Mord wird vom Verein zum »tragischen Ereignis« umgemünzt

Karnevalsverein in Kandel wollte »bunte« Menschenkette bilden

Der Umgang mit deutschen Opfern von durch Migranten begangene Straftaten scheint nicht nur für die Mehrzahl der Politiker in den Reihen der Altparteien ein erhebliches Problem zu sein. Auch die Medien und örtliche Vereine tun sich da offenbar extrem schwer.

Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Nachrichten - Politik - Empfohlen, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Karnevalsverein, Kandel, Aufruf, Menschenkette, bunte Fähnchen, Shitstorm, Absage
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In Dessau liefen jüngst ein paar Tausend schwarze und schwarz vermummte »Demonstranten« fast Hand in Hand durch die Innenstadt, um des ungeklärten Todes eines Asylbewerbers aus Sierra Leone von vor 13 Jahren zu gedenken. Aus den Reihen der Kundgebung wurde immer wieder vorgetragen, dass der Mann angeblich Opfer von Polizeigewalt wurde und er ermordet worden sei. Fakt ist, dass er in einer Verwahrungszelle der Polizei bei einem Feuer ums Leben kam. An seinen Tod wird erinnert. Regelmäßig. Dass der Mann bei seiner Festnahme und wenige Stunden vor seinem Tod unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand, wird bei diesen »Erinnerungen« geflissentlich außer Acht gelassen. Hier geht es darum, einem vermeidlichen Opfer zu gedenken.

Vor wenigen Tagen wurde die 15-jährige Mia in einem Drogeriemarkt in Kandel von einem afghanischen »Flüchtling« mit einem Messer bestialisch gemordet. Von den regionalen oder gar überregionalen politischen Vertretern der Altparteien war kein Wort der Anteilnahme zu hören. Schlimmer noch: der Gedenkzug durch den Ort, dem sich eine Vielzahl von Bürgern der Gemeinde schweigend anschlossen, wurde von einer instrumentalisierten Truppe gestört, die am Ort des grausamen Mordes für ein »buntes« Kandel skandierte. 

Der Karnevalsverein von Kandel erreichte jetzt auf der Skala der Pietätlosigkeit sogar noch eine weitere Stufe. Er rief dazu auf, ein »Zeichen zu setzen« und am 14. Januar eine Menschenkette mit »bunten Fähnchen« zu bilden. Aber nicht etwa, um dem gemordeten Mädchen zu gedenken. Nein, ganz und gar nicht. Denn für den Karnevalsverein ist dieser Mord laut Aufruf ein tragisches Ereignis. Dieser Verein rief zu dieser Veranstaltung auf, um mit den bunten Fähnchen und der guten Laune zu belegen, dass Kandel »bunt« sei.

Allerdings haben die Narren nicht damit gerechnet, dass sich langsam aber sicher der gesunde Menschenverstand in diesem Land Bahn bricht. Denn der Aufschrei der Empörung gegen das Ansinnen dieses Vereins hallte durch alle Medien. Der Aufruf wurde von den Seiten des Vereins genommen, die Facebook-Seite wurde vorübergehend stillgelegt. 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Karl

>> der gesunde Menschenverstand in diesem Land<<
ist dermassen Rot-Grün- Versifft das man sich fragt ob der überhaupt noch existiert,,,,,
Bunte Fähnchen?? bei dem Hintergrund?? Zeichen setzen?
Das deutsche Volk verkommt und zersetzt sich selbst....

Gravatar: Heinz Becker

In der Psychologie auch als "Stockholm-Syndrom" bekannt - gegen so viel Menschenverachtung gegenüber der ermordeten jungen Frau kann man wohl nichts machen. Hätte eine junge Frau - in Notwehr - einen "Kulturbereicherer" umgebracht, wäre die Empörung groß, und man würde diese (hypothetische) junge Frau als Nazi auf den Scheiterhaufen führen. Ja, ja, so sind sie eben ....

Gravatar: karlheinz gampe

Kranke verdummte Menschen überall im Land auch in Kandel. Die Bürger sollten so einem Verein den Rücken kehren und auch ihren Bürgermeister in die Wüste schicken !

Gravatar: Max Latino

Hey, Ihr Narrenköpfe aus Kandel.
Macht das was ihr könnt. Sauft Bier bis keiner mehr steht und macht Alaf und Helau . Den Blödsinn versteht sowieso keiner wenn man nicht gerade aus einer Karnevalsgegend kommt.
Aber überlaßt bitte die wichtigen Dinge des Lebens den Menschen mit dem klugen Menschenverstand.
" Und eins und zwei und ufftata...tätterätä"

Gravatar: Erdö Rablok

Es gibt Narren, die am besten in Narrenhäusern unterbracht werden.

Gravatar: Stammesfremder

Außergewöhnlich ist eine Reaktion mit 'bunter Menschenkette' aber wohl besonders in der 'Pfalz'.

Das gemeine Volk dort begegnet den Opfern vergleichsweise häufiger Tatbestände, bei denen der Staat die Bürger*Innen oder auch die Bürger*Innen untereinander nämlich sich in den A.f., mit eher unbeteiligten Kommentaren, wie zum Beispiel

'Hoschd gelidde', oder auch, als Beschimpfung oder Beleidigung,

'Du Opfa!' ...

https://app.box.com/file/438711953 ,

... was man, übertragen auf den Fall der Mia in Kandel, frei übersetzen könnte als

'Na und, hat sie eben gelitten.'

oder auch als 'Dumme Kinder von Kandel, alles doofe Opfa..

Und wenn dann aus irgendwelchen Gründen das Innenministerium des Landes RP etwas mit solchen Tatbeständen zu tun bekommt, in die der dumme Pöbel verwickelt ist, dann gibt das Ministerium üblicherweise zu verstehen, dass man in Ruhe gelassen werden möchte, und im Übrigen teilt es ausdrücklich mit, dass für Rheinland Pfalz eben grundsätzlich gelte 'Pack schlägt sich, Pack verträgt sich.'

Hinweis darauf, dass das Justizministerium des Landes RP es entsprechend handhabt, ist bereits in einem anderen Forum erfolgt.

https://app.box.com/file/232951204

Gravatar: Unmensch

Ach, die meinen es doch gut! Es geht denen doch um die Menschen! (Also, um die Menschen die von anderswo hierher kommen in zumindest zeitweise und der Formalitäten wegen vorgegebener Hilfsbedürftigkeit.) Das muss man doch verstehen, dass diese überaus grossartige menschliche Empathie, diese überaus grossartige Moral, dass all das doch viel wichtiger ist als ein tragisches kleines Einzelschicksal, das ausserdem sowieso immer irgendwo vorkommt und nichts zu tun hat mit dem, worum sich unser Leben und unsere Zukunft dreht!

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