Innenminister-Gipfel in Rom zur Eindämmung illegaler Zuwanderung

Libyen fordert von EU 800 Millionen Euro

Die Innenminister aus europäischen und nordafrikanischen Ländern beraten in Rom über ein Abkommen zum Stopp der illegalen Migration über das Mittelmeer. Libyen will dafür statt der von Brüssel zugesagten 200 Millionen jetzt 800 Millionen Euro.

Foto: Matteo Penna/ Wikimedia Commons/ CC BY 2.0
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In Rom kommen an diesem Montag die Innenminister aus europäischen und nordafrikanischen Ländern zusammen. Dabei geht es um die Frage, wie man mittels eines sogenannten Flüchtlingsabkommens die illegale Einwanderung von Afrika nach Europa stoppen kann.

Die libysche Regierung unter Ministerpräsident Fayez Serraj stellt dabei konkrete Forderungen. Sie verlangt 800 Millionen Euro für die Umsetzung eines Abkommens, um Asylsuchende von der Überquerung des Mittelmeers abzuhalten.

Die EU-Kommission stellte bereits an Libyen 200 Millionen Euro für die Umsetzung des Abkommens zur Verfügung. Jetzt soll es die vierfache Summe werden. Ob die EU tiefer in die Tasche greift, soll Innenkommissar Dimitri Avramopoulos beim Treffen in Rom klären.

Anschaffen will Libyen zur Stärkung seiner Küstenwache zehn Schiffe, zehn Motorboote, vier Hubschrauber und 24 Schlauchbote. Zudem bittet die Regierung zur Bekämpfung der Schlepperei  um Jeeps, Rettungsautos und Satellitentelefone.

Vertreten bei dem Gipfeltreffen in Rom sind Italien, Frankreich, Deutschland, Malta, Slowenien, Österreich und die Schweiz, daneben die nordafrikanischen Länder Algerien, Tunesien und Libyen.

Entwickelt werden sollen Strategien für die Stabilisierung der Lage im zentralen Mittelmeerraum, für die Kontrolle der libyschen Küste, sowie der südlichen Grenze Libyens, erklärte der italienische Innenminister Marco Minniti.

Die tatsächliche Umsetzung eines Abkommens gilt als problematisch, da die international anerkannte Einheitsregierung mit Sitz in der Hauptstadt Tripolis unter Serraj nur Teile des libyschen Territoriums kontrolliert. In anderen herrschen der IS oder andere Milizen.

Mehr dazu unter barfi.ch

Kommentare zum Artikel

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Gravatar: HDM

Meinetwegen auch - einmalig - deutlich mehr als 800 Millionen! Wenn die Libyer dafür ordentliche Stacheldrahtzäune an ihre Küsten bauen; in Ceuta oder Melilla geht das auch hervorragend. Allemal besser als Jahr für Jahr - bis in alle Ewigkeit - (weit mehr als) 22 Milliarden zur Rundumbetreuung von Unidentifizierten, potentiellen Kriminellen, Gewalttätern oder Terroristen, Arbeitsunwilligen, Sozialtouristen, Christenhassern, Drogendealern, Schulabbrechern...

Gravatar: Karin Weber

800 Millionen in eine deutsche Grenze investiert, sind eine nachhaltige Investition. Mittlerweile scheinen sich solche Zahlungen zum Geschäftsmodell solcher Länder zu entwickeln. Nach Bedarf können die kurz mit dem Durchlass von Wirtschaftsasylanten drohen und schon wird wieder neu gezahlt. Wer als deutscher Politiker solch einem Gebahren zustimmt, macht sich schuldig. Wie eingangs erwähnt: Die Investition in eine deutsche Außengrenze ist einmalig.

Gravatar: K Becker

Diese Deutsch/EU-Politik ist besser als eine Gelddruckmaschine für alle bedürftigen, vom Westen verunstaltete Staaten.
Gleichzeitig holen wie sie, begrüßen sie, suchen sie an den Küsten und unterstützen und fördern das Schleppertum.
Wir locken, fördern, füttern, holen und - wollen es verhindern.
Bis heute sind wir (Staatsversager) machtlos. Nur schärfere Gesetze gegen unsere Bürger hilft da auch nicht.
Glücklich sind die Bekloppten, denn sie wissen nicht was sie tun.

Gravatar: die Vernunft

Wie sagte es Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der DPolG, der übrigens im Gegensatz zu der Kanzlerin 5 Kinder hat, und unserem Volk und seinen Kindern unser Land erhalten will, so schön: "Die Zeit der schönen Bilder ist vorbei!"

Irgendwo entstehen immer hässliche Bilder, denn schon lieber draußen, an unseren Grenzen, als das noch mehr Deutsche Merkels Kriminalitäts- und Terroropfer werden! Jetzt droht der Islam Europa schon ganz offen!!

Mit einer eigenen Grenzsicherung sind wir auch von niemanden mehr erpressbar!! Merkel und die unfähigste Regierung, die dem Land je schadete, und ihr hereingeholtes neues Volk, das erst kürzlich in unserem Land haust, müssen weg!!!

