Oft bringt der Taumel der Gesellschaft jene zu schwerem Absturz, die er aufregend emporhob.
Julie Jeanne De LespinasseKoalitionspolitiker üben scharfe Kritik an Draghi

Die Ankündigung Mario Draghis, Präsident der EZB, weitere Milliardenspritzen für Euro-Krisenländer bereitzustellen, sorgt für Unmut: "In der Logik der vermeintlichen Retter ist klar, wenn die Schuldenschirme an ihre Grenzen kommen, dass dann Super Mario mit der dicken Berta kommt", kritisierte Frank Schäffler (FDP) im Gespräch mit dem "Handelsblatt". Damit ebne die EZB weiterhin den Weg für eine Inflation: "Draghi ist aber kein Retter, sondern ein Plünderer des Spargroschens der Bürger." Ebenso hagelte es Kritik von Klaus-Peter Willsch (CDU): "Eine erhöhte Inflationsrate wird unweigerliche Folge dieser Geschäftspolitik der EZB sein", sagte Willsch.
Dass Bundesbürger verstärkt ihr Erspartes in Sachwerte, Gold und Immobilien anlegen seien Vorzeichen der Inflation. Auch Bundesbankpräsident Jens Weidmann warnt vor den Auswirkungen der kurzsichtigen Finanzpolitik der EZB.
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(GB)
























Herr Schäffler hat schon frühzeitig Vorschläge für ein geordnetes Insolvenzverfahren für Banken vorgelegt, so dass nur die Sparer, aber nicht die Inhaber der Banken “gerettet” werden. Noch sind wir nicht die Volksrepublik China.
Schäuble ist das egal.
Mario Draghi, Präsident der EZB, macht was er will. Schäuble macht was er will.
Verträge und Gesetze scheinen ihnen keine Grenze zu setzen.
Das kann nur dragisch enden.