SPD-Bundesregierung wäre nachsichtiger

Griechenland hofft auf Schulz

In Griechenland hofft man auf einen Regierungswechsel nach der Bundestagswahl. Eine SPD-geführte Regierung unter Schulz wäre, so die Hoffnung, nachsichtiger mit dem hochverschuldeten, zahlungsunfähigen und -unwilligen Land.

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In seiner Funktion als EU-Parlamentspräsident hatte Martin Schulz (SPD) mitverantwortlich großzügigst deutsche Steuermilliarden in diverse Hilfspakete zur Rettung und Entschuldung des insolventen Griechenlands gepumpt. Die Erfolgsquote all dieser Hilfen liegt knapp über Null. Nach wie vor ist Hellas auf Hilfen aus den zahlreichen EU-Töpfen angewiesen, ist also de facto zahlungsunfähig. Zudem zeigt sich die dortige Regierung nachhaltig unwillig, die erforderlichen Reformen zu einer zielgerichteten Entschuldungspolitik umzusetzen. Vielmehr setzt man darauf, dass die anderen EU-Länder alles daran setzen werden, Griechenland weiterhin in der Euro-Zone zu halten und die Hilfen entsprechend üppig weiter sprudeln.

In der Vergangenheit gab es immer wieder relativ scharfe Kritik aus Deutschland an der Verweigerungshaltung und der Verzögerungstaktik der Griechen. Vor allem Bundesfinanzminister Schäuble machte keinen Hehl aus seiner Verärgerung über die griechische Regierung. Allerdings folgten den vollmundigen Ankündigen und den verbalen Ausbrüchen bis dato keine weiterreichenden Aktionen.

Nun hofft man in Griechenland auf die Bundestagswahl im Herbst 2017 und darauf, dass eine neue, von Schulz geführte Bundesregierung weitere und noch üppigere Hilfeleistungen bereitstellt. Der griechische EU-Abgeordnete Kostas Chrysogonos von der »Syriza« gibt das gegenüber der »Bild-Zeitung« auch offen zu: »Mit einer Koalition aus SPD, Grünen und Linken würde es beim Thema Griechenland weniger um ständige Bestrafungen gehen. Und weiter: »Ein Kanzler Martin Schulz wäre etwas nachsichtiger mit Griechenland.«

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: karlheinz gampe

Verlasst das kriminelle Land.der Merkel (alias Kacmierzack alias Kasner alias Erika ) und die vaterlandslosen SPD Gesellen aus der Volksverräterpartei haben Deutschland und Europa zerstört. Wollt ihr für die Idiotenpolitik zahlen. Jeder ist nun selbst sein Glückes Schmied in anderen Ländern , die Euch willkommen heißen. Selbst Trump nimmt gern Deutsche auf. Merkel hat eure Heimat dem Islam übergeben. Ihr seid nun heimatlos !

Gravatar: Umbruch

Sollen doch die Griechen ruhig im Euro bleiben. Umso eher fliegt die ganze Veranstaltung auseinander. Das Theater, was den Bürgern da jedes Mal vorgespielt wird, kann ja auf Dauer nicht weiter gehen. Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht. Und das kann nicht mehr allzu lange dauern. Zwar hat man immer mehr Belastungen von den Banken auf die Steuerzahler verlagert, aber dennoch häufen die Banken Schulden über Schulden an. Bei der kleinsten Erschütterung bricht das Schuldengebäude zusammen. Das wissen auch die Griechen. Deshalb hoffen sie darauf, dass man ihnen weiter hilft, um solch eine, von ihnen ausgehende, Erschütterung zu vermeiden. Irgend wann ist aber die Fahnenstange erreicht. Dann, ade Euro.

Gravatar: Andreas Berlin

Schulz beliebt in Griechenland? Ich packe ihm persönlich gern die Koffer .... und ab mit ihm, aber ganz schnell!!!!!!!!

Gravatar: Deutscher

Schulz wird sich genau wie die anderen Vertreter dieser volksveräterischen Regierung mit den deutschen Steuergeldern in der Welt beliebt machen. Ich erwarte wieder die Bankenrettung in Griechenland, vielleicht wird man die Zahlung interessenhalber bis nach den Bundestagswahlen verschieben, aber zahlen werden diese Insolvensverschlepper wieder.

Gravatar: Taraxacum

Martin Schulz ist neusten Presseberichten zufolge
mehrfacher Millionär, wenn nicht gar Multimillionär.
Soll er doch Griechenland p r i v a t Geld leihen.

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