Kubicki gegen mehr Transparenz

17. Oktober 2012, 08:30 | Kategorien: Politik | Schlagworte: , | von Redaktion
Foto: Olaf Malzahn/dapd
Redaktion

Gegen die Ausweitung der Veröffentlichungspflicht von Nebeneinnahmen von Abgeordneten hat sich Wolfgang Kubicki im Interview mit der Welt ausgesprochen. Der Chef der FDP-Fraktion in Schleswig-Holstein hält es für wünschenswert, wenn Abgeordnete weiterhin einem Beruf nachgehen. Damit werde der Kontakt zu den Lebensverhältnissen der Wähler gewährleistet.

Kubicki sagte: »Grundsätzlich sollte eine Nebentätigkeit die Ausübung des Mandats nicht in unzumutbarer Weise behindern. Solange dies nicht der Fall ist, kann – ja sollte – ein jeder Abgeordneter ein zweites berufliches Standbein aufrecht erhalten. Wir wollen doch kein Parlament, in dem nur Leute sitzen, die keine Ahnung mehr vom wirklichen Leben haben.«

Denen, die keiner sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen, sondern ihren Unterhalt täglich neu erwirtschaften müssen, würde Kubicki am liebsten weitere Freiräume gewähren. »Freiberufler, Selbständige und Gewerbetreibende müssten eigentlich doppelte Diäten erhalten, da sie für die Dauer der Parlamentszugehörigkeit jemanden anstellen müssen, der ihre berufliche Tätigkeit erledigt.«

 

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(oe)

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