Verfassungsschutzpapier »SAW Störtebeker« warnte Tage vorher

Merkel und Scholz waren vorab über Militanz der G20-Krawalle informiert

Ein vier Tage vor dem Hamburger G20-Gipfel erstellter 31-seitiger »Lagebericht« des Verfassungsschutzes wirkt wie ein Regieplan für das, was die linksextremistische Szene dann zelebrierte. Trotzdem reagierten Merkel und Scholz nicht wirksam dagegen.

Foto: Thorsten Schröder/ flickr.com/ CC BY 2.0
Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Nachrichten - Politik - Empfohlen, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Hamburg, G20-Gipfel, Bundesamt für Verfassungsschutz, BfV, Verfassungsschutz, Polizei, Linksextremismus, Autonome, SAW Störtebeker, Olaf Scholz, SPD, Gewalt
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Einem der Bericht der Tageszeitung »Welt« zufolge lag dem Hamburger Senat, dem Bundeskanzleramt und mehreren Ministerien schon vier Tage vor dem G-20-Gipfel ein vertraulicher 31-seitiger »Lagebericht« des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) vor, mit dem man über die drohende Eskalation der Gewalt gewarnt war.

Der Bericht vom 2. Juli trug die Kennung »SAW Störtebeker«. Dieser stellte als das Ergebnis polizeilicher Durchsuchungsmaßnahmen klar, »dass sich die gewaltbereite linksextremistische Szene gezielt auf militante Aktionen vorbereitet«. Auch enthält er einen ausführlichen Überblick über dabei von der Polizei bis dato sichergestellte Tatwerkzeuge und Aktionsformen, die schon vieles erahnen ließ.

Stattdessen verkündete alles ignorierend Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) noch kurz vor dem Gipfel eine Sicherheitsgarantie und erklärte in einem Interview: »Seien Sie unbesorgt: Wir können die Sicherheit garantieren«. Nach den doch außerst schweren Ausschreitungen entschuldigte sich der Sozialdemokrat, dass es trotz aller Vorbereitungen nicht durchweg gelungen sei, die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten. 

Schon am ersten Abend mussten die Verantwortlichen in der Hansestadt weitere zusätzliche Verstärkung aus anderen Bundesländern sowie Spezialkräfte aus Österreich nachordern, da man nicht Herr der Lage wurde.

Dabei war man sich kraft der Information der Verfassungsschützer schon vorher bewusst, dass Hamburg die militante Szene aus ganz Europa werden würde. Ebenso erwarteten die Sicherheitsbehörden außer Linksextremisten aus dem In- und Ausland auch gewaltbereite Hooligans und Mitglieder der sogenannten Ultraszene. 

Der Lagebericht enthielt auch Informationen, dass militante Personen eigenständig in die Hansestadt reisen wollen, um Grenzkontrollen zu umgehen. Es heißt in dem Bericht: »Man beabsichtige, in unauffälliger Kleidung anzureisen, während man szenetypische schwarze Kleidung sowie Stahlruten im Rucksack mitführe.«

Erwähnt werden die Aktivitäten von 500 aus der autonomen Szene anreisenden Skandinaviern, die sich über Kontaktpersonen der Hamburger Szene erst vor Ort weiter ausstatten wollten. Unterstützung sollte es auch aus Belgien, Dänemark, Italien, Frankreich, Großbritannien, Holland, Polen, Slowenien, Spanien, Tschechien sowie der Schweiz geben.

Den meisten Gruppen war gemein, dass sie für ihre Aktivitäten über verschlüsselte Messenger-Dienste kommunizierten. Hinsichtlich der Planung für die Demonstration am 6. Juli unter dem Motto »Welcome to Hell« stellte der Lagebericht schon vorzeitig fest, dass mit einem gezielten Angriff auf die Polizei durch mindestens einen Demonstrationsblock zu rechnen sei.

