Familienstreitigkeit »kulturell sensibel« geschlichtet

Gericht in Schweden begründet Urteil mit orientalischer Familienkultur

Halten Scharia und nahöstliche Familiengesetze nun Einzug in Schweden? Wie es aussieht, werden Urteile nun im kulturellen Kontext gefällt. Schlecht für eine geschlagene Frau, die auf ihr Recht pochte.

Foto: Pixabay, CC0
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In Schweden werden Familienstreitigkeiten nun »kulturell sensibel« geschlichtet (siehe Berichte Sputnik News, Aftonbladet). Das zeigt ein neuer Fall. Ein nach Schweden migrierter Iraker hatte seine Frau mit einem Schuh ins Gesicht geschlagen, an den Haaren gezogen und gegen Möbel gedrückt.

Im Irak wäre dies wahrscheinlich kein Fall für das Gericht. In Schweden schon, denn dort wäre sowas Körperverletzung. Schwedinnen lassen sich sowas nicht gefallen. Doch in diesem Fall entschied das Gericht gar nicht so schwedisch. Denn man müsse ja den kulturellen Hintergrund beachten.

So hat das Gericht angegeben, dass es sich um eine kulturell anders zu wertende Situation handele. Nach irakischen Standards hätte die Frau die Sache erst vor die Familie bringen müssen, da es sich um eine innere Familienangelegenheit handele. Das habe sie nicht getan. Dies sei ein Zeichen, dass sie aus schlechten Verhältnissen stamme, während der Mann aus guten Verhältnissen stamme, weil er diese Angelegenheit innerhalb der Familie hatte lösen wollen.

Vermutlich hätte ein Gericht in Mosul, Bagdad oder Basra ähnlich entschieden. Aber in Schweden?

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

Schweden: … „Wie es aussieht, werden Urteile nun im kulturellen Kontext gefällt.“ …

Im UK findet man für besonders milde Urteile gegen entsprechende Leute auch andere Begründungen!
https://www.stern.de/familie/leben/stanford--richter-begruendet-sein-mildes-urteil-6900030.html

Und in Deutschland?
https://www.focus.de/politik/videos/bei-straftaten-in-deutschland-vorgaben-von-oben-bundespolizist-wir-duerfen-fluechtlinge-nicht-mal-festhalten_id_5203930.html

Gravatar: Harald Schröder

Waffengewalt und Jugendbanden:
Schwedens zerplatzter Integrations-Traum

Kein Land in Europa ist so blauäugig wie Deutschland ? Aber gewiss – das Vorzeigeland Schweden, das glaubte an der Stimmungslage vorbei den Stein der Weisen gefunden zu haben, mittlerweile heillos mit der Integration und zunehmender Bandenkriminalität überfordert. Ja, es hat lange gedauert bis zu dieser Einsicht und dass man öffentlich darüber redet, die Folgen hunderttausendfach gescheiterter Integration, obwohl die Erwartungen groß waren, ebenso jetzt die Enttäuschungen

http://tagebuch-ht.weebly.com/ndi.html

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Gravatar: Aventinus

Ins Bairische übersetzt könnte die Begründung lauten: Mei, so sans halt, die Muslime!

Gravatar: Thomas Waibel

Aventinus 07.03.2018 - 14:28

Wenn die Muslime so sind, weshalb läßt man sie einreisen bzw. warum werden sie nicht abgeschoben?

Gravatar: Dirk S

Zitat:"Im Irak wäre dies wahrscheinlich kein Fall für das Gericht."

Im Irak würde der Vater der Frau die Ermordung des Ehemannes beauftragen. Also nicht weil der seine Ehefrau geschlagen hat, sondern weil er einen Schuh verwendet hat und das ist ja eine eindeutige Herabsetzung der Familie der Ehefrau. So was kann man nicht auf sich sitzen lassen. Ach ja, die Frau hätte er auch umbringen lassen, schließlich hat auch sie als unfolgsame Ehefrau Schande über ihn gebracht. (Falls es jemanden bekloppt vorkommt: So was ist da durchaus üblich.)

Zitat:"In Schweden schon, denn dort wäre sowas Körperverletzung."

Anscheinend nicht.

Zitat:"Schwedinnen lassen sich sowas nicht gefallen."

