So schlecht können alte Dieselfahrzeuge also nicht sein

In Deutschland »abgewrackt«, in Osteuropa und Afrika der Verkaufshit

Weil sie angeblich erhebliche Schadstoffe ausstoßen, wurden und werden in Deutschland viele ältere Dieselfahrzeuge aussortiert. Dafür wird oftmals eine Abwrackprämie gezahlt. Doch abgewrackt werden die Fahrzeuge nicht. Sie sind in Osteuropa und Afrika der Renner auf dem Markt.

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Deutsche Studien wollen herausgefunden haben, dass ältere Fahrzeuge mit Dieselantrieb extrem viele Schadstoffe ausstoßen. Als politischer Vorreiter für eine angeblich umweltbewusste Klimapolitik rief man daher zum Sturm gegen diese alten Dieselfahrzeuge auf und lobte Abwrackprämien aus, wenn Otto Normalbürger einen neuen, modernen Wagen kaufte und dafür den alten »Stinker« entsorgen ließ. So sollten dann Feinstaub und andere Umweltbelastungen nachhaltig reduziert werden. Das war zumindest die offizielle Lesart.

Faktisch jedoch, das hat eine Händlerbefragung der Fachzeitschrift Automobilwoche ergeben, wird nur ein Bruchteil der in Zahlung genommenen Altfahrzeuge tatsächlich verschrottet. Viel häufiger erfolgt ein Export der Fahrzeuge nach Osteuropa und vor allem Afrika. Dort reißen sich potenzielle Käufer um das qualitativ hochwertige und zahlreiche Angebot aus deutschen Landen. Die in Deutschland vertretene Ideologie des Klimarettungsgehorsams hat sich bis in diese Länder noch nicht herumgesprochen. Auch für die angeblichen unwiderlegbaren Beweise der deutschen Studien scheint sich dort niemand wirklich zu interessieren.

Vor allem die sogenannten fliegenden Händler (das sind die, von denen man oftmals die nervigen kleinen Visitenkarten am Seitenfenster des eigenen Autos vorfindet: »Wir kaufen ihren Alten!«) machen einen echten Reibach. Weil niemand wirklich kontrolliert, ob die Autos, für die beim Tausch-Kauf eine Abwrackprämie gezahlt wurde, auch wirklich abgewrackt werden, verkaufen etliche niedergelassene Händler diese Fahrzeuge an die Export-Händler für kleines Geld weiter. Und die verhökern die im Rest der Welt noch hochmodernen Wagen dann im Libanon, der Ukraine oder irgendwo in Afrika.

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Sigmund Westerwick

Die deutschen Dummlinge

Es läuft wie immer, die Ökoindustrie hat die Politiker und Konsumenten fest im Würgegriff.
Was immer sich ein Berufsumweltschützer so ausdenkt, wird den Weg in irgendeine Verordnung oder Gesetz finden und konsequent umgesetzt.
Interessant ist, daß es dabei eben NICHT um Umweltschutz, Ökologie oder mittlerweile Nachhaltigkeit geht, es geht schlichtweg um Macht, auch zu Lasten der Umwelt und der Bürger.
Dazu muss man das Diesel-Beispiel mal in seine Bestandteile zerlegen.
Irgendjemand hat also festgestellt, dass die Diesel schädlich sind, weil sie zuviel Stickoxide ausstoßen. Erst einmal kann der Diesel nichts dafür, das ist Physik und beiden kann man nicht haben, entweder Kraftstoffeinsparung oder wenig Stickoxide ( aber das wurde ja nicht erforscht ).
Die Lösung wurde auch sofort präsentiert, es müssen Elektroautos sein. Dass für den 100 % igen Ersatz mit fossilen Brennstoffen betriebener Autos 7 mal mehr Strom benötigt wird, wird dabei konsequent ausgeblendet, ob es Atomstrom oder Kohlestrom sein soll, natürlich auch, kdie daraus entstehenden Umweltfolgen natrülich auch. Und woher die Batterien kommen sollen, in den derzeit nicht vorhandenen Strom gespeichert werden muss, ist nur ein Randaspekt.

Und so geht die Politik also hin und zahlt eine Abwrackpramie ( eigentlich ist es ja der Steuerzahler ) und kauft sich dann ein Elektroauto, für das er erst mal keinen Strom bekommt, zumindest nicht überall und zu den bisherigen Kosten.
Das Auto, dass er sich anschafft ist etwa doppelt so teuer wie sein bisheriges, dafür hat er aber auch höchsten 1/4 der Reichweite.

Sein Diesel fährt nun mittlerweile in Afrika oder Osteuropa und verpestet dort die gleiche Atmosphäre wie wir sie in Deutschland haben.
Global gesehen ist es nämlich völlig gleichgültig ob ein Auto in Afrika oder Deutschland rumdieselt, aber das haben die Dummlinge ja auch ausgeblendet.

