Griechenland: Krise begünstigt Geldwäsche

03. September 2012, 08:01 | Kategorien: Politik, Wirtschaft | Schlagworte: , | von Redaktion
Redaktion

Auf 261 Milliarden Dollar beziffert die Nichtregierungsorganisation Global Financial Integrity den Kapitalabfluss aus Griechenland in den Jahren 2003 bis 2011. Dieses Geld stammt aus Korruption, Kriminalität und Steuerhinterziehung. Seit Ausbruch der Krise sind aber auch 200 Milliarden Euro nach Griechenland hereingeströmt – vermutlich Schwarzgeld, das gewaschen werden sollte.

Erleichtert wird dieser Transfer durch die Kreditklemme, die es für Unternehmen schwierig bis unmöglich macht, legal an einen Kredit zu gelangen. In diese Lücke springen Kriminelle, die hier eine Möglichkeit sehen, illegal erworbenes Vermögen wieder in den legalen Wirtschaftskreislauf einzuschleusen.

 

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(oe)

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