Essener Tafel-Chef steigt bei der SPD aus

»Meine ganze Familie ist SPD - das hat sich erledigt«

Jörg Sartor ist unfreiwllig und quasi über Nacht zu einem der bundesweit bekanntesten Ehrenamtsträgern geworden. Sein »Fehler«: um das Verhältnis zwischen deutschen und ausländischen Kunden (25:75) wieder ausgewogen zu gestalten, werden aktuell nur deutsche Neukunden aufgenommen.

Screenshot / Quelle: WDR
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Die Essener Tafel und ihre Entscheidung, aktuell nur noch Neukunden nach Vorlage eines deutschen Ausweises aufzunehmen, wurde von zahlreichen Politikern der Altparteien und Medienvertretern ohne Kenntnisse des Hintergrundes dieser Entscheidung in vorauseilendem Gehorsam und selbstverständlich politisch korrekt vorsorglich in der Luft zerrissen. Jörg Sartor, ehemaliger Bergmann und jetzt verantwortlich für die Essener Tafel, wurde ob dieser Entscheidung als Buhmann gebrandmarkt und fast schon als »Nazi« verunglimpft. Dabei wollen Sartor und seine Mitstreiter das Ungleichgewicht zwischen den deutschen Kunden der Tafel und den ausländischen Kunden lediglich wieder korrigieren. Derzeit liegt dieses Verhältnis bei 25 zu 75 Prozent; das heißt, mindestens drei von vier Kunden sind Migranten, Ausländer, »Flüchtlinge«.

Die von Merkel geäußerte Kritik wird einen ehemaligen Bergmann, der fast schon naturgegeben politisch die Sozialdemokratie verinnerlicht hat, relativ kalt gelassen haben. Doch was Sartor schmerzt, sind die Angriffe von Vertretern »seiner« SPD. Der Chef der Essener SPD, Thomas Kutschaty, hatte zu einem verbalen Rundumschlag gegen fast alles und jeden, der mit dieser Entscheidung in Verbindung stand, ausgeholt. Diesen Hieb aber will sich Sartor nicht gefallen lassen.

In der WAZ holte Sartor zum verbalen Gegenschlag aus. Er selbst habe sein ganzes Leben lang SPD gewählt. »Mein Vater war Bezirksvertreter in Gelsenkirchen«, so Sartor, »meine ganze Familie ist SPD. Für mich hat sich das jetzt erledigt.«

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Horst Joachim

Vielleicht dadurch und mit Hilfe der gekoppelten Gewerkschaft schon mit 49 Rentner und später Leiter der Essener Tafel ?
Eigentlich bekannt das in NRW nur Parteimitglieder und Genossen ein leichteres Leben haben .
Daher glaube ich Ihm auch das er nichts mit Rechts zu tun hat

Gravatar: Sarah

Und welche Partei wählt der Herr künftig? CDU?

Gravatar: karlheinz gampe

Die roten Genossen der SPD sind doch willfähriges Werkzeug der roten SED Kommunistin, der verlogenen Kriminellen Merkel. Die SPD hächelt nachPöstchen und Ämtern. Wer Leuten der unmenschlichen Stasi folgt ist nix besser als diese. Diese linken Verbrecher fallen in ferne Lande ein und führen Kriege. Diese Parasiten gönnen der armen alten deutschen Rentnerin nicht, dass sie an der Tafel versorgt wird. Nein das Essen soll für ihre übersorgte islamische Klientel sein. Diese Rentnerinnen haben als Trümmerfrauen Deutschland aufgebaut und nicht die Moslems wie unsere verlogenen Polit-Schmarotzer ( Diäten) behaupten. Stellt dieses kriminelle Politikerpack, welches sich selbst bereichert, Deutschen nix gönnt und zum Schaden der Bevölkerung agiert, vor Gericht. Unten Beitrag zum Roten SED (CDU+SPD) Stasisystem:

http://www.spiegel.de/einestages/ddr-das-schweigende-klassenzimmer-wie-abiturienten-1956-aufbegehrten-a-1195587.html

Gravatar: Werner

Allen Respekt vor diesem Mann. Wieder einer der erkannt hat, dass Links rein gar nichts mit sozial zu tun hat. Links steht für international und das war die SPD anfangs noch nie. Sie plädierte da sogar für die gesamtdeutsche Wiedervereinigung und verfolgte eine nationale Politik.
Die Bezeichnung Links und Rechts stammt aus der Zeit der Restauration in Frankreich, als das Bourbon Adelsgeschlecht wieder an die Macht wollte. Da saßen die Befürworter rechts und die Ablehner links.
Die Altparteien haben eine eigene Deutung für diese begriffe eingebracht, die total irreführend für die Bevölkerung sind.
Links bedeutet eine internationale Einstellung und Rechts eine nationale Einstellung. Und sonst nichts.

Gravatar: D.Eppendorfer

Tja, das kommt davon, wenn man einer Partei aus ruhrpöttischer Familientradition die Treue hält, die sich seit Nobelschröders Agenda 2010 komplett aus der heimischen Armutsbekämpfung zurück gezogen hat, um als Genossen von den Bossen abzuzocken, was nicht niet- und nagelfest ist.

Nun ja, bessere eine späte Erkenntnis als gar keine wie bei der Hohlkopfmasse des degenerierten Kötervolkes. Nix kapieren, aber Selbstbeweihträucherung, bis der Nervenarzt mit dem neuen Wundermittel "Idiotol Forte" kommt. So sind sie, unsere Zipfelmützen-Michels.

Gravatar: Sabine

Es ist eine ausgesprochene Unverschämtheit wenn man Menschen, die ihre Freizeit opfern und ein Ehrenamt bekleiden, mit dummen Sprüchen kritisiert.
Gerade die SPD, für die "Gerechtigkeit" das Hauptthema ist, sollte nicht nur Interesse an einer ständigen Diätenerhöhung zeigen, sondern sich dafür einsetzen, dass die bisher Ehrenamtlichen (insbesondere ihre Mitglieder) für ihre Arbeit zukünftig entsprechend entlohnt werden.
Geld ist doch genug da!

Gravatar: egon samu

Es freut mich sehr geehrter Herr Sartor, den zweiten aufrechten Demokraten der SPD kennen zu lernen.
Der andere ist Thilo Sarrazin...das war´s...

Gravatar: P.Feldmann

Leute,die Verantwortung übernehmen und selbst arbeiten , ja einfach nur Demokraten sind, können sich von der shariä Partei und ihrem Muff von Tausend Jahren nur abwenden

Gravatar: Armin Helm

Also das mit dem dauernden Nazi-Vorwurf hat was. Waren die Nazis wirklich so? Sind das etwa Frauen gewesen, die dagegen demonstrierten vergewaltigt zu werden? Oder Leute die gegen Mord und Totschlag auf die Straße gingen? Könnte es sein, dass wir hinsichtlich unserer Vergangenheit etwas fehlerhaft informiert wurden?

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