Oft bringt der Taumel der Gesellschaft jene zu schwerem Absturz, die er aufregend emporhob.
Julie Jeanne De LespinasseGericht bestätigt alternatives Schulkonzept

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Potsdam hat heute der Fördergemeinschaft für Schulen in freier Trägerschaft e.V. Recht gegeben. Die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes ermöglicht die Gründung eines Jungen- und auch eines Mädchengymnasiums in Potsdam. "Das ist eine gute Entscheidung für die Freiheit privater Schulen. Geschlechtsdifferenzierende Schulbildung ermöglicht eine optimale Ausbildung von Jungen und Mädchen", zeigt sich die Fördergemeinschaft zufrieden.
Denn: “Uns interessiert nur das Wohl der Kinder. Eltern müssen selbst entscheiden dürfen, welche Schule die beste für ihre Kinder ist.” Die Fördergemeinschaft will nun mit dem Land Brandenburg bei der Gründung der Schule vertrauensvoll zusammenarbeiten.
Die Fördergemeinschaft für Schulen in freier Trägerschaft e.V. betreibt in Jülich bereits seit 40 Jahren erfolgreich ein Mädchengymnasium. Die Fördergemeinschaft will auch in Brandenburg ein Jungen- und ein Mädchengymnasium gründen. Das Land Brandenburg hatte 2007 den Antrag auf Genehmigung eines Jungengymnasiums mit der Begründung abgelehnt, dass ein privates Jungengymnasium nicht genehmigungsfähig sei, weil alle staatlichen Schulen koedukativ betrieben würden. Dies sei auch eine für Private bindende Vorgabe.
Nach dem Verwaltungsgericht Potsdam hat nun auch das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg als Berufungsinstanz der Privatinitiative Recht gegeben: die Verweigerung der Genehmigung war rechtswidrig.
Von FreieWelt.net übernommene Pressemitteilung der
FÖRDERGEMEINSCHAFT
FÜR SCHULEN
IN FREIER
TRÄGERSCHAFT E.V.
Paulistrasse 22 – 50933 Köln -Tel.: 0221 496 405 – E-Mail: foegSchule@aol.com
























Vielleicht kann man so starke Frauen aufbauen.
Ja das ist eine super Idee! Und gleichzeitung könnte man die Männer völlig entsorgen. Denn sie sind (das weiß ja jeder) potentielle Gewalttäter und Vergewaltiger. Wir brauchen dringend mehr Frauenförderung!
@Freigeist: Mit “Opus dei”-Mitgliedern als Lehrer? Daran zweifle ich stark.
Sehr gut!
Jungen und Mädchen getrennt zu unterrichten, ist eine gute Idee, auch wenn die Sache erst einmal misstrauisch macht.
Durch den überdrehten Feminismus oder das Gender Mainstreaming kommen einem zunächst vielleicht Bedenken, doch in diesem Fall scheinen sie unbegründet.
Vor allem Jungen profitieren von einer Geschlechtertrennung. Durch ihre etwas spätere Entwicklung haben sie im Vergleich zu den Mädchen meist einen gewissen Nachteil, was Leistungsvergleiche belegen.
Außerdem besteht Grund zu der Hoffnung, dass in Jungenschulen wieder mehr Männer unterrichten als in gemischten Schulen. Der Lehrerberuf wird heute zu sehr von Frauen dominiert.