Berlin tauscht Polizeiführung aus

Kandt muss gehen, Koppers wird Generalstaatsanwältin

Berlin bekommt eine komplett neue Polizeiführung. Doch während der bisherige Polizeipräsident Kandt aufgrund der zahlreichen Vesäumnisse gefeuert wird, fällt seine bisherige Stellvertreterin Koppers wegen der identischen Versäumnisse die Leiter rauf und wird Generalstaatsanwältin.

Quelle: Twitter.com / rbb
Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Nachrichten - Politik - Empfohlen, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Berlin, Austausch, Polizeiführung, Kandt, Entlassung, Koppers, Beförderung
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Die Berliner Polizeiführung mit dem Polizeipräsidenten Kandt und seiner Stellvertreterin Koppers war in den vergangenen Wochen und Monaten mehr und mehr unter Druck geraten. Im Zug der Ermittlungen um den islamischen Terroristen Amri wurden Fehler zuhauf gemacht, die daraus resultierten, dass die Beamten unter katastrophalen Bedingungen hätten arbeiten müssen und drei wesentliche Dienstbereiche bedingt oder gar nicht einsatzfähig waren. Mehrfach wurden sichergestellte Fahrzeuge vom Polizeigelände gestohlen, rund um die Polizei-Akademie nahmen die Berichte über diverse Skandale kein Ende, die Qualität der Nachwuchsarbeit sowie des Nachwuchses an sich verschlechtert sich von Einstellungstermin zu Einstellungstermin, etliche Anzeigen wegen Körperverletzung im Amt wegen der Umstände auf den Schießständen wurden sowohl gegen Kandt wie auch gegen Koppers durch eine Vielzahl von Beamten gestellt; und die Krönung der Missachtung der Polizisten im Land war dann das Weihnachtsgeschenk im Vorjahr: ein Plätzchenausstecher aus Messing.

Der Rot-Rot-Grüne Senat, vor allem Innensenator Geisel (SPD), musste jetzt erkennen, dass der Puffer zwischen ihnen selbst und der Missstimmung in der Bevölkerung aufgebraucht war. Kandt konnte nicht mehr länger gehalten werden und wird gefeuert. Denn er steht dem Senat politisch nicht wirklich sonderlich nah.

Bei seiner bisherigen Stellvertreterin Koppers ist hier die politische Sachlage etwas anders. Sie nämlich steht der Politik von Bündnis90/Die Grünen sehr nahe und wird deswegen, anders als Kandt, nicht einfach vor die Tür gesetzt. Ganz im Gegenteil: Koppers wird demnächst die Position der Generalstaatsanwältin in Berlin besetzen. Mit dem »richtig« eingestellten politischem Gewissen kann man in Berlin so viel Murks machen, wie man will; der Senat sorgt schon dafür, dass die für ihn richtigen Personen protegiert und gefördert werden.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: karlheinz gampe

Rote Klientelpolitik ist in Berlin Usus. Berliner haben sich Nieten gewählt und sind nicht zu bedauern. Berlin ist eine rote, verkommene und runter gewirtschaftete Stadt.

Gravatar: sigmund westerwick

Die richtige Gesinnung entscheidet

Auf der Ebene der Polizeitführung, nahe des Senates, ist Gesinnung entscheidend, nicht Können.
Als rechtschaffender Polizist, also einer der Recht und Gerechtigkeit höher ansieht als einen Posten, muss sich sowieso permanant der Magen umdrehen, er kann also nicht rechtzeitig die Hand heben, wenn es um Posten und Pensionsberechtigung geht, er ist zu oft auf der Toilette.
Befördert werden die, die ordentlich auf Parteilinie sind, und bei einem grünen Justizminister ist das eben Multikulti, unkontrollierte Massedneinwanderung und Plünderung der Sozialsysteme.

Ich kann die Berliner mittlerweile auch nicht mehr bedauern, den Senat haben sie selbst gewählt.

Gravatar: Günter Schlag

Ein schwuler Justizsenator hievt eine lesbische Generalstaatsanwältin auf ihren Posten. Selbstverständlich ist da Kompetenz das einzige Auswahlkriterium.

Gravatar: Frank Adler

Wenn ich schon lese, Bündnis90/Die Grünen, dann wird mir echt schlecht. Neutrale Fachleute sind nicht gefragt - wichtig aber Verteidiger der multikulturellen Bewegung und Vertreibung der indigenen Bevölkerung und Schutzengel für die drüsengeplagten MUFL.

Gravatar: francomacorisano

Ein klassisches Bauernopfer und ein Ablenkungsmanöver der eigentlichen verantwortlichen Versager in der Politik!

Gravatar: Werner

Nicht nur die Versager von der Polizeiführung gehören weg, die ganzen Versager von der Berliner Regierung, die unsinnig mit geschenkten Transferzahlungen herumhauen, gehören eingesperrt. Berlin, der kaputte Stadtstaat, wird nur durch Transferzahlungen am Leben erhalten, sonst wäre er schon lange fertig. In diesem Araberstaat gehört von Grund auf eine Säuberung durch geführt.

Gravatar: gisela glatz

Schon wieder sind Schwule und Lesbische in Berlins Führungsposten. Berlin verkommt zur Stadt der "sauberen Leute". Ich glaube, wer in diesem Land noch normal ist, wird gar nicht mehr wahrgenommen. Es wird nur noch über Homos und Lesben berichtet, oder die "neuen Bürger" sind aktuell. Aber vielleicht hat Berlin keine normal-intelligente Politiker und Juristen mehr ! ARMES DEUTSCHLAND !

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