Wäre ich mir nicht so sicher.

Zitat:"Doch in diesem Fall entschied das Gericht gar nicht so schwedisch."

Na ja, es entschied entweder (sehr) altschwedisch oder eben neuschwedisch. Wäränger hätten den Fall ähnlich gesehen. Gut, wenn die Frau dann ihren Mann erschlagen hätte, wäre das für Wäränger auch ok gewesen. Ehekrach eben...

Zitat:"So hat das Gericht angegeben, dass es sich um eine kulturell anders zu wertende Situation handele."

Haben die Richter entgegen der Gesetze geurteilt? Dann hätte sich Schweden aus dem Kreis der Rechtstaaten verabschiedet und wäre zu dem erlauchten Kreis von Nord-Korea, China, Russland, Venezuuela, Kuba, Deutschland und vielen anderen gestoßen. Welcome Home oder so...

Zitat:"Dies sei ein Zeichen, dass sie aus schlechten Verhältnissen stamme, während der Mann aus guten Verhältnissen stamme, weil er diese Angelegenheit innerhalb der Familie hatte lösen wollen."

Also, wenn die Ehemann im Irak vor Gericht so einen Spruch gebracht hätte, hätte die Familie der Frau ihm vor dem Kehledurchschneiden noch was anderes amputiert. Was für eine Beleidigung. Und hätte das ein irakischer Richter gesagt, dann wäre der zusammen mit dem Ehemann abgemurkst worden.

Nun ja, mich stört inzwischen am meisten, dass mich solche Meldungen (also dass Richter eines europäischen Staates das Recht massiv beugen) kaum noch kratzen und dass ich ohne mit der Wimper zu zucken so eine Meldung zu glauben bereit bin und nicht im geringsten an der Möglichkeit, dass diese wahr ist, zweifle.
Ich habe mich daran gewöhnt. Und das erschreckt mich.

Erschrockene Grüße,

Dirk S

Gravatar: Mark Anton

Ich verstehe die Aufregung nicht?

Deutschland ist doch fast gleichauf!

Ich warte nur noch auf kultur-sensitive Steinigungen in Deutschland von sich nicht unterordnenden oder vergewaltigten Ehe-/Frauen .....
oder ....

Kultur-sensible Gruppen-/Vergewaltigungen von nicht haram gekleideten BioDeutschInnen.....

oder....

Öffentliche Auspeitschungen/Stockhiebe von BioDeutschen/Innen wegen mangelnder Ehrerbietung ggü. Gläubigen.....

oder, oder.....

Ich bin islamophob?

Ja, denn
mehrere Monate in einem islamischen Land haben mich überzeugt.

Gravatar: Karl Brenner

Was der Beweis dafür ist, daß der Islam nicht kompatibel ist mit unseren christliche-aufgeklärten Gesellschaftsmodellen. Denn die andere Seite des beschriebenen Islam-Rabats ist, dass der wichtigste Grundsatz eines Rechtsstaates und der Aufklärung gebrochen wird

Alle Menschen sind vor dem Gesetzt gleich

Aber das sehen die Moslems ja selber nicht so.
Gegenüber der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte haben die Moslems eine eigene "Kairorer Erklärung der Menschenrechte". Und dort finden sich Textbausteine wie, "sofern es der Scharia nicht widerspricht".

Die ersten Denker der Aufklärung hatten berechtigte Abneigung gegen diese Religion.

Warum ist mit der Islamisierung vor allen dingen in vormals Lutherischen Ländern so schlimm?
Weil bei Luther der Fürst die weltliche Macht ausgeführt hat, und die Bürger in einem Gesellschaftsvertrag vor einströmenden Massen geschützt hat.

Wenn man den Fürst durch Grüne und Merkels ersetzt, dann kommt das dabei raus, was wir in Deutschland und Schweden haben.

Gravatar: adlerauge

Wie schon oft festgestellt, es sind die linksideologisierten Richter + RICHTERINNEN, die dem staatlichen und gesellschaftlichen Verfall zumindest grob fahrlässig, wahrscheinlich aber aus noch viel verwerflicheren Gründen, Vorschub leisten.

Auch in diesem Bereich muss gründlich ausgemistet werden.

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