Die EU sei nach wie vor offen für Großbritannien

Jean-Claude Juncker und Donald Tusk hoffen immer noch auf eine Umkehr beim Brexit

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und EU-Ratspräsident Donald Tusk versuchen es auf die schmeichelnde Tour. Die Herzen der EU seien für einen Verbleib Großbritanniens immer offen, heißt es.

Foto: European Union
Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Brexit, Brüssel, Donald Tusk, EU, Großbritannien, Jean-Claude Juncker
von

Druck und Charme, Zuckerbrot und Peitsche. Nach einer Zeit der Drohungen und Beschimpfungen versucht die EU es nun auf die softe Art, die Briten zur Umkehr zu bewegen. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und EU-Ratspräsident Donald Tusk scheinen neue Hoffnung gewonnen zu haben, weil einige britische Politiker ein zweites Referendum diskutieren. Nun haben sie jedenfalls verlautbart, dass die Tür für Großbritannien immer offen stehe. In einer Demokratie können Meinungen auch geändert werden, stellte Tusk vor dem EU-Parlament klar.

Die Brexit-Behandlungen sind immer noch in vollem Gange. Viele Detailfragen machen den Austritt Großbritanniens zu einer komplexen Angelegenheit. Bei den Verhandlungen liegen oft die Nerven blank, denn es geht auch um große Summen Geld, die Großbritannien angeblich noch der EU schulde. Auch die Art und Weise der künftigen Beziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich müssen noch geklärt werden.

 

 

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte
unterstützen Sie mit einer Spende unsere
unabhängige Berichterstattung.

Kommentare zum Artikel

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.

Gravatar: Stephan Achner

"Die Herzen der EU ...."?? Die Brüsseler EU kann kein Herz haben, denn dieses imperiale Elitenkonstrukt hat noch nicht einmal eine Verfassung, der eine qualifizierte Mehrheit der verschiedenen Völker in Europa zugestimmt haben.

Hoffentlich fallen die Briten nicht noch einmal auf dieses Brüsseler Gesülze herein.

Gravatar: Karl

Klar das man über eine sogenante "Schuldenlast" den Briten den Austritt versauern will,, hoffentlich bleiben die Briten stark.
Zuckerbrot und Peitsche,,, und ewige diskussionen nur um den Willen der Menschen zu zersetzen,,, Junker brauch doch die dauernden Zahlungen der Mitgliedsstaaten und ein zweites Referendum?? dient nur der Verzögerung und der weiteren Verunsicherung

Gravatar: Hajo

Da können sie lange warten, denn alle maßgeblichen Stellen haben betont, daß der Brexit unumkehrbar ist und die Brüsseler aus der Not heraus falsche Träume als Hoffnung für eine Umkehr nach außen tragen und trotzdem genau wissen, daß die Briten in den Strudel des Untergangs nicht hineingerissen werden wollen und im übrigen eine Umkehr garnicht machbar ist, denn Mehrheit ist Mehrheit und das wäre vergleichbar mit einer Bundestagswahl, wo solange gewählt wird, bis es paßt und das läßt das Wahlrecht nicht zu und genauso ist es beim Brexit und nun sollen sie weiterträumen, denn das kostet nicht`s, zeigt aber die gesamte Ohnmacht gewisser Pappnasen, die ansonsten nicht´s zu bieten haben.

Gravatar: Andreas Berlin

...und Brüssel löst das englische Volk auf und sucht sich ein neues (frei nach Brecht). Wie weit entfernt die EU-Politik-Bonzen von der demokratischen Wirklichkeit entfernt sind, wird seit Wochen sichtbar. Es gibt eine Entscheidung der Engländer - FERTIG!!! Das muss man in der Demokratie aushalten und vor allem akzeptieren können. Aber der Topf, aus dem man sich bedienen kann, wird leerer und das ist natürlich für den Selbstbedienungsladen in der EU bedrohlich. Ich hoffe sehr, dass die Engländer stark bleiben. Und ich beneide sie sehr!!

Gravatar: Marc Hofmann

England wird aussteigen. Und nicht bei England liegen die Nerven blank sondern der EU. Die EU hat was zu verlieren beim Brexit...England kann nur gewinnen!

Gravatar: Alfred

Hoffentlich werden die EU-Stinker enttäuscht... Die Hoffnung stirbt zuletzt....

Gravatar: karlheinz gampe

Wer klug ist verlässt die EU Schuldenunion !

Gravatar: Karin Weber

Der Mann träumt immer noch vom Endsieg und den Wunderwaffen. Hat denn in dessen Umfeld keiner mal den Mut, diesem ungewählten Apparatschnik mal zu sagen "Dschon-Klot, es ist vorbei! Nimm Merkel u. Schulz mit."

Gravatar: Marcel Elsener

Interessant. Kurz nach der BREXIT-Abstimmung im Juni 2016 konnte es dem tief enttäuschten Herrn Juncker und der übrigen EU-Nomenklatura nicht schnell genug gehen, dass GB sich endlich aus der EU verabschiedet. Jetzt will man den Abtrünnigen gnädigerweise im Reich behalten. Wer glaubt diesen Heuchlern und Lügnern eigentlich noch irgendwas?

Ich hoffe sehr, dass die Briten stark bleiben gegenüber diesen Sirenenklängen aus Brüssel. Wenn sie nachgeben, werden sie nämlich in die Pfanne gehauen.
Allein haben sie eine reelle Chance auf dem Weltmarkt, wenn sie es geschickt angehen; festgekettet an eine untergehende EU werden sie deren Los teilen.

Gravatar: blubby

Ist der Suffkopp am fantasieren?
Oder ist er schon im Delierium?

Schreibe einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang