Die Welt soll in eine globale Migrationsgesellschaft verwandelt werden

Globaler Pakt zur Migration wird im Dezember verabschiedet: Hunderte Millionen könnten dann nach Europa

Wenn der »Globale Pakt für sichere, geordnete und reguläre Migration« von den UN-Mitgliedstaaten verabschiedet wird, könnten global Wirtschaftsmigranten den Flüchtlingen gleichgestellt werden. Migration wird dann zum globalen Menschenrecht.

Foto: Pixabay
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Am 10. und 11. Dezember dieses Jahres wird es soweit sein: Dann wird in Marokko der »Globale Pakt für sichere, geordnete und reguläre Migration« von den Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen (UN) endgültig verabschiedet.

Mit diesem Abkommen werden dann die UN-Mitgliedstaaten sich verpflichten, Flüchtlinge und Migranten unabhängig von ihrem legalen Status gleichzustellen. In der Praxis kann dies bedeuten, dass selbst illegale Migranten nicht in ihre Herkunftsländer ausgewiesen werden. Denn dies könnte nach den neuen UN-Richtlinien gegen die »Menschenrechte« verstoßen. Je nach rechtlicher Auslegung könnten dann sogar illegale Grenzübertritte nicht mehr kriminalisiert werden.

Der sogenannte Globale Pakt der UN und der EU verlangt dann von den EU-Staaten, das diese Menschenrecht in Bezug auf Migration respektiert werden. Die gesamte Migrationspolitik der UN wird nach der Ratifizierung auf den Menschenrechten aufgebaut.

Das bedeutet: Wann immer Menschen sich in einer »schwierigen« Lage befinden, könnten sie nach Europa kommen. Dies wäre nach der UN ihr Menschenrecht. Das können Schwierigkeiten wie Ernährungsunsicherheit, Armut oder Opfer der »Folgen des Klimawandels« sein. Das heißt: Wirtschaftsmigranten werden dann wie Flüchtlinge behandelt.

Diese Migranten-Gruppen waren schon die Kern-Gruppe in der New Yorker Erklärung zum Globalen Pakt vom September 2016. Bereits am 18. April hatten die Mitglieder des EU-Parlaments vielen dieser Ideen auf EU-Ebene zugestimmt. Auch im Dublin-IV-Vorschlag war dieses vorgesehen.

Im Grunde handelt es sich um ein riesiges Umsiedlungs-Programm, weil eine eventuelle Rückführung von Flüchtlingen und Migranten nach der Verabschiedung des Globalen Paktes enorm erschwert wird. Denn die Nichtzurückweisung wird zu einem Grundpfeiler, zum einem Prinzip der Menschenrechtspolitik werden. Es bliebe demnach im Regelfall nur die »freiwillige Rückkehr«.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Peter

Deutschland wird das Abkommen auf Punkt und Komma umsetzen, sofern das Land nicht von der AfD regiert wird.

Gravatar: Gernot Radtke

Einem 'Menschenrecht' auf beliebige Niederlassung in Staaten eigener Wahl steht das Menschenrecht auf freie Vertragspartnerwahl derjenigen, die die Zuwanderung zu gestatten hätten, vollständig entgegen. Es sind weltweit die Linksverdummten mit ihrem totalitär-relativistischen Rechtsbegriff, die uns, obwohl sie historisch in ihren Sozial-Paradiesen nichts als fürchterliches Massenelend angerichtet haben, dennoch immer wieder ihre Irrlehren nicht bloß vortragen, sondern aufzwingen wollen. Kommunisten sind die größten Diebe und Verbrecher der Menschheitsgeschichte. Sie richten alles zugrunde.

Gravatar: Hans von Atzigen

Einfach Irre.
Soooo viel Irrsinn gab es nicht einmal im
untergegangenen Ostblock.

Gravatar: Hannes

Nuja, ist ja schön und gut,... können hald ein paar Millionen Menschen umziehen...

Aaaaber, wer soll das bezahlen? Wer hat soviel Geld? Wer hat soviel PinkePinke? ... Wer hat das bestellt?
-Und vor allem WARUM? Welchen Sinn hat das? Wie sollen diese Menschen alle untergebracht und beschäftigt werden?

Ich versteh noch nichtmal wer damit wirklich Geld verdienen will... Qui Bono (hinsichtlich des Geldes - es funktioniert immer dem Geld zu folgen) funktioniert normalerweise um auf die zu kommen die hinter sowas stecken und son Mist aufbringen ... aber in dem Fall,... Wem nutz so ne gequirlte Kacke???

Gravatar: Jomenk

Deshalb immer noch mein Rat an diejenigen, die die Vorraussetzungen erfüllen. Verkauft alles was ihr habt, schnappt euch eure Familie und kehrt Europa den Rücken. Zumindest beginnt jetzt damit, euch ernsthaft mit diesem Gedanken zu befassen. Das sollte jeder tun, dem die Zukunft seiner Kinder auch nur die Bohne interessiert. Man braucht wirklich kein Studium um zu erkennen, welche Zukunft diesem Europa blüht. Ein bisschen gesunder Menschenverstand reicht da völlig. Und verplempert keine Zeit mit irgendwelchen Wunschvorstellungen, wie die AfD muss nur an die Macht kommen und alles wird gut. Diesen Zug hält keiner mehr auf, weder eine AfD, oder ein Bürgerkrieg , oder noch irgend ein Blödsinn. Die Totenglocken läuten schon für Deutschland und Europa. Man muss sich nur mal die Mühe machen und hinhören.

Gravatar: aengel

Die USA sind nicht dabei. Das ist gut. Doch unsere Regierung macht da mit. Der Herdentrieb und Konformismus regiert. Das bedeutet Einwanderung in unsere Sozialsysteme. Wo bitte ist das ein Menschenrecht. Es gibt kein Recht in ein bestimmtes Land einzuwandern! Wo bitte bleibt das Selbstbestimmungsrecht des Staatsvolks? Bitte diesen Artikel in der WELT „Rettung verpflichtet nicht, Menschen einwandern zu lassen“, lesen. Der Historiker Heinrich August Winkler hat sich dazu ganz klar geäußert.
Laßt uns in Bayern die AfD wählen. Denn die etablierten Parteien lösen die Migrationsfrage nicht.

Gravatar: hans

UN - wie unnötig. Da haben viele Gutmenschen wieder tolle Absichten. Und das ohne Konsequenzen und Notwendigkeiten zu bedenken. Typisch Politiker. Die EU? Da glaube ich mal nicht, dass da die ganze EU damit gemeint ist. Da kennen wir doch einige Ausnahmen ;-)
Aber Deutschland wird sicher wieder das Vorbild für andere sein - und bleiben. Vollkommener Unsinn. Schafft dieses dumme Politikerges.... ab!

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