CDU-Vize sieht im Konservativen keinen Markenkern der Partei

Laschet: »CDU ist keine Sammlungsbewegung der demokratischen Rechten«

Angesichts wachsender Erfolge der AfD mahnen einige Unionspolitiker einen Kurswechsel an. CDU-Vize Laschet widerspricht dem. Das Konservative sei kein Markenkern der Union und sie »keine Sammlungsbewegung der demokratischen Rechten«.

Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Nachrichten - Politik - Empfohlen, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Armin Laschet, CDU, CSU, Daniel Günther, Konservativismus, Markus Söder
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CDU-Ministerpräsident Armin Laschet spricht sich gegen eine konservative Erneuerung seiner Partei aus. »Wir müssen deutlich machen, dass der Markenkern der Christlich Demokratischen Union eben nicht das Konservative ist, sondern dass das christliche Menschenbild über allem steht«, erklärte der Politiker gegenüber der »Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung«.

Der 57-jährige Parteivize sagte, er sei bereit, eine harte Grundsatzdebatte über die Ausrichtung der Partei zu führen. Die CDU sei »keine Sammlungsbewegung der demokratischen Rechten«. Das Ziel der Partei könne nicht sein, »alles, auch programmatisch, zu sammeln, das rechts von der politischen Linken ist«. Die Union müste Politik aus ihren Werten heraus gestalten.

Laschet reagierte damit auf Äußerungen des designierten bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder, der ermahnte, die Unionsparteien müssten ihren politischen Standort grundlegend überdenken. »Wir sind für die bürgerliche Mitte da, aber wir wollen auch die demokratische Rechte wieder bei uns vereinen«, sagte Söder.

Auch Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther warnte seine Partei vor einem politisch rechteren Kurs. »Es gibt ein Bedürfnis, unsere gewachsenen Werte stärker zu betonen«, sagte der CDU-Politiker. »Dem müssen wir Rechnung tragen. Aber das darf nicht dazu führen, dass sich die Union nach rechts orientiert.« Der Kurs der Mitte tue der CDU gut.

Am Montag will das CDU-Präsidium über einen Antrag aus Baden-Württemberg beraten, nach dem sich die Partei bis 2020 ein neues Grundsatzprogramm geben soll. Auch Laschet befürwortet ein solches. Es würde der CDU gut tun, sich unter den neuen Bedingungen ihrer Grundsätze zu vergewissern und sie in die neue Zeit zu übersetzen.

 »Das alte stammt aus dem Jahr 2007. Das war vor der Weltfinanzkrise, vor der europäischen Schuldenkrise, vor der Flüchtlingskrise, vor den Krisen rund um Russland, vor der Herausforderung durch Trump, vor dem Brexit«, sagte Laschet zu dem Vorhaben.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: karlheinz gampe

CDU ist eine antidemokratische Partei und damit unwählbar. Sie schränkte unter mithilfe der SPD die Meinungsfreiheit ein. Auch das Grundrecht auf Eigentum wurde in der CDU SED Merkelära kassiert.

Gravatar: Kirchfahrter Archangelus

"Die Union müßte Politik aus ihren Werten heraus gestalten".
Richtig, das sie aber keine mehr hat, wird sie notwendig zerfallen. Die SPD ist da lediglich etwas weiter...

Gravatar: Ede Wachsam

Ach Herr Laschet, hören Sie doch auf ein solchen Schmarrn zu verbreiten. Sie reden doch bezüglich dem Christentum wie ein Blinder von der Farbe und bezüglich Ihrer abgehalfterten „alternativlosen“ Merkelpartei schon allemal. Das "C" im Parteinamen ihrer beiden Vereine ist doch längst zum türkischen Halbmond verkommen. Was hat Ihre Partei denn noch mit dem Christentum zu tun, außer einer total verwässerten Religion und der Vermatschung mit dem gewalttätigen Götzendienst des Islams? Na ja und da sie auch nicht mehr konservativ sein wollen, machen Sie doch Ihren Laden einfach dicht, der hat sich selbst überflüssig gemacht. Sie alle laufen doch nur noch als Politkarikaturen durch unser Land, um es endgültig an die Wand zu fahren, aber es wird Ihnen nicht gelingen, denn Sie machen ihre Rechnung ohne den Wirt.

