Zahlreiche brisante Konflikte gefährden den Weltfrieden

Ist die Gefahr eines Dritten Weltkrieges heute größer als zur Zeit des »Kalten Krieges«?

Während des »Kalten Krieges« von 1945 bis 1989 ist die Welt mehrfach nur knapp an einem atomaren Desaster vorbeigerutscht. Man denke nur an die Kuba-Krise. Doch die heutige Zeit halten viele Experten für viel gefährlicher.

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Zur Zeit des »Kalten Krieges« war es der Westen gegen den kommunistischen Ostblock. Damals hieß es »der Osten ist rot«, denn nicht nur die Länder des Warschauer Paktes, sondern auch Maos China, Vietnam und Nordkorea waren auf der Liste der problematischen Staaten, bei denen ein Konflikt einen Domino-Effekt auslösen und sogar bis zum Dritten Weltkrieg führen könnte.

Nach dem Ende des »Kalten Krieges« hat die Gefahr niemals nachgelassen. Es fing schon mit der Gefahr an, die Atomwaffen der Ex-UdSSR nach Russland zu überführen, ohne dass einige in die Hände von Terroristen geraten könnten.

Heute sind die möglichen Fronten geografisch ähnlich verteilt wie zur Zeit des »Kalten Krieges«:

Auf der einen Seiten haben wir die USA mit der NATO, Japan, Taiwan, Südkorea, Australien, Neuseeland und die vielen Staaten der Welt, auf deren Staatsgebiet die USA Militärstützpunkte haben.

Auf der anderen Seite stehen Russland, Weißrussland, China, Nordkorea und der Iran.

Brennpunkte sind Syrien, die Israel-Iran-Frage, die Ukraine, das Baltikum, Nordkorea, Taiwan und verschiedene Inseln im Südchinesischen Meer.

Die größte Gefahr einer Eskalation könnte von Syrien, der Ukraine oder Nordkorea ausgehen.

Der Politik-Experte Rüdiger Frank erklärte im Focus, dass er die Gefahr rund um Nordkorea und Taiwan am größten einschätzt. Hier könnte der Dritte Weltkrieg ausbrechen, wenn die USA und China aneinandergeraten sollten.

Das Beunruhigende an der aktuellen Weltlage ist, dass sowohl Politiker als auch die internationalen Leitmedien immer häufiger vom potentiellen Krieg sprechen und dass das Thema Aufrüstung wieder in aller Munde ist. Zu viele Konflikte scheinen sich aufzustauen und der Entladung zu harren. Am Ende steht immer wieder der Gegensatz zwischen den USA und Russland/China.

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: H.von Bugenhagen

Na iss denn dass
Bei der Staatsverschuldung Weltweit..bleibt den Politikern keine andere Wahl...deshalb bauen sie ja auch ihre Marmor Edelbunker von den Steuergeldern um ihre Kriminellen
Machthaber für 10 Jahre überleben zu lassen. Überleben werden sie es dennoch nicht da sie keine Erfahrung im Überleben auf der Straße oder in der Wildnis haben.Sie vernichten sich selber und dass ist ein gutes Gefühl.

Gravatar: Anton

Bei all diesen Erläuterungen ist es interessant, daß von
Russland/China keine "Farbrevolutionen", keine illegale
völkerrechtswidrige Kriege, keine Zerstörungen "unbequemer" Staaten, oder Destabilisierung solcher
ausgegangen ist, sondern ausschließlich von den USA,
die seit Jahrzehnten oben beschriebener Praktiken
bedienen!
Die USA verteufeln alles, was nicht in ihrem Sinne ist,
spannen s.g."Verbündete" ein, die eigentlich erpresste
Vasallen sind, und versuchen weiszumachen, daß die
"freie Welt" dies auch so haben will?!
Sind gegen jede Bewaffnung anderer Staaten, außer der
eigenen, klar, das Prinzip des Stärkeren!!!
Verschuldet über beide Ohren, an China alleine über
3,5 Billionen(!) Dollar und Großverdiener mit den Petro-$,
um die Geldmaschine anzuwerfen und damit ihren Profit
auf Kosten anderer zu ergaunern!!!
Ob Immobilien-Blase, betrügerische "Großinvestoren",
oder illegale Kriege, alles zu ihrem Vorteil!!!
Einer, der anders handelt (Saddam Hussein fakturierte
bereits mit Euro, oder Gaddafi, der seine Schätze, Erdöl
und immense Menge vom Grundwasser nur für Afrika
veräußern wollt und schlußendlich, seine größte Sünde,
das Ausrufen der AFRIKANISCHEN WÄHRUNGSUNION, DANN WURDE ER BESTIALISCH UMGEBRACHT UND
LIBYEN DEM ERDBODEN GLEICHGEMACHT.
Das ist Geopolitik der USA!!!

