieht, sieht es eher nach einem derzeitigen Grenzweg denn einer Grenzbefestigung aus.

http://visibleearth.nasa.gov/view.php?id=78600

Nach dem, was man in der allwissenden datenmüllhalde so findet, sieht danach aus, dass der Grenzzaun zwischen Mexiko und Guatemala eher virtuell existiert. Eine halbwegs ordentliche Quelle wäre wirklich wünschenswert, da stimme ich Ihnen voll und ganz zu.

Linkfreie Grüße,

Dirk S

Gravatar: Esteve

Der obige Beitrag, der andere Aufzählungen von Separationsbauwerken vergleicht, auch und insbesondere innerhalb der EU, verkennt eines: in den meisten Beispielen herrscht(e) in den entsprechenden Regionen KRIEG, d.h. ohne Mauer: vermutlich mehr Tote. Hier sollte man mal hoffen, daß das in Mexiko-Nord nicht der Fall ist (bzw. je sein wird...). Wirtschaftlich motivierte Gebilde (Indien, gleichermaßen EU: Ceuta und Melilla) mag man "gerechter" Parallelführen können; ob sie indes die Dimension des in der für sich selbst beanspruchten Musterzivilisation avisierten Vorhabens jeweils erreichen, das liegt (hinsichtlich der Beurteilung) freilich im Auge des Betrachters. Wenn man von rechtsstaatlichen Grundsätzen ausgeht (die auch schon im Kindergarten vermittelt werden) gilt im übrigen: kein Anrecht auf Gleichstellung im Unrecht! Wenn andere Unfug machen, darf man es deswegen um so weniger, wenn man zumindest etwas auf sich selbst hält. Und das muß so sein...

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