Wahlverlierer verlieren auch in Umfragen immer weiter. AfD steigt auf 15 Prozent

GroKo hat laut Umfrage keine Mehrheit mehr

Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, könnten die sogenannten Volksparteien nicht einmal mehr miteinander eine Regierung bilden. Das ganze aktuelle Hin und Her und das Gezerre um die Posten in einer Großen Koalition wäre hinfällig.

Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Nachrichten - Politik - Empfohlen, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Umfrage, GroKo, keine Mehrheit, AfD, Ansatz, Sprung, Überholmanöver, SPD
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Die Union und die SPD gehörten bei der Bundestagswahl im September 2017 zu den großen Verlieren. Die Union brachte es zusammen auf 32,9 Prozent, die SPD gerade einmal auf 20,5 Prozent. Diese Resultate waren sowohl für Merkel und ihre Truppe wie auch für Schulzens »Garde« mehr als nur eine Ohrfeige. Vor allem bei der SPD war von einem Debakel die Rede; man sei vom Wähler abgestraft worden, hatte man sich noch am Wahlabend eingestanden. Doch man habe den Wählerwillen verstanden und werde in die Opposition gehen, um sich dort neu aufzustellen, posaunte Schulz lauthals in die Mikrophone. Was des Schulzens Ankündigungen wert sind, sieht man ja aktuell.

Allerdings ist der Wähler nicht länger bereit, sich von Merkel, Seehofer oder Schulz auf den Arm nehmen zu lassen. Die Union schafft in einer INSA-Umfrage aktuell mit Mühe noch die 30-Prozent-Hürde. Seit September 2015, dem Tag des widerrechtlich angeordneten Wegfalls der Personenkontrollen an den deutschen Grenzen, hat Merkels Truppe somit ein Viertel ihrer Wähler vergrault. Das gilt auch für die CSU, wobei der Aderlass bei der bayrischen Schwesterpartei sogar noch größer ist. 

Viel dramatischer ist der Verlust bei der SPD. Im September 2015 lag sie noch bei rund 25 Prozent, bei der Bundestagswahl im September 2017 fuhr sie das eingangs erwähnte schlechteste Resultat in der Geschichte ihrer Partei bei Bundestagswahlen ein und die Wortbrüchigkeit von Schulz, Nahles, Stegner und Konsorten sorgt jetzt dafür, dass gerade einmal noch 17 Prozent ihr Kreuzchen bei der SPD machen würden. Ein Desaster.

Sieger der aktuellen Umfrage ist die AfD. Sie erreicht 15 Prozent Zustimmung und setzt dazu an, die SPD ein- und vielleicht sogar zu überholen. Seit dem September 2015 hat die AfD ihren Stimmenanteil verdreifacht und kann trotz Anfeindungen, Diskriminierungen, Diskreditierungen, Beleidigungen und Angriffe gegen Parteimitglieder, gewählte Repräsentanten und die Wähler der AfD im Allgemeinen sich permanent verbessern. Der Abstand zur SPD auf Bundesebene war mit zwei Prozent noch nie so gering wie aktuell.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Gerd Müller

..... Sie haben noch nicht begriffen, daß sie nicht gewählt, sondern abgewählt wurden !

Was sollte man auch sonst mit solch "trüben Tassen", die sich mehr für Hirngespinste vom vereinigten Europa, als um ihr eigenes Land und Volk kümmern,
anderes machen ??

Gravatar: Steffen Lutz Matkowitz

Eigentlich muß man einen Kommentar abgeben.Ja, man muß! Die GroKo hat keine Mehrheit und so wird der Wählerwille negiert. Wovor hat man Angst: Neuwahlen! Warum! Dann folgt nämlich ein weiterer Abstieg!Für wem, das muß man nicht orakeln! Bei mir setzt ein alter Effekt ein-"der Karl Eudard von Schnitzler - Effekt"! Immer wenn ich eine Ankündigung höre, daß Genosse Schulz spricht: schnell wegdrehen, abdrehen. Nicht mehr erträglich.Die Konsequenz wäre für die Falschaussagen von Genossen Schulz, abtreten und so sollten auch die mit im Abtritt folgen, die uns einreden wollen, was nicht ist! "Wir müssen mehr als bisher auf die Belange des Bürgers eingehen!" Solch ein Hohn, ein nicht zu überbietender Hohn, wer in dieser Lage das verkündet. Was ist aus SPD, CDU und CSU geworden? Das muß man täglich erleben und man sollte es nicht mehr akzeptieren sowie als mündiger Bürger dagegegen halten! Also: Aufhören! Es scheint völlig hoffnungslos nach dieser GroKo - Triade auf Sonnenschein zu warten!