Sogar hinsichtlich der Bekleidung hatte der sogenannte Schwarze Block der Linksautonomen klare Vorgaben ausgegeben, um einheitlich aufzutreten. So wurde von den Organisatoren einheitliche Kleidung gewünscht: »schwarze Turnschuhe mit weißer Sohle, dunkelblaue Jeans ohne Zierwaschung und Löcher. Dazu jeweils in schwarzer Farbe: Langarm-T-Shirt der Bundeswehr, Sturmhaube mit zwei Augenlöchern und ein faltbarer Sommerhut.«

Der Verfassungsschutz informierte auch darüber, wie man sich bewaffnen werde. So seien massenhaft Krähenfüße, Knallkörper, Farbspray und Feuerlöscher besorgt worden. Es heißt zur Logistik dabei: »Es ist unwahrscheinlich, dass Materialien bei der Anreise mitgeführt werden. Sehr wahrscheinlich ist dagegen, dass sie bereits in Hamburg abseits von Szene-Anlaufstellen aufgehoben und erst kurz vor den Aktionen verteilt werden.«

Abschließend bewertet das Bundesamt für Verfassungsschutz als Vorwarnung, dass man nicht nur »eine gewaltsame Konfrontation mit Einsatzkräften der Polizei« suche, sondern auch: »Klares Ziel des militanten Spektrums ist es dabei, eine Eskalation der Straßenmilitanz und damit einen Kontrollverlust bei den eingesetzten Sicherheitskräften herbeizuführen.« 

Es heißt ferner: »Während der Gipfelwoche sollen die Polizeikräfte durch vielfältige Aktionen im gesamten Stadtgebiet – jedoch verstärkt in dem Bereich um die ,Rote Zone‘ – stark belastet werden, um Kräfte zu ermüden und dadurch Nischen für weitere Aktionsformen zu schaffen.« 

Im Zuge des Tage vorher vorliegenden Lageberichts des Verfassungsschutzes war man sich der drohenden Militanz seitens der linksextremistischen Szene vollauf bewusst, es wurde aber nicht ausreichend gehandelt, um diese wirkungsvoll zu unterbinden. Geradezu Hohn ist dabei das Auftreten verschiedenster linker Politiker, die allein eine Eskalation durch ein vermeintliches polizeiliches Fehlverhalten konsultieren wollen.

Kommentare zum Artikel

Gravatar: Alfred

Das war ein Test über die Schlagkraft der linken Faschisten. Eine Frage bleibt noch offen und wurde in keinem Medien-Blatt behandelt.
Wer finanziert diese Szene? Wer steckt dahinter?
In Amerika besorgt so etwas Mr. Soros. Und bei uns?
Mr. Soros ist auch Berater von Mrs. Merkel.
???

Gravatar: Hand Meier

Entschuldigung – das Auftreten linker Politiker erstaunt mich nicht.

Mich erstaunt, wie eine Inszenierung von Merkel geplant, und von „Fachleuten begleitet“ stattfand, um die deutsche Bevölkerung mit voller Absicht „hinters Licht zu führen“.
Seit Ulbricht oder Hitler, war das so nicht mehr der Fall, da mit größter Hinterhältigkeit politische Skandale vorgeführt werden.
Und sie auch noch so schlecht getarnt und komplett durchsichtig, denn beim G20 stand Merkel als völlig isolierte Außenseiterin da, der attestiert wurde sie sei komplett bescheuert, und das haben unsere GEZ-Medien völlig weg geschwischt.
Der Personenkult Merkels geht absolut kaltschnäuzig gegen jede Vernunft und Konstruktivität vor, nur um sich weiter Zeit auf der Machtpyramide zu verschaffen.
In der medialen, begleitenden Staatsfernseh-Quassel-Runde zu den Hamburger-Wagner-Drama-Spielen, durfte dann „Wolfgang de Bosbach“ die „CDU-Helden-Arie“ singen, denn weder Frau Steinbach, noch eine Stimme der Alternative, zur Merkel-Choreografie, war „im amtlichen GEZ-Spiel-Plan“ vorgesehen.
Merkel ist bereits gescheitert, sie ist von einem stinkenden Moder-Geruch umgeben, denn nicht ein einziges Quäntchen ihrer Politik tut der Bevölkerung gut.
Denn sie verachtet diese normale Bevölkerung, wo die Frauen Kinder bekamen, statt nach der FDJ-Karriere den Klassenfeind plus die Gesamtbevölkerung zu drangsalieren.
Den weiblichen Bevölkerungsanteil, mit muslimischen Orientalen und Afrikanern zum Opfer ständiger sexueller Übergriffe zu machen, und davon noch grenzenlos mehr Nachschub zu ordern.
So was machen nur perverse Verrückte mit.

Gravatar: siggi

Seit neuestem werden Nieten in Nadelstreifenanzügen mit Abfindungen vor die Tür gesetzt. In der Politik ist das nun auch angekommen: niemand übernimmt Verantwortung - tritt zurück. So wird Tür und Tor der Verantwortungslosigkeit geöffnet. Die Justiz schläft, die Politiker lachen - der Bürger kocht. Zeit für Veränderungen. Der September wird es weisen. Entweder die Linken oder AfD wie in Athen. Nur so wird man das Gesocks los.