Gravatar: Gisela Glatz

Wenn die Ausländer auch nicht gut ausgebildet sind und die Schulbildung zu wünschen übrig läßt, wollen sie die Flüchtlingsfrage zu ihrem Einkommen machen. Denn 800 Millionen Euro ist eine gewaltige Summe, für die niemand , aber auch niemand garantiert, daß die Flüchtlinge in ihrem Lande bleiben. So etwas nennt man Erpressung und Abzocke.Wenn unsere Europapolitiker darauf eingehen , sind sie mehr als dumm und dümmer.Aber es ist ja das Geld der Steuerzahler, was da zum Fenster herausgeworfen wird. Was könnte man in Europa alles für dieses Geld richten ? Danach fragen die ach so "klugen" Politiker nicht.

Gravatar: Mittelradikal

Die Flüchtlingsländer haben schnell gelernt. Geld her oder ihr bekommt Flüchtlinge. Einfacher kann man das BIP nicht steigern. Vor lauter Angst, dass nationale Parteien an die Macht kommen, zahlt man unentwegt und ungeniert. Tief Luft holen.

Gravatar: Ron Ceval

Ah, die klassische win-win Situation! Menschen als ständig nachwachsender Rohstoff, eine sich selbst transportierende Handelsware. Man bekommt Geld, wenn man sie aufhält und bei sich interniert; werden es dann doch zuviele, läßt man sie weiterziehen und bekommt wieder Geld. Diesmal von den Global-Sozialisten.
Wer ist denn noch so blöd und handelt mit Drogen oder Waffen, wenn man ganz legal Geschäfte mit Menschenhandel machen kann? Goldene Zeiten brechen an! Macht Platz für die Asyl-Industrie! Der Gewinner heißt in jedem Fall "Islam".

Gravatar: ruhland

Die Menschen in diesen afrikanischen Ländern vermehren sich so explosionsartig, dass sie sich eh durch nichts mehr aufhalten lassen, um nach Europa zu kommen. Die naive Merkel´sche Politik hat das ganze nur beschleunigt und den nicht wieder umkehrbaren Impuls durch ihre Willkommenskultur geliefert.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Libyen fordert von EU 800 Millionen Euro“! Nur???

Nachdem die USA anfingen, ihren Plan zu verwirklichen, 7 Länder in 5 Jahren anzugreifen, weil sie dabei „stark ´aussehen wollten`“, zu denen auch der Irak, Libyen und Syrien gehörten https://www.youtube.com/watch?v=xTTU6pF-iAE
es aber noch nicht einmal schafften, ihren Zeitplan einzuhalten, wurden die drei genannten Staaten „ohne auch nur einen US-Sieg“ natürlich zerstört!!!

Da die EU aber – anstatt sich davon zu distanzieren – auch aktiv mitmischt/e:

Ist es da nicht verständlich, dass Amerika zwar die Bomben schmeißt und die EU für die Folgen aufkommt http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/eric-zuesse/das-ist-doch-verrueckt-amerika-schmeisst-bomben-aber-die-eu-bekommt-die-schuld-und-die-fluechtling.html, auch weil das letzte Stündchen für den Dollar wohl längst geschlagen hat? (DWN heute: „China und Russland bauen ihre Zusammenarbeit im Bereich der Währungen und des Goldhandels erheblich aus. Das Ziel ist das Ende der Dollar-Dominanz.)

Auch der US-Historiker Eric Zuesse sieht „den Hauptgrund für die derzeitige Flüchtlingswelle in Europa in der US-Außenpolitik der letzten Jahre. Die USA hätten Libyen, Syrien und schließlich die Ukraine gezielt destabilisiert, um Russland zu schwächen. Dass Europa ebenfalls enormen Schaden nimmt, würde die US-Regierung dabei billigend in Kauf nehmen.“
https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/08/13/us-historiker-die-usa-zerstoeren-europa-2/

Gehört diese Merkel deshalb zu den besten Freundinnen des Obama, der Killary & Co., auch weil sie das von ihr regierte Land hasst??? https://www.youtube.com/watch?v=ra8u64ctXW0

Sollten deshalb Zahlungsforderungen – wie z. B. jetzt aus Libyen – nicht zunächst aus den Privatvermögen der Politiker beglichen werden, die das schreckliche Leid der entsprechenden Menschen/Staaten anwiesen bzw. wahrscheinlich auch aus Geltungssucht und erhofftem Eigennutz von ganzem Herzen mit allen Mitteln unterstützten???

Gravatar: willi marcon

Alles Quatsch!
Als sich eine Organisation von Exil-Libyern erbot, aktiven Küstenschutzmit eigenen Leuten und Booten in den libyschen Gewässern zu übernehmen, haben Die EU Ä[...]-auch die deutschen Abgeordneten, auch Schulz- nicht einmal geantwortet und ein Gespräch gesucht.
Die Probleme dienen den Politikern
NUR ZUR ERWEITERUNG PERSÖNLICHER MACHTBEFUGNISSE

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