Gravatar: Herbert

87% der Deutschen Bevölkerung hat am 24.09.2017 diese Konstellation doch gewählt.Sitzen die jetzt, als unschuldige auf ihrer Couch. Dennoch diese "Pseudo-Revolutzer" bringen nicht mal den Arsch von der Couch hoch und gehen auf die Straße. Aber vielleicht sind es ja die Mitglieder der AfD, die für sie mitmarschieren.

Gravatar: Karl

nun wird aber Gas gegeben das man an den reichlich gedekten Futtertrog platz nehmen kann,, da werdenhalt kompromisse geschlossen, so schnell wie aus der Pistole geschossen........

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

… „Seit September 2015, dem Tag des widerrechtlich angeordneten Wegfalls der Personenkontrollen an den deutschen Grenzen, hat Merkels Truppe somit ein Viertel ihrer Wähler vergrault. Das gilt auch für die CSU, wobei der Aderlass bei der bayrischen Schwesterpartei sogar noch größer ist.“ …

Da es trotz dieser Lage aus meiner Sicht schon deshalb zu einer weiteren Gro-Ko kommen wird, weil keiner der Protagonisten auch nur einen der immer unsicherer werdenden bisherigen Posten verlieren will:

Wäre es auch deshalb nicht angebracht, die erste Bundestagssitzung unter der dann neuen(?) Koalition unter der CDU/CSU und SPD gleich mit einem Misstrauensvotum zu beginnen???

Gravatar: Kai Stiglat

Die AFD ist die einzige echte Opposition, die den Namen auch verdient. Leider setzt sich diese Erkenntnis nur sehr mühsam beim Wähler durch. Hoffentlich nicht zu spät. Immer noch besteht die eine Chance auf das Platzen der Groko, auf eine Minderheitsregierung wo Merkel zum Spießrutenlaufen antreten darf, oder gar noch (vorgezogene) Neuwahlen.

