Geldverschwendung in letzter Minute

Gender-Studies versinken im Korruptions-Sumpf

Die Übergangszeit versetzt Politiker in Spenderlaune. Sie wissen nicht, wer morgen regieren wird, also wird noch in letzter Minute Geld rausgehauen, um die Spaltung der Gesellschaft voranzutreiben, um den Feminismus zu verankern und Posten für Günstlinge zu schaffen. Hier zwei besonders skandalöse Beispiele.

Symbolbild Pixabay
Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Nachrichten - Lebenswelt, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF, Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern, Gender-Wahn, Philipps-Universität Marburg, Professorinnenprogramm
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Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern hat beschlossen, weitere 200 Millionen Euro in das so genannte Professorinnenprogramm zu stecken. In den zurückliegenden Jahren wurden bereits in zwei Phasen je 150 Millionen Euro aufgewendet (einmal von 2008 bis 2012 und von 2013 bis 2017). Nun sollen für die dritte Phase von 2018 bis 2022 gleich 200 Millionen Euro ausgegeben werden. Das haben die Kultusminister der Länder und das Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF beschlossen.

Mit diesem Programm werden Stellen gefördert, sofern eine Frau eingestellt wird. Bewerbungen verkommen damit zu einer reinen Farce: Natürlich dürfen sich auch Männer um solche Stellen bewerben, die Stellen werden aber nur dann eingerichtet, wenn sie staatlich gefördert werden. Und staatlich gefördert werden sie nur, wenn eine Frau berufen wird. Michael Klein vom Blog ScienceFiles findet deutliche Worte für dieses groß angelegte Betrugsmanöver und spricht von »junk science« (Weg-werf-Wissenschaft), von »Verschwendung«, von »Diskriminierung« (von Männern) und von »arglistiger Täuschung«.

Gender-Studies sind in letzter Zeit zunehmend in die Kritik geraten. Was passiert? Gibt es etwa eine Diskussion? Nein. Die Kritiker werden angegriffen. »Eine Million in der Kampfkasse gegen Gender-Kritiker«, nennt Hadmut Danisch auf seinem Blog den neuen Schachzug mit dem Namen »Reverse«. Was steckt dahinter?

Das Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung der Philipps-Universität Marburg erhält knapp eine Million Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für das Projekt »Reverse«. Ziel ist die Erforschung anti-feministischer Diskurse in Deutschland, die Forscherinnen und Forscher als Gefährdung für die Demokratie einschätzen.

Noch mal ganz langsam: »anti-feministische Diskurse« werden als »Gefährdung der Demokratie« eingeschätzt. Das muss man erklären. Prof. Dr. Annette Henninger, die Leiterin des Projektes, versucht es: »In politischen und medialen Debatten wird die Modernisierung der Geschlechterverhältnisse häufig als Krise dargestellt«.

Und weiter: »Oftmals ist von einem regelrechten ‚Gender-Wahn‘ die Rede, der Menschen in ihren Werten und ihrer Mündigkeit angreife. So wird beispielsweise gendergerechte Sprache als ‚Kulturfrevel‘ bezeichnet, und Gender Studies werden als unwissenschaftliche Ideologie gesehen.«

Ob knapp eine Million reichen werden, um gegen solche Gefahren vorzugehen? Immerhin ist die Uni Marburg schon mutig im Kampf gegen Kritiker vorgegangen und hatte einen Vortrag von Ulrich Kutschera kurzerhand abgesagt. Möglicherweise hätte sich da ein unerwünschter Diskurs ergeben.

Scherz beiseite. Es ist eine Schande, wie verlogen, korrupt und intellektuell bankrott der Wissenschaftsbetrieb geworden ist.

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Unmensch

Das hat weder mit Wissenschaft noch mit Demokratie zu tun, die nehmen sich nur die wertvollen Worte für sich, um als die Guten zu erscheinen. Tatsächlich ist aber alles nur Propaganda, Manipulation, Gesellschaftskontrolle. Alles zum Vorteil der gewissen Klientel, aber zum Nachteil aller anderen.

Gravatar: Karl

einfach nur Unglaublich für welchen Mist und Minoritätengruppierungen Gelder verschwendet werden und auch der noch so Unfähige Politiker in der zweiten Reihe durchgefüttert wird und alles nur um uns auf Gleichgesinnung einzustimmen, ein hoch auf die Demokratische KORRUPTION,,,,,,,,,,

Gravatar: Himmelsbürger

Als ich dabei war mich um ein Stipendium für meine Promotion zu bewerben, sagte mein künftiger Doktorvater halb scherzhaft: "Ist ja schonmal nicht schlecht, dass du einen Migrationshintergrund hast. Noch besser wäre es, du wärst eine Frau!"Mir blieb das Lachen im Halse stecken. Soviel zur Gerechtigkeit des Feminismus.

Im Übrigen prüft die Uni Kassel ein Amtsenthebungsverfahren gegen Prof. Ulrich Kutschera wegen seiner Äusserung, Schwule seien Erotik-Duos mit null Reproduktionspotential. Der eigentliche Grund dafür aber ist offensichtlich sein anti-gender Buch: "Das Gender-Paradoxon"

Feminismusgebot (und Genderideologie) toppt nicht nur Antisemitismuverbot, nein, es wird zum Grundprinzip der Demokratie und Menschlichkeit emporgehoben.

Gravatar: Karin Weber

Der GenderGagaismus ist eine künstliche Blase die zusammenfallen wird wie ein Heißluftballon, dem keine warme Luft mehr zugeführt wird.

Danach geht es an das Entgendern, vergleichbar mit den Entnazifizierungen nach 1945. Nur diesmal muss das gründlicher sein.

