Hahn (FDP) verteidigt Dobrindt (CSU)

28. August 2012, 06:26 | Kategorien: Politik, Wirtschaft | Schlagworte: | von Redaktion
Foto: Mario Vedder/dapd
Redaktion

»Ich sehe Griechenland 2013 außerhalb der Eurozone«, hatte CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt am Wochenende gesagt, sich damit gegen die Kanzlerin gestellt und einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Inzwischen hat ihn der hessische Wirtschaftsminister, Jörg-Uwe Hahn (FDP); verteidigt. Der äußerte angesichts des anmaßenden Verhaltens von Draghi Verständnis für den bayerischen Unmut.

Draghi sei nicht gewählt worden, aber die Entscheidung über so weitreichende Maßnahmen müssten demokratisch legitimierte Politiker in den Parlamenten treffen.

Den Widerstand gegen den Merkelschen Weg der Euro-»Rettung« schrieb Hahn auch der Kanzlerin selbst zu, die nicht erkennen lasse, was sie wolle.

Auch die DDR-Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld (CSU) unterstützte Dobrindt. »Jens Weidmanns Warnung, die EZB -Rat sei nicht das Politbüro, habe ich nichts hinzuzufügen«, sagte sie dem Handelsblatt.

 

Mehr dazu auf handelsblatt.com

(oe)

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