Magna trotz Umsatzeinbruch Favorit im Opel-Rennen

08. August 2009, 09:48 | Kategorien: Wirtschaft | Schlagworte: , | von
Redaktion

Der kanadisch-österreichische Autozulieferer Magna hat im ersten Halbjahr 2009 dramatische Verluste hinnehmen müssen. Der Umsatz des Unternehmens halbierte sich beinahe. Dennoch sehen Experten keine negativen Auswirkungen auf das Bieterrennen mit dem Finanzinvestor RHJ. Der Opel-Betriebsrat fordert aber dennoch ein Eingreifen von Kanzlerin Merkel in die schleppenden Verhandlungen mit General Motors.

Der Experte für die Automobilindustrie der Universität Duisburg-Essen, Ferdinand Dudenhöfer, nannte die Zahlen von Magna sogar eine positive Überraschung. Der Konzern habe sich besser geschlagen als die Konkurrenz. Magna plant, zusammen mit der russischen Sberbank je einen Anteil von 27,5 Prozent an Opel zu übernehmen. General Motors soll 35 Prozent behalten und die restlichen zehn Prozent sollen an die Mitarbeiter gehen. Dabei wird Magna etwa 500 Millionen an Eigenkapital einbringen. Dazu kämen noch 4,5 Milliarden durch die Bürgschaft der Bundesregierung. Bei GM scheint man es aber nicht eilig zuhaben, weshalb die Verhandlungen nur langsam vorangehen.

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Foto: Clemens Bilian/ddp

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