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

Wenn ich mir betrachte, dass Washington seit der „Operation Just“, welche im Dez. 89 in Panama vollstreckt wurde, bis heute „quasi“ noch nicht einmal „einen“ völkerrechtswidrigen Krieg pro Jahr führte https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Milit%C3%A4roperationen_der_Vereinigten_Staaten,
wurde es im Vergleich zu den vorherigen Jahren doch schon „relativ“ ruhig(?) im US–Kriegsgeschäft!!!

Auch weil sich die Russen - wie auch die Chinesen - aus lauter Gehässigkeit und Eigennutz aus all diesem Blutvergießen heraushielten?

Taten sie dies aber nicht aus der daraus resultierenden Angst davor, die EUSA könnten versuchen, auch ihre Staaten mit der von ihnen so gepriesenen westl. Demokratie(?) – welche deren Völker auf friedlichste(?) Weise sukzessive liquidiert - zu „verwöhnen“?

Ist es da nicht verständlich, dass – wenn sich Russland „wie“ China noch nicht einmal finanziell am weltweiten US-Kriegsgeschäft beteiligen – sie nun langsam zur Rechenschaft gezogen werden „müssen“??? Wie sonst sollen die Amis ihre Wohltaten(?) sonst weiterfinanzieren???

Allerdings sollte man betonen: Es gibt auch eine Engelhafte & Co., welche mit Gottes Hilfe sehr schnell lernten, wie man sich gegenüber „Freunden“(?) jenseits des Atlantiks zu verhalten hat – und dies ihren Völkern nun „gnadenlos abfordern“!!!

Gravatar: Ercan Aslan

Diese Frage stellt sich gar nicht mehr, denn seit Monaten können alle live und in Farbe miterleben, wie dieser Krieg an allen möglichen Fronten vorbereitet wird! Ist doch nur ne NATO-Übung!!1 (<-- Ja nee is klar!) Wer das glaubt, glaubt auch noch an den Osterhasen, der in den nächsten Tagen vorbeikommt.... aber diesmal werden die Urheber, wie H.v.Bugenhagen schont sagt, nicht so einfach davonkommen; diesmal geht es ihnen selbst mit an den Kragen; auch in Ihren vermeintlich sicheren Bunkern...dort werden sie eine kleine Überraschung erleben

Gravatar: Hans von Atzigen

Das Risiko für einen Grosskonflikt ist zweifelksfrei gestiegen.
Die Gründe:
Zur Zeit des kalten Krieges, bestand ohne Zweifel, das Risiko eines Grosskonfliktes, aus versehen oder dummer
Ursachenverkettung.
Ernsthaft einen Krieg hat keiner ins Auge gefasst.
Ein nicht zu unterschätznder Grund, die damaligen Politiker, haben in ihrer erdrückenden Mehrheit den
2. Weltkrieg hautnah erlebt, die wussten aus eigener Erfahrung was Krieg ist. Den aktuelle Spitzen-Politikern
fehlt genau das, die plädieren denn auch eher für Krieg,
vor allem Eingreifkriege.
Da ist noch ein ganz gewichtig entscheidender Grund.
Zur Zeit des kalten Krieges war die Gesamt-Weltwirtschaftslage, deutlich besser, heisst in einer nachhaltigen Wachstumsphase. Das wissen alle gut
invormierten ist innzwischen Geschichte.
Der Kernhintergrund für Kriege ist in aller Regel eine
kaput gefahrene Wirtschaft.
Der Sieger des kalten Krieges ist ( natürliche Sache)
Übermütig, rechthaberisch, arrogant geworden,tja damit
kann man eben andere verprellen und kritisch, vorsichtig stimmen.
Dem Westen, Sieger im kalten Krieg, wurde der Finger
am Abzug, zunehmend lokerer, China und Russland mussten da passen,die wollten denn auch nicht mitmischen, Stimmenthaltungen im Sicherheitsrat.
Die Kriege der letzten 25 Jahre währen im kalten Krieg,
kaum so gelaufen, die Suppermächte waren zum Masshalten faktisch verurteilt, zu dolles direktes
mitmischen, lag einfach nicht drin.
Na ja die Aktuelle Spitzenpolitiker-Elite, die weiss nur
vom Film was Krieg ist, die plädieren denn auch schnell mal auf Krieg, wenn es gilt die eigene Weltsicht durchzudrücken. Mit einer Besonderheit, mit dem irrigen
Glauben man könne ,,saubere,, Kriege führen.
Bei so vergleichsweise Kleinkonflikten wie in den letzten
25 Jahren gelaufen, mag das ja noch gehen, bei einem
Grosskonflikt kann man da, leider in dieser Richtung
so einiges vergessen.
Tja im Fall Nordkorea, obst knallt oder anders ausgeht,
ist offen.
Da könnte etwas zurückkehren das überwunden schien.
Verdammter ,,echter,, Krieg. Mehr als die ,,Luftwaffenübungen,, der letzten 25 Jahre.
Da sind Dinge möglich die böse Ernüchterungen
bringen könnten.