Gravatar: Gerd Müller

Merkel - Maxime Nr.: 1

WAS NICHT SEIN DARF, KANN NICHT SEIN !

Dementsprechend:
"Weiter so auf dem guten Kurs der europäischen Hirngespinste von meiner Gnaden ... "

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Ein vier Tage vor dem Hamburger G20-Gipfel erstellter 31-seitiger »Lagebericht« des Verfassungsschutzes wirkt wie ein Regieplan für das, was die linksextremistische Szene dann zelebrierte. Trotzdem reagierten Merkel und Scholz nicht wirksam dagegen.“

Nun; auch ich bin davon überzeugt, dass das Chaos in Hamburg schon deshalb lang im Vorfeld von dieser Merkel & Co. beschlossene Sache war, weil die Bürgerkriegskrawalle ´eigentlich` verhindern sollten, dass es zu einem Treffen zwischen den Präsidenten Putin und Trump kommt. https://deutsch.rt.com/meinung/53872-willy-wimmer-zu-g20/

Wie sagte einst noch der Junker?

„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter.“

Und trotzdem er später in absolut rechtsstaatlich-demokratischer EU-Art drohte - „Wir haben die Folterwerkzeuge im Keller“ – kam es auch gegen den Willen dieser Merkel, derKillary, dem Obama & Co. zu dem von ihnen so gefürchteten Treffen!

Weil sich die meisten Menschen Europas besonders vom Junker https://www.youtube.com/watch?v=v4G6KyKx7pk - der wie Jelzin den Amis im Rausch am liebsten ganz Russland geschenkt hätte – einfach angewidert fühlen?

Oder folgt er nur den Weisungen seiner Domina und säuft deshalb derartig?

Ist der Zorn im Volk etwa auch derartig groß, weil sich die meisten in der EU lebenden Menschen von der Dekadenz ihrer Obrigkeit angewidert fühlen?

Wenn aber diese Merkel wie der Scholz im Vorab über Militanz der G20-Gegner informiert waren und dieses Chaos auch noch für ihre Zwecke nutzten:

Sollte sie dann nicht beide sofort von all ihren Ämtern zurücktreten???

Gravatar: Susi

Ja, warum wohl? Es war alles so gewollt! Es graust einem in diesem Land vor so einer Regierung. Und wieder wird die CDU von dem Blödvolk mit großer Mehrheit gewählt. Unfassbar!

Gravatar: Ulli P.

Wir sollten uns alle die Frage stellen: Wenn das Merkel-System das alles im Vorfeld gewusst hat, wem oder was sollte es nützen, dem Terror in Hamburg freien Lauf zu lassen?

War es ein Testlauf, wieviel das eingeschläferte Dummvolk so über sich ergehen lässt ohne die geringste Gegenreaktion?

Hetzt sie als nächstes ihre islamischen Freunde gegen das eigene Volk auf bzw. zeigt diesen, dass auch sie nichts zu befürchten haben in diesem Land der Weicheier?

Wenn wir zu geordneten Verhältnissen in Deutschland zurück wollen, dann muss dieser Dämon schleunigst weg!

Gravatar: D.Eppendorfer

Wir erleben gerade ein Retro der 1930er Jahre.

Die aufgrund markiger Versprechen demokratisch vom Mehrheitsvolk gewählte Wir-schaffen-alles-Regierung einer Ein-Personenkult-Führerfigur testet mit von ihr subventionierten Randale- und Schlägertrupps, wie devot das Platz!-Kötervolk diese Regime-Peitsche erduldet.

Ich hätte nie vermutet, dass sich das damalige Wahnsinnsfiasko wiederholt, wenn auch nicht unter national-sozialistischer, sondern heute unter international-sozialistischer Regie.

Dem Heil-Kraut-Volk aber haben die 70 Jahre unter Millionen Opfern mühsam errungene Freiheit wohl keinerlei Fortschritte gebracht außer jener, dass sie heute Fußball in HD-Farbe gaffen und es 1000 statt 10 Biersorten gibt.

Mental jedoch kriechen die immer noch wie auf Brot und Spiele fokussiertes Nutzvieh herum und gehorchen den Befehlen ihrer quasi Eigentümer, die sich an ihnen bereichern. Das herdentriebige Verhalten nennen sie dann aufgeblasen Schwarmintelligenz und leben doch nur nach dem Motto: Fresst mehr Scheiße, denn 500 Milliarden Klofliegen könne nicht irren!

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