Gravatar: D.Eppendorfer

Aus den Augen, aus dem Sinn und dazu noch ein paar Mogel-Talerchen verdient.

Dabei vergisst der Weltmeister des Kickens, des Umweltschutzes, der globalen Klimarettung und der Menschenrechte dann gerne alle seine angeblich so wertvollen Humanismus-Werte.

Für Geld tut der sich gern moralisch aufblasende Piefke nämlich fast alles: Waffen in Krisengebiete und an dubiose Regierungen liefern und iranischen Henker, die in Den Haag vor Gericht gehören, einen Klinikaufenthalt zu genehmigen.

Aus militantem Toleranzwahn macht das Kötervolk sich mit allen Verbrechern dieses Planeten gemein und hält sich zugleich für bessermenschlich.

Sollte man diese unbelehrbaren Ego-Lemminge nicht einfach wie früher in ihr Verderben rennen lassen? Die scheinen ein regelmäßiges Inferno zu gebrauchen, um wenigstens für einige Jahre ihren kollektiven Gendefekt im Zaum zu halten, bevor sie dann wieder aus Größenwahn losmarschieren, um die Welt entweder an ihrem naiven Wesen genesen zu lassen oder kaputt schlagen.

Gravatar: Hand Meier

Der ganze Plaketten-Tango ist ein Marketing-Projekt, und noch was, das Abgas-Testverfahren wurde von der EU für den TÜV-Prüfstand exakt vorgeschrieben, und niemals für den Ausnahmenfall, wo Vollgas an der Steigung unter Volllast, natürlich alle Werte verändert.
Richtige bösartige Gauner, sprechen deshalb von einem
Schummel-Motormanagment, was diesen EU-TÜV-Test besteht, das sei eine Mogel-Software, obwohl die Schummler einerseits in der EU in Brüssel sitzen und andererseits bei der Konkurrenz der deutschen Diesel, bei Toyota http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diesel-affaere/deutsche-umwelthilfe-bekommt-geld-von-toyota-14256098.html
Schauen Sie selbst, Toyota kauft Diesel-Motoren von BMW, weil sie selber den Diesel verschlafen haben http://www.sueddeutsche.de/auto/bmw-dieselmotor-im-toyota-verso-japaner-bauen-auf-deutsche-technik-1.1837512
und kein US-Autobauer hat solche Drehmoment starke sparsame Diesel wie die Deutschen, denen man "Scheiße" an die Backe genäht hat.
Man hat einen Schaden konstruiert, den der Kunde angeblich hätte, um den Hersteller vor, und von US-Gerichten fertig zu machen. Wenn den Teslas die Räder bei der Fahrt abbrechen interressiert das keine Sau https://www.nzz.ch/mobilitaet/auto-mobil/fahrwerksschaeden-bei-tesla-reparatur-gegen-schweigegeluebde-ld.87993 schauen Sie sich mal an was in den USA für ein Murks zugelassen wird der wirklich Haarsträubend gefährlich ist.

Gravatar: Frank

Konsequent wäre ja wenn es auch einen ABSOLUTEN Ausfuhrstop für Dieselfahrzeuge gäbe. Dann wäre die ganze Kampangne um den Spritsparer Nr 1 wenigstens glaubhaft. Aber so...

Was schert sich Mutter Erde darum ob ein Dieselfahrzeug in Deutschland oder in Polen fährt?

Das zeigt mal wieder das es nicht um den Umweltschutz sondern den Umsatz ging.

Mehr Umsatz = höhere Umsatz-/Mehrwertsteuersteuer, Lohnsteuer, Sozialabgaben etc

Die Umweltgesetze sind dazu da das die Deutschen mehr "A"nschaffen (wie gleichnamig im ältesten Gewerbe) bei ihrer gleichzeitigen Abschaffung.

Anschaffen für die Abschaffung, das wäre doch mal ein Sloagen für die Grünen und Roten!

Immer schön von hinten...
niemals geradeaus in die Augen!

Was ihr auch schon wieder denkt :-)

Gravatar: Friedrich Dominicus

Sagen wir mal so Deutsche Gutmenschlerei, bringt günstigere Autos für die Afrikaner, die dann auch zufälligerweise weniger CO2 in die Luft blasen. Man kann es auch Subventionen der dummen Deutschen nennen.

Es ist 100 % verdient und erwählt....

Gravatar: Alfred

In diesem Zusammenhang: Wann werden endlich die EURO 5 - + Euro 6 -Plaketten ausgegeben. Wir brauchen keine Blauen-Plaketten! Oder ist alles zur ein Plaketten-Zirkus ???
Und wer kann erklären, warum ein Benziner EURO 1 sauberer sei soll als ein Diesel EURO 5 ?
Kiel ? Freie fahrt für Kreuzfahrschiffe Dank "Dieselfahrverbot".
Hamburg? Freie Fahrt für immer größere Container- und Kreuzfahrschiffe Dank "Dieselfahrverbot".
Ein Tango der Korruption!

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