Hetze, Polemik und Realitätsverdrängung

Martin Schulz vergleicht Wähler mit Ratten

In seinem ersten Interview nach seiner zwischen ihm und Gabriel ausgeklüngelten Ernennung zum Kanzlerkandidaten diskreditierte Martin Schulz per se die Wähler. Die AfD ginge mit »Rattenfängerversuchen« auf Stimmenjagd.

Foto: Olaf Kosinsky/Skillshare.eu/CC BY-SA 3.0 DE
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Martin Schulz, der weder durch eine Abstimmung der Parteimitglieder noch durch eine Delegiertenversammlung, sondern durch eine Hinterzimmer-Absprache zwischen ihm und Sigmar Gabriel zum Kanzlerkandidaten seiner Partei »gekürt« wurde, keilte in einem Interview in der heute-Sendung »Was nun, Herr Schulz?« umfangreich gegen politisch Andersdenkende aus. Die erste Woche mit US-Präsident Donald Trump sei »besorgniserregend«. In seiner Antritttsrede hatte Schulz Trump als »unverschämt und gefährlich« bezeichnet.

Dass er quasi im Alleingang durch Gabriel zum Kandidaten gekürt wurde und sämtliche Regeln der Demokratie außer Kraft gesetzt wurden, waren für Schulz kein Grund, Anstoß zu nehmen. Gabriels Entscheidung sei eine »große charakterliche Leistung«. Erst im Nachlauf zu der getroffenen Absprache wurde die Ernennungs Schulz zum Kanzlerkandidaten vom SPD-Vorstand abgenickt.

In seiner vorherigen Antrittsrede im Willy-Brandt-Haus vergriff sich Schulz einige Male im Ton. Bezüglich der Migrationsfragen sprach er von »Rattenfängerversuchen, um daraus Kapital zu schlagen«. Alle diejenigen, die mit der Migrationspolitik der Merkel-Regierung nicht einverstanden sind und ihre Stimme bei der Wahl einer Partei geben, die sich für eine Umkehrung von dieser fehlgeleiteten Politik ausspricht, lassen sich also Rattenfängern locken. Daraus resultiert, dass die Wähler für Schulz also nichts anderes sind, als Ratten.

Schulz hetzte in seiner Rede gegen den ungarischen Ministerpräsidenten Victor Orban, wolle dem US-Präsidenten Donald Trump die Regeln der internationalen Politik erklären und ohnehin die SPD zum Wahlsieg führen. Die nächste Regierung würde unter ihm als Kanzler gebildet werden, sagte Schulz. In Umfragen rangiert die SPD auf Bundesebene aktuell bei knapp über 20 Prozent.

Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Pickwickier

Und den soll ich wählen!?

Gravatar: p.feldmann

Schulz ist ein despotischer Demagoge. Die sPd hat in Wählerschaft und Parteikadern diese Linie, man denke nur an die Vereinigung zur SED, die zuer Hälfte eine spd-Veranstsltung war!

Und insofern wenig verwunderlich die Erkenntnis: spd-Wähler stehen auf #ersatzHeilande wie Schulz.
Die Partei der #stegners und der Maasi, des wolltihrdentotalenLGBTS-schwesig hatte eigentlich nie eine echte #demokratische Tradition!
Der hochgerühmte BRand Bonmots "#mehr Demokratie wagen" war nicht erst in den Ohren der Hörer eine Verwechselung von Demokratie mit #Umverteilung!
Diese Verwechselung ist undemokratisch und sozialistisch totalitär. Wie man Umverteilung auch definieren kann, zeigt der EU Sonnenkönig Schulz!

Gravatar: Hans Meier

Ich lach mich schlapp!
19hundert-dingens-kirchen wohnte ich in Aachen-Brandt, das liegt neben Würselen, „wo der Martin“ mal zum Bürgermeister aufgeschaukelt wurde, bevor er nach Brüssel verschoben ward, und nun will „der Hochbegabte Durchblicker“ sich was kanzeln.
Echt köstlich.
Die SPD steigt quasi in den Fahrstuhl.
Nur - der ist gar nicht da, sondern „der Schacht hat ne Tür“ für die Kür, und der „Fall“, denn das ist die Tragik, dieser Polit-Komödie.

Denn die Dame, mit der modifizierten Kittelschürze wird unten, in der Lobby stehen, und keine Mehrheiten mehr ver..., sondern nach Südamerika linsen.
Pustekuchen, erstmal soll sie sich hier den Anklägern stellen, „verduften und alle Millionen an Nebenerwerbsgeldern mit in den Ruhestand“, das wird nix, die kommen alle wieder in die Legalität zurück, und „die Haftstrafen sind für Unterschlagung, Untreue & Betrug“ nicht „von Heiko dem Maaslosen“ abhängig, sonder vom BGB!

Gravatar: Gerd Müller

Davon abgesehen, daß dieser Mensch mir so unsympathisch ist, wie nur ein Mensch sein kann, stößt mich auch seine, wohl aus fehlendem Intellekt heraus geborene, dümmliche Großmannssucht ab.

Wenn ich SPD-Mitglied wäre, würde ich mich von solch einem Individuum nicht repräsentieren lassen wollen.

Ich dachte immer, an die Spitze einer Partei oder gar einer Regierung, gehören exzellente und gebildete Menschen und keine Schul- und Berufsversager ohne richtigen Abschluß, die zudem noch Säufer waren (oder wie man hört noch .....)

Mit seinen pöbelhaften Reden und seiner gespielten Weltmännischkeit, wird er Deutschland nicht durch die nächsten, wie es sich abzeichnet schlimmen Jahre bringen .........

Also, besser Finger weg von dieser Personalie !

Gravatar: Rabberdad

Einmal Alkoholproblem immer Alkoholproplem merkt man
was er redet genau wie Freund Junker

Gravatar: Maria

War das nicht bis vor Kurzem noch einer der Ganztagsredner aus dem Brüssler Politiker- Naturschutzgebiet fernab der Realität?
Vielleicht entpuppt sich Herr Schulz wenn er in der Wirklichkeit des Multikultikultiparadieses Deutschlands angekommen ist als Strohfeuer für die SPD.

Gravatar: …und überhaupt…

"Alle diejenigen, die mit der Migrationspolitik der Merkel-Regierung nicht einverstanden sind..." Welche der im Bundestag vertretenen Parteien repräsentiert denn diese Bürger? Keine! Also bleibt diesen Bürgern nichts anderes übrig, als zu versuchen, dafür zu sorgen, dass eine solche Partei ins Parlament gewählt wird. Auf Landesebene ist das bereits geglückt, und nun warten wir den 24.9.2017 ab.

Gravatar: Tom

Ratten sind kleine schlaue und lernfähige Lebewesen - einfach nicht totzukriegen. Einzeln und auf sich gestellt mögen sie nicht allzuviel hermachen aber in der Menge sind sie ernst zu nehmende Gegner. Besonders immun sind sie gegen die Gifte der sogenannten "öffentlichen Meinung" unter der Federführung von Merkel´s Hofberichterstattern. Jegliche Haßbotschaften lassen sie nur noch stärker werden und letztendlich als strahlende Sieger hervorgehen.

Gravatar: H.Roth

Hinterzimmerabsprachen - das ist das Demokratieveständnis von Brüssel. Zumindest das hat Herr Schulz als Politker gelernt.

Was ich, "die Ratte", gelernt habe ist:
- will ich eine gemäßigte Diktatur, wähle ich Merkel.
- will ich eine radikale Diktatur, wähle ich Schulz.

Will ich nichts davon, wähle ich AfD.
Denn Ratten sind ja intelligente Tiere.

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