Gravatar: Karl Napp

Laschet, Günther - Großmuftis der political correctness mit Herz-Jesu-Ketch-up drauf. Nachkommen des Herz-Jesu-Marxisten Blüm.

Gravatar: Werner

Der Laschet ist ein Paradebeispiel für einen desolaten Unionspolitiker. Fast alle in diesem Interessenverband der Welthochfinanz, sind der gleiche lasche, egoistische Menschenschlag

Gravatar: Karl

>> Der Kurs der Mitte tue der CDU gut.<<
welche Mitte?? die zwischen Grünen und Roten?? und von welchen Werten spricht der da?? irgendwie hat einen zuviel mit Schulz gebechert,,,,

Gravatar: Gernot Radtke

Nur zu! Weiter so, ihr CDU-Traumfaseler! Die Mehrheiten formieren sich längst andernorts und gegen euch. - Die CDU-Granden sind eigentlich nur noch psychologisch interessant: wie es möglich ist, daß sie ihre Anstrengungen, in die falsche Richtung zu laufen, immer noch weiter intensivieren und potenzieren, statt endlich damit einzuhalten. Dummheit und Amoralität gegen das eigene Volk sind längst zum "Markenkern" der Wertentkernten geworden. Das ist Anti-Christentum pur. Alle wissen es und sagen und schreiben es auch immer öfter: daß die links umgepolten christdemokratischen Politluschen wie die Linke generell rein gar nichts mehr auf der Pfanne haben - außer Schuldenmacherei zu Lasten künftiger Generationen.

Gravatar: karlheinz gampe

Antidemokratische CDU

Man bedenke , dass CDU die Partei der Altnazis ist.
Einer, Kiesinger wurde sogar Kanzler.

Man bedenke, dass CDU die Partei der Altstasileute ist.
Stasis Erika wurde sogar Kanzler.
Wie sich zeigt ist die CDU eine durch und durch antidemokratische Partei, wo nun Stasis Erika antidemokratisch den Ton angibt oder vorgibt.

Gravatar: die Vernunft

Die CDU nach Helmut Kohl steht für den chaotischen Untergang Deutschlands, undemokratisch und kriminell!

Wieviel fehlt noch, das die Lage in unserem Land kippt? Fühlt man sich in diesem Land noch sicher und zu Hause?

Das allerschlimmste ist die illegal mit Steuermitteln betriebene Umvolkung! Gelingt dieses, werden mittelbar das jetzige Europa, Israel und die Weltmacht USA untergehen!

Gravatar: Sigmund Westerwick

Der Herr Laschet aus NRW

sehr gut gefällt mir dieser Spruch: »keine Sammlungsbewegung der demokratischen Rechten«

In der Kurzform bestätigt er eigentlich nur meine Vorbehalte gegen die CDU. Natürlich hat sie mit Dmokratie und irgendwelchen Rechten nichts am Hut, sei es Pressefreiheit, Rechts auf freie Meinungsäußerung, es gibt keine Rechte, die die CDU nicht einzuengen und abzuschaffen versucht.

Von den Qualitätsmedien werden zwar immer noch Umfrageergebnisse mit CDU über 30 % veröffentlicht, das ist aber Propaganda,und in Wirklichkeit ist die CDU etwa bei 23 5, CSU hat knapp 7 % und wird in der Landtagswahl drastisch verlieren.
Es wird nicht mehr lange dauern, bis auch die Phantasien der CDU einstürzen. Ich habe es gestern noch einmal nachgelesen, vor einem Jahr hatte die SPD noch 31 % Wählerzustimmung, jetzt sind es gerade noch 15.5.

Was immer also der Herr Laschet von ich gibt, im nächsten Jahr wird es nichts anderes als eine kleine Anekdote aus dem Innenleben einer überheblichen Altpartei sein.

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