Oft bringt der Taumel der Gesellschaft jene zu schwerem Absturz, die er aufregend emporhob.
Julie Jeanne De LespinasseHundt gegen Betreuungsgeld

BDA-Präsident Dieter Huntdt hat sich gegen das Betreuungsgeld ausgesprochen. Er sieht in dem von der Bundesregierung geplanten Vorhaben "falsche Anreize" und fordert, dieses nicht einzuführen. "Wenn wir die Erwerbsbeteiligung von Frauen erhöhen und den Frauenanteil in Führungspositionen steigern wollen, ist das Betreuungsgeld kontraproduktiv", so Hundt zur Begründung.
Das Betreuungsgeld ist für Eltern, gedacht die keinen staatlich geförderten Krippenplatz in Anspruch nehmen wollen.
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Super, dass Herr Hundt jetzt auch noch in den Chor derjeniger mit einstimmt, die Eltern bestrafen wollen, denen es wichtig ist, die Erziehung ihrer Kinder nicht Fremden zu überlassen, und sich dazu dem enormen gesellschaftlichen Druck entgegenstemmen. Die unisono tönende Verachtung der elterlichen Erziehungsleistung ist einfach nur empörend.
Kann es auch mal um das Wohl der Kinder gehen oder haben Berufstätigkeit und wirtschaftliche Gesundheit immer nur Vorrang?
Vielleicht wird die erlittene Krippenbetreuung der Wirtschaft eines Tages auf die Füße fallen, wenn die betroffenen Kinder ins Erwerbsalter kommen und zeigen, welche Entwicklung sie genommen haben.
Es muß alles dafür getan werden, daß bildungsnahe Menschen auch künftig keine Kinder bekommen werden. Auch die gesamte staatlich alimentierte Wohlfahrt hat einen viel größeren Nutzen von den Problemkindern, die sie betreuen können. Eltern, die Zeit für ihre Kinder haben, stören dieses System nur.
Die Konservativen versagen schon wieder und richten vermutlich neuen wirtschaftlichen und integrativen Schaden an. Warum? Weil bildungsferne Schichten, die sich als Einkommensquelle auf das Kinderkriegen spezialisiert haben nun noch mehr Geld bekommen. Z.B. wird der überaus erfolgreiche Salafist, Pierre Vogel und seine Brutstätten sich freuen. Solange im Gesetz nicht ein Klausel eingebracht werden wird, wonach Sozialarbeiter das Betreuungsgeld verweigern können, bin ich ein erbitterter Gegner des Betreuungsgeldes. Wobei ich auf der anderen Seite weiß, dass manche Kinder besser von der eigenen Mutter betreut werden sollten. Evolutionsbiologisch evident. Beispiel: Gorilla-Babys leben die ersten 3 Jahre total eng bei der Mutter.
Wenn ein BDA-Präsident sich über Kinderbetreuung auslässt, ist das so, wie wenn ein Blinder von der Farbe redet. Er kann gar nicht überblicken, was er da sagt. Leider aber haben solche Leute großen Einfluss.
@Freigeist
In der Tat stellt es ein Problem dar, wenn Kinder rein als Einnahmequelle gehandelt werden, wie es besonders häufig in bildungsfernen Bereichen passiert. Dafür könnte man jedoch eine sehr einfache Regelung treffen:
Kinder- und Betreuungsgelder werden nur an Familien ausbezahlt, die Nettosteuerzahler sind … et voilà … vermutlich wird es dann so laufen wie in den USA, wo praktisch kaum noch Kinder direkt in die Sozialhilfe geboren werden.