Gravatar: Öko-Theosoph

Wir brauchen eine öko-konservative Politik. Zudem eine Reform des Christentums. Es ist unsinnig, zu beten.
Ein Mensch sollte seine Willenskraft und Liebe vergrößern. Es ist wichtig, gesundheitsbewusst zu leben und sich unegoistisch zu verhalten. Es ist sinnvoll, die körperliche Leistungsfähigkeit zu vergrößern, diverse Herausforderungen zu meistern, die Natur zu schützen usw. Und dann sollte man sich morgens unmittelbar nach dem Aufwachen auf einen Wunsch konzentrieren und sich (nochmal) in den Schlaf sinken lassen. Durch Traumsteuerung (oder im halbwachen Zustand nach dem Aufwachen) kann man zu mystischen Erfahrungen (und Heilen wie Jesus) gelangen. Der Mensch (genauer: das Ich-Bewusstsein) kann mystische Erfahrungen nicht bewirken, sondern nur vorbereiten. Bestimmte Meditations- und Yoga-Techniken, Hypnose, Präkognition usw. sind gefährlich. Traumsteuerung ist auch ohne luzides Träumen (das u. U. gefährlich ist) möglich. Man sollte sich nur dann einen luziden Traum wünschen, wenn man durch Traumdeutung herausgefunden hat, dass man dafür die nötige Reife hat. Oder man kann sich vor dem Einschlafen wünschen, dass sich nur Dinge ereignen, für die man die nötige Reife hat. Es ist gefährlich, während eines luziden Traumes zu versuchen, den eigenen schlafenden Körper wahrzunehmen. Luzide Träume dürfen nicht durch externe Reize (Drogen, akustische Signale usw.) herbeigeführt werden. Man kann sich fragen, ob eine echte (nicht nur eine eingebildete) Zeitdehnung in Träumen möglich ist. Zudem, wie sich Schlaf-Erlebnisse von Tiefschlaf-Erlebnissen (und Nahtod-Erlebnissen usw.) unterscheiden. Die Bedeutung eines symbolischen Traumgeschehens kann individuell verschieden sein und kann sich im Laufe der Zeit ändern.
Es bedeutet eine Entheiligung der Natur, wenn Traumforscher die Hirnströme von Schlafenden messen. Die Wissenschaft darf nicht alles erforschen. Es ist z. B. gefährlich, wenn ein Mensch erforscht, ob er einen freien Willen hat. Es ist denkbar, dass ein Mensch gerade durch die Erforschung der Beschaffenheit des Willens seinen freien Willen verliert. Zudem besteht die Gefahr, dass ein Mensch verrückt wird, wenn er sich fragt (wie schon vorgekommen), ob das Leben nur eine Illusion ist. Das Leben ist real. Es kann in Teilbereichen auf wissenschaftlichen (und technischen) Fortschritt verzichtet werden. Es ist z. B. falsch, Hochgeschwindigkeitszüge zu bauen. Es sollte lange Sabbatzeiten anstatt Rentenzeiten geben (denn es gibt kein biologisches Altern). Nicht-Berufstätige sollten in relativ kleinen Orten (insbesondere in Dörfern) wohnen. Berufstätige eher (aber nicht nur) in relativ großen Orten. Es ist sinnvoll, dort zu wohnen, wo man arbeitet (in Verbindung mit wirtschaftlicher Subsidiarität). Diese und weitere Maßnahmen führen dazu, dass fast alle Privatfahrzeuge (nicht Firmenfahrzeuge) überflüssig werden. Es ist sinnvoll, überflüssige Dinge (nicht-leistungsgerechte Vermögen, Kreditwesen, Werbung, Urlaubsindustrie, Luxusgüter, Rüstung usw.) abzuschaffen. Der MIPS muss gesenkt werden (moderne Verfahren erhöhen die Recyclingquote, ein Öko-Auto fährt über 3 Mio. km, ein 1-Liter-Zweisitzer-Auto spart Sprit usw.). Ein Mensch kann im kleinen und einstöckigen 3-D-Druck-Haus (Wandstärke ca. 10 cm) mit Nano-Wärmedämmung wohnen. Wenn die Menschen sich ökologisch verhalten, kommt es zu einer günstigen Erwärmung im Winter (siehe Wikipedia „Zeitreihe Lufttemperatur“, Messwerte in Dekaden). Denn das Klima ist (so wie das Leben) in der Lage, sich positiv weiterzuentwickeln. Außerdem muss man bedenken, dass vielleicht nicht immer Menschen auf der Erde geboren werden müssen, sondern sich in anderen Dimensionen entwickeln können. In der Medizin sollte u. a. die Linsermethode gegen Krampfadern (auch dicke) eingesetzt werden. Es ist wichtig, den Konsum von tierischen Produkten (und Süßigkeiten und Eis) zu reduzieren oder einzustellen. Hat man eine bestimmte Reife, kann man sich vegan ernähren oder von Urkost ernähren (oder sogar fast nahrungslos leben). Die berufliche 40-Stunden-Woche kann durch die 4-Stunden-Woche ersetzt werden (Lohnausgleich erfolgt nur zu einem kleinen Teil). Wenn die Menschen sich richtig verhalten, werden die Berufe zukünftig zunehmend und beschleunigt (!) beseitigt.

Gravatar: SchlafKindleinSchlaf

Gerade auch die Anfeindungen werden das Fass zum überlaufen bringen.
Wie in letztens in der Heuteshow, schoss man den Vogel ab und machte sich über den stotternden Afd-Politiker Amann lustig.
Lustig machen über Behinderte, hat meines Erachtens nichts mehr mit Satiere zu tun , es ist verachtenswert Noch dazu mitfinanziert aus Geldern des Bürgers.

Und dann klingt mir noch Schulz sein Spruch im Ohr ; "Wir werden nicht in eine große Koalition eintreten"
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-11/spd-schliesst-grosse-koalition-aus
Und nun? Machtkampf ums Näpfchen?
Wer soll das noch ernst nehmen , vor dem Hintergrund der noch immer offenen Grenzen?

Gravatar: egon samu

Die Mehrheit ist längst hin.
Nur das "GroKo", das große Kot*en bleibt...

Gravatar: Brust, Jürgen

Leider stimmt meiner Meinung nach die Umfrage nicht !
Die GroKO Verhandlungen sind doch nur Kaspertheater
für das Volk . In Wirklichkeit sind alle Parteien außer der AFD, Regierungsparteien. Alle sind Merkelianer.

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