Buchvorstellung: „Die Moschee Notre-Dame. Anno 2048“ von Jelena Tschudinowa

Islamisches Europa – eine literarische Fiktion?

„Das Heerlager der Heiligen“ von Jean Raspail, sorgte für reichlich Diskussionen. Es schildert, wie Millionenmassen aus Asien und Afrika Europa nahezu fluten. Viele taten das 1973 erstmals publizierte Buch ab. Es sei apokalyptisch, eine Dramatisierung, ein Orwell von rechts! Doch Raspail behielt mit vielen seiner düsteren Prophezeiungen recht.Nun sorgt ein neues Buch aus Russland für neue Diskussionen: „Die Moschee Notre-Dame. Anno 2048“ von Jelena Tschudinow.

Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Nachrichten - Politik - Empfohlen, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Buchrezension, Fiktion, Europa, Islam, 2048, Roman
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Die Handlung des Romans ist, ohne zu viel zu verraten, leicht erzählt: Das Westeuropa, wie wir es kennen, hat alle Entwicklungen vollzogen, die jetzt im Keim angelegt und möglich sind. Radikale Strömungen des Islams sind immer stärker geworden. Die neue Elite ist islamisch. Der Westen hat sich dieser in weiten Teilen unterworfen. Christen und Andersgläubige müssen ins Exil oder in die „Katakomben“. Widerstand wird organisiert. Die Hoffnung stirbt nicht zuletzt, sondern – nie.

Der Roman ähnelt Raspails „Heerlager“ und Houellebecqs „Unterwerfung“. Wer diese beiden Titel schätzt, kann auch an „Die Moschee Notre-Dame“ Gefallen finden. Auch wenn es nicht ganz deren literarischen Qualität erreicht. Dafür ist die inhaltliche Brisanz weitaus größer, denn das düstere Szenario, welches die Autorin skizziert, überbietet beide Bücher und scheint dem Möglichen näher zu kommen. Das Buch wurde in Russland mehrere hunderttausend Mal verkauft. Es wurde ins Englische, ins Französische, ins Serbische, Polnische und andere Sprachen übersetzt. Für die deutsche Fassung hat der Verlag ein exklusives Nachwort von Tschudinowa gewinnen können. Sie schreibt über ihre Verzweiflung und über den Schmerz angesichts des sichtbaren europäischen Untergangs. Tschudinowa ergreift Partei für das christliche Abendland, sie leidet spürbar an der Islamisierung des Westens.

Die Autorin hat dabei an kein russisches Publikum gedacht. An kein deutsches. Ihr geht es um alle europäischen Völker:

„Ich liebe die ursprünglich christlichen Länder in ihrer Gesamtheit – mit all ihren Gemeinsamkeiten und Unterschieden. Auf sich allein gestellt wird keines überleben.“

Ihr Roman wie auch ihr politischer Begleittext bleiben nicht nur ein schmerzhafter Aufschrei, sondern sie spenden auch Hoffnung und Zuversicht. Sie stärken den Geist und die Standhaftigkeit. Dies kann nicht jedes Buch leisten.

Bestellinformation:

Das schön gestaltete und spannend geschriebene Buch ist im kleinen Renovamen-Verlag in Leipzig erschienen und kann hier bestellt werden: „Die Moschee Notre-Dame. Anno 2048“ (22 €)

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: karlheinz gampe

Unsere Politiker sollten sowas lesen. Ein Kluger muss vorher bedenken, welche Schäden durch sein Handeln eintreten können ! Jedenfalls tun dies Menschen mit Verstand. Es gibt auch andere Menschen sehr dumme kranke Menschen ( Unsere Politiker ? ) , die zetern und jammern aber erst wenn der Schaden schon eingetreten ist. Z. Bsp. eine Merkel ,nun sind sie da. Wie krank ist denn sowas ? Denn der von vielen vorher indizierte Schaden ist eingetreten.Sie halten Gedenkreden für Ermordete für die sie die Verantwortung tragen. Wer ist so geisteskrank, dass er solche Politiker wählt ? Wer sehen kann und Verstand hat, der sieht doch was das für Menschen sind !

Gravatar: ropow

Alles falsch.

Europa wird im Chaos versinken, weil Rechtsextreme (wie die AfD) in vielen Ländern die Macht übernommen haben:

„Aus dem demokratischen Staat, der Deutschland einmal war, ist ein totalitäres System geworden, das Andersdenkende, Muslime und Homosexuelle verfolgt. Jan Schneider (Fabian Busch) hat sich als Anwalt auf die Seite enteigneter Opfer gestellt. Als er erfährt, dass ihn das Regime erneut ins Gefängnis stecken will, beschließt er zu fliehen. Sein Ziel ist die Südafrikanische Union, die nach einem Wirtschaftsboom politische und ökonomische Stabilität genießt. Ein Frachter soll ihn, seine Frau Sarah (Maria Simon) und die beiden Kinder Nora (Athena Strates) und Nick (Ben Gertz) gemeinsam mit  anderen  Flüchtlingen nach Kapstadt bringen, doch die Schlepper setzen ihre Passagiere in viel zu kleinen Booten vor der Küste Namibias aus.

Auf rauer See kommt es zur Katastrophe, der kleine Nick geht verloren, und niemand weiß, ob er das Ufer erreichen konnte. Voller Verzweiflung begeht Sarah einen Fehler: Sie lässt sich in Namibia registrieren, einem angeblich sicheren Drittstaat, der tatsächlich aber seit kurzem alle Flüchtlinge in ihre Herkunftsländer abschiebt. Unter lebensgefährlichen Umständen geht die Flucht bis nach Südafrika weiter, wo die Flüchtlinge im Lager darauf warten, zum Asylverfahren zugelassen zu werden. Zum Nichtstun verdammt, bleibt der Familie nichts als die Hoffnung, dass Nick doch noch gefunden wird und man sich eine gemeinsame Zukunft aufbauen kann. In dieser Extremsituation entfremdet sich Nora immer mehr von ihren Eltern, und auch zwischen Jan und Sarah kriselt es. Die Registrierung in Namibia hat Sarah ihrem Mann und den Behörden verschwiegen. Doch die beiden Länder sind gut vernetzt.“

http://www.daserste.de/specials/ueber-uns/themenabend-flucht-aus-europa-100.html

Vertrauen Sie einfach der ARD und Christine Strobl (ARD Degeto) und genießen Sie die Zukunft Deutschlands aus der ersten Reihe. Es ist schließlich ihr Geld, das da verpulvert wird.

Gravatar: Unmensch

@karlheinz gampe
Wenn "unsere" Politiker das lesen würden, wäre ihre erste und einzige Reaktion: Zensur!

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