Griechenland braucht weitere 30 Milliarden Euro

25. September 2012, 07:24 | Kategorien: Politik, Wirtschaft | Schlagworte: | von Redaktion
Foto: Axel Schmidt/dapd
Redaktion

Wenn Griechenland in der Eurozone verbleiben soll, benötigt es weitere 30 Milliarden Euro von den Europäern. So verlautet es einem Bericht der Süddeutschen Zeitung zufolge aus der EZB. Dass ab 2015 keine auswärtige Hilfe mehr nötig ist und dass sich das Land ab 2020 wieder am Kapitalmarkt finanzieren kann, erscheint illusorisch. Deshalb wächst die Skepsis unter den Euro-»Rettern«.

»Wir haben jetzt ein grundsätzliches Problem«, zitiert das Blatt einen mit der Lage befassten Diplomaten. Es würden zwei zusätzliche Jahre benötigt, um die Probleme zu lösen.

Damit steht die Auszahlung der zweiten europäischen Hilfstranche auf der Kippe, weil der IWF nicht unter diesen Umständen nachschießen darf. Sollte dieser Fall eintreten, würden aber auch andere europäische Staaten keine weiteren Hilfen mehr leisten.

Unter anderem weil Griechenland die versprochenen Reformschritte nicht umgesetzt hat (Privatisierungen, Steuersystem); ist es nach der Einschätzung von Experten zu der jetzigen verfahrenen Lage gekommen.

 

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(oe)

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