Grundsatzrede verärgert Israel

20. Mai 2011, 06:06 | Kategorien: Politik | Schlagworte: | von
Foto: Archiv/ddp
Redaktion

Mit seiner mit Spannung erwarteten Rede an die arabische Welt stellte US-Präsident Barack Obama die Grundzüge seiner zukünftigen Außenpolitik dar. Obama  bewertete die Demokratiebestrebungen, besonders in Ägypten und Tunesien, als "außergewöhnlichen Wandel", "historische Möglichkeit" und "oberste Priorität" der USA.
In Bezug auf den israelisch-palästinensischen Konflikt sagte Obama: Ein "lebensfähiges Palästina", das „auf den Grenzen von 1967 mit einvernehmlich vereinbartem Gebietstaustausch" basieren solle, und ein "sicheres Israel", konzipiert als "jüdischer Staat", blieben das Ziel.

Israels Premier BenjaminPremier Netanjahu ist mit der Grundsatzrede unzufrieden: Die Gründung eines Palästinenserstaats dürfe nicht auf Israels Kosten gehen.
Kernpunkt der Rede des US-Präsidenten lautete: Wer bei Reformen zu spät kommt, den straft das Leben.
“Zwei Führer sind bereits ausgeschieden, weitere werden folgen”, prophezeite Obama. Vom “Pfad des Mordens” sprach Obama in Richtung des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad, der nun eine Wahl habe: Reformen anzuführen oder “aus dem Weg” zu gehen.
 
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