»Die Zeit« mit ganz »besonderen« Ratschlägen: still halten

Hamburger Attentäter war Islamist und hätte längst abgeschoben gehört

Der Hamburger Attentäter, der mit einem Messer einen Menschen ermordete und zahlreiche weitere teilweise schwer verletzte, war als Islamist bekannt und sollte schon längst abgeschoben worden sein. Weil man nach Deutschland zwar ohne Papiere rein, nicht aber wieder rauskommt, war er noch im Land.

Screenshot Youtube n-tv
Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Nachrichten - Politik - Empfohlen, Nachrichten - Lebenswelt, Nachrichten - Lebenswelt - Empfohlen, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Hamburg, Islamist, Messerattacke, ein Toter, Täter, »Flüchtling«, Abschiebung
von

Der Messermörder aus Hamburg war als Islamist bekannt. Er soll aus den Vereinigten Arabischen Emiraten stammen, sei aber angeblich Palästinenser. Da sein gestellter Asylantrag abschlägig beschieden wurde, befand er sich im sogenannten »Ausreiseverfahren« und schien auch ausreisewillig zu sein. Weil es aber leichter ist, ohne Papiere nach Deutschland rein zu kommen als ohne Dokumente aus Deutschland abgeschoben werden zu können, hielt sich der 26-Jährige nach wie vor im Land auf, lebte in einer Gemeinschaftsunterkunft und stach nun am Wochenende mit einem Messer mehrere Menschen in Hamburg nieder.

»Ergänzt« wurde das blutige Wochenende durch einen anderen Goldjungen, der am Sonntagmorgen in eine Diskothek in Konstanz eindrang und mit einer Maschinenpistole um sich schoss. Der Schütze war ein vorbestrafter, polizeibekannter Iraki. Nach ersten Ermittlungen hatte der Mann Streit in der Diskothek gehabt, worauf hin er nach Hause fuhr, die Maschinenpistole holte, einen Türsteher vor der Disco erschoss, um danach in das Gebäude einzudringen und dort wild um sich zu feuern. Es gab zwar mehrere Verletzte, weitere Todesopfer sind jedoch nicht zu beklagen. Der Iraki leistete sich noch ein Feuergefecht mit der alarmierten Polizei, das er nicht überlebte.

Als wären diese Ereignisse nicht schon schlimm genug, kommen natürlich auch die Besserwisser aus ihren Löchern gekrochen; so wie in diesem Fall ein Oberschlauli von der »Zeit«. Da schreibt nämlich ein Kommentator, zu Angst und Verunsicherung bestünde kein Anlass. Es handele sich ja nur um, Sie ahnen es schon, einen »geistig verwirrten Einzeltäter«. Und diejenigen, die derlei Taten beanstanden, versucht dieser ganz besondere Charakter per se zu diskriminieren, diskreditieren und beleidigen. Man solle für einen Moment still halten; schließlich hätten die Kritiker auch kein Rezept gegen solche Angriffe.

Doch, ein solches Rezept gibt es: sofortige Abschiebung.
Und damit nicht noch weitere solcher Kandidaten wieder ins Land einsickern: sofortige Wiederherstellung der Personenkontrollen an den deutschen Grenzen.

Das sind zwei Maßnahmen, die einem der gesunde Menschenverstand fast schon einhämmert. Allerdings gilt das nicht für bestimmte Kommentatoren der »Zeit« und schon gleich gar nicht für die Politiker der Altparteien. Da herrscht Beratungsresistenz in ihrer extremsten Ausprägung vor.

Kommentare zum Artikel

Gravatar: ropow

Man darf gespannt sein, welcher Politiker als Erster lediglich bedauern wird, dass dies nur wieder rechten Hetzern in die Hände spielt - also jenen, die sich fragen, warum so etwas nicht in Ungarn, Polen, Tschechien oder der Slowakei passiert.

„Deutschland ist ein sicheres Land“ - Angela Merkel beim Jahrestreffen der Tourismusbranche am 26.09.2016

http://www.dw.com/de/angela-merkel-deutschland-ist-ein-sicheres-land/a-35887961

"Deutschland wird Deutschland bleiben, mit allem was uns lieb und teuer ist" - Angela Merkel am 07.09.2016

https://www.welt.de/politik/deutschland/article157973764/Deutschland-wird-Deutschland-bleiben-mit-allem-was-uns-lieb-ist.html

„Es ist das beste Deutschland, das wir jemals hatten.“ - Joachim Gauck in seiner Abschiedsrede am 18.01.2017

http://diepresse.com/home/ausland/aussenpolitik/5156233/Gauck_Das-beste-Deutschland-das-wir-jemals-hatten

Gravatar: Werner

Ein schöner Akt, wenn Ausländer in Hamburg gegen einen Islamisten eingeschritten sind. Eine Woche vorher haben Ausländer Hamburg verwüstet und terrorisiert. Das Problem der massenhaften illegalen Einwanderung wird dadurch nicht gelöst. Die Muselmanen sollten öfter auch mal gegen die IS auf die Strasse gehen.
Die Schuld und das Versagen, kann man wieder mal der Politik in Hamburg und der BRD zuschreiben.
Was juckts den dummen Michel, er wählt sie wieder.

Gravatar: …und überhaupt…

Der Innenminister Thomas de Misere merkte zu dem Messerstecher an, dass dieser zwar ein Islamist, aber kein Dschihadist sei. Diese Differenzierung ist sehr beruhigend. Für einen Moment hatte ich mir schon Sorgen gemacht. Auch für die Angehörigen des Toten und der Verletzten ist diese Unterscheidung bestimmt sehr tröstlich. Es war ein Islamist, aber kein Dschihadist. Dann ist ja alles ok.

Gravatar: Hein

Der wievielte Einzelfall ist das eigentlich?

Es wird sich wohl erst in der Gangart gegenüber den gewalttätigen Zugereisten etwas ändern, wenn ein Bonze Schaden erlitten hat.

Gravatar: Carsten

Die Australier schieben gegen Geld unerwünschte
Eindringlinge nach Papa Neuguinea ab.
Daran könnte sich Deutschland ein Beispiel nehmen.
Die haben dort noch Platz.
Wir nicht.

Schreibe einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang