Oft bringt der Taumel der Gesellschaft jene zu schwerem Absturz, die er aufregend emporhob.
Julie Jeanne De LespinasseKommission will »sauberes und offenes Internet«

Ein neuerlicher Versuch der EU-Kommission, das Internet von illegalen oder unerwünschten Websites zu säubern, hat in der Szene zu Besorgnis geführt. In einer Kampagne fordern die Brüsseler Bürokraten dazu auf, Vorschläge einzureichen, um das Internet »sauber und offen« zu halten. Soll damit der Boden für Zensurmaßnahmen bereitet werden? Der Verdacht liegt nahe.
Kritiker der Kampagne befürchten, dass die Kommission nach der gescheiterten ACTA-Richtlinie einen neuen Weg eingeschlagen hat, um ihr Ziel dennoch zu erreichen. Es geht dabei nicht nur um illegale Seiteninhalte.
Vordergründig könnten Website-Betreiber nur wegen Urheberrechtsverletzungen und Pornographie belangt werden. Aber wegen der schwammigen Formulierungen könnten bereits wesentlich geringeren Delikten gemaßregelt werden, wird bemängelt.
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(oe)














Schafft die EU ab, dann muss keiner mehr was dazu schreiben. Das ist wahrscheinlich so simpel, dass einfach keiner drauf kommt.
Die haben doch schon damit angefangen, oder warum ist die Seit von pi-news so schlecht zu erreichen?
Das ist wohl Neusprech. Damit muß man bei Bürokraten IMMER rechnen.
@ Karin Weber
Knüpft an mein statement an. Die Richtung meinte ich.