Gravatar: Alexander Bacher

Bereits im Kalten Krieg kämpften amerikanische Truppen gegen die der Sowjetunion. Hier kam es auch zu keinen "3. Weltkrieg". Jedoch stand es damals schon kurz davor. Die aktuelle Situation ist der im Kalten Krieg ziemlich ähnlich. Vielleicht sprechen zukünftige Historiker von einen "Mini-Kalten Krieg (2009-?)".

Gravatar: Klaus Kolbe

Ein aufschlußreicher Artikel von Wolfgang Effenberger mit dem Titel:

Campact: Der »Rattenfänger von Verden«

erschienen am 09.04.2017 22:07 auf:

http://www.politonline.ch/index.cfm?content=news&newsid=2655

Auszug daraus:

»
In der Tat geht es bei der kommenden Bundestagswahl um viel. Es geht vor allem um Krieg und Frieden! In Nordafrika, im Nahen Osten und im Jemen gehen die Kriege unvermindert weiter. Die Flüchtlingsströme reißen nicht ab! Und gleichzeitig wird Osteuropa mit Kriegsgerät überschwemmt. Es braucht nur einen Funken, um eine unvorstellbare Katastrophe auszulösen. Einen großen europäischen Krieg, wie er von Soros gefordert wird. Die weltweiten Kriege und die damit verbundenen Flüchtlingsströme haben u.a. ihre Wurzeln in den Theorien von Thomas P.M. Barnett und Leo Strauss: Barnett ist ein US-amerikanischer Forscher auf dem Gebiet der Globalisierung und der Militärgeostrategie. Er forschte von 1998 bis 2004 als Professor am U.S. Naval War College. Eines seiner Projekte untersuchte den Einfluß der fortschreitenden Globalisierung auf die Spielregeln internationaler Politik, samt den Auswirkungen auf die Rolle des US-Militärs, welches traditionell die wirtschaftlichen Verbindungen der USA in der Welt absichert. [4] Danach werden ›Die Neuen Spielregeln‹ nicht mehr von Staaten festgelegt, sondern ›von der Globalisierung vorgegeben‹. Als Voraussetzung für ihr reibungsloses Funktionieren müssen nach Barnett vier dauerhafte und ungehinderte, von ihm als ›flows‹ bezeichnete Ströme gewährleistet sein:

1. Der Strom von Einwanderern: Die moderne Völkerwanderung als globaler Konfliktherd

2. Der Strom von Erdöl, Erdgas und allen anderen Rohstoffen

3. Das Hereinströmen von Krediten und Investitionen, das Herausströmen von Profiten.

4. Der Strom amerikanischer Sicherheitskräfte, zur Sicherung des Weltfriedens [5]



Um die Ressourcen eines Landes langfristig zu plündern, sollte es nicht besetzt, sondern dessen staatliche Strukturen zerstört werden. Ohne Staat keine Armee und ohne feindliche Armee kein Risiko für eine Niederlage. Die betroffene Bevölkerung wird ihrem Schicksal überlassen.
«

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