Gravatar: Duffy

Bin dafür, um gender-gerecht formulieren zu können den afrikanischen Klicklaut einzuführen: Leser!innen, Nutzer!innen, Fahrer!innen usw.

Gravatar: karlheinz gampe

Politiker, die Steuern verschwenden müssen endlich vor Gericht gestellt werden. Jegliche weitere und zukünftige Bezüge sind für derartige kriminelle Personen zu streichen !

Gravatar: egon samu

Zur Erinnerung: die "Kultusminister der Länder" waren es auch, die gesetzwidrig die Wohnungstür-Zwangsabgabe (ehemals GEZ) zusammen mit den Intendanten des zentralen Propagandarundfunks beschlossen haben. Sie nennen es "Staatsvertrag" und verlangen, daß jeder diesen Zwangsbeitrag zahlt. Notfalls werden ebenfalls rechtswidrige "vollstreckbare Bescheide" von den Rundfunkanstalten oder ihrem nicht rechtsfähigen "Beitragsservice" verschickt. Stadtkassen, Kreiskassen, Gerichtsvollzieher, Amtsgerichte machen bei diesen kriminellen Machenschaften mit.
Wir haben es hier mit einer mittlerweile offen kriminellen Zivilverwaltung und KEINEM Rechtsstaat zu tun.
Wie lange duldet das Volk es noch????

Gravatar: Dirk S

Zitat:"Und staatlich gefördert werden sie nur, wenn eine Frau berufen wird."

Sollte mal ein Mann das komplett bis zum BVerfG durchklagen und auch Klage vor dem EGMR erheben. Mal sehen, ob diese Frauenbevorzugung mit dem Gleichheitsgrundsatz des GG vereinbar ist. Wenn ja, hilft nur noch auswandern. Kämpfen lohnt sich dann nicht mehr. Gehen und in die Pleite segeln lassen.

Zitat:"»junk science« (Weg-werf-Wissenschaft)"

Die korrektere Übersetzung wäre "Schrott-Wissenschaft" ( https://dict.leo.org/englisch-deutsch/junk ) was den "wissenschaftlichen" Teil der Gender Studies auch recht gut beschreibt.

Zitat:"Gender-Studies sind in letzter Zeit zunehmend in die Kritik geraten."

In letzter Zeit? In der Kritik stehen die schon lange, in letzter Zeit hat die Allgemeinheit einfach nur die Nase voll von dem Schwachsinn. Gender Studies leben nur noch von der politischen Protegierung. Aber auch die wird enden. Spätestens wenn es massiv Stimmen kostet.

Zitat:"Gibt es etwa eine Diskussion?"

Worüber? Inhalte? Geht nicht, die gibt es nicht. Über die kriminellen Machenschaften der Gender Studies? Die ist nicht erwünscht, sind Gender Studies doch Machtinstrument und Versorgungshilfsmittel der Politik. Jedenfalls solange, wie der Wähler es zulässt.

Zitat:"Die Kritiker werden angegriffen."

Was zeigt, dass Gender Studies nichts mit Wissenschaft zu tun haben. Denn dann würde argumentiert werden. Wenn man aber keine Argumente hat, dann greift man die Kritiker persönlich an, stellt ihnen das Recht an Kritik in Abrede, bis hin zur Verleumdung und körperlichen Angriffen. Was übrigens so manch andere "Wissenschaft" ebenfalls betrifft.

Zitat:"Ziel ist die Erforschung anti-feministischer Diskurse in Deutschland, die Forscherinnen und Forscher als Gefährdung für die Demokratie einschätzen."

Es ist schon interessant, dass abweichende (und vor allem begründete) Meinungen als "Gefährdung für die Demokratie" angesehen werden. Und es ist falsch: Demokratie lebt von dem Wettstreit verschiedener Meinungen. Ist nur eine Meinung zugelassen, dann ist das keine Demokratie, sondern eine Diktatur. Also der Traum von Linken, Feministinnen und andere Verbots- und Bevormundungsschreihälsen.

Zitat:"»In politischen und medialen Debatten wird die Modernisierung der Geschlechterverhältnisse häufig als Krise dargestellt«."

Frau Henninger, nicht die "Modernisierung der Geschlechterverhältnisse" ist das Problem, sondern dass mit Zwang die Ansicht einer kleinen Minderheit zu diesem Thema durchgedrückt werden soll. Das ist weder demokratisch noch in irgendeiner Form legitim. Und langfristig auch nicht erfolgreich, denn die Menschen "machen dann zu". Aber dazu müsste man Kontakt mit Menschen außerhalb der eigenen Filterblase haben. Gehen Sie doch einfach mal um 6:00 Uhr morgens in Ihr Institut und fragen die Putzfrau danach, was sie z.B. von der Frauenquote in DAX-Vorständen hällt. Erwarten Sie aber lieber keine Antwort, die Ihnen gefallen wird.

Zitat:"Oftmals ist von einem regelrechten ‚Gender-Wahn‘ die Rede, der Menschen in ihren Werten und ihrer Mündigkeit angreife."

Was ja auch der Realität entspricht. Was natürlich in der eigenen Filterblase schwer zu realisieren ist.

Zitat:"So wird beispielsweise gendergerechte Sprache als ‚Kulturfrevel‘ bezeichnet"

Ja nun, ist eine legitime Sichtweise. Mal abgesehen davon, dass Feministinnen und ganz besonders Gendersten Sexus und Genus nicht auseinander halten können. Von den Sprachvorschriften des Typus Neusprech mal ganz abgesehen.

Zitat:"und Gender Studies werden als unwissenschaftliche Ideologie gesehen.«"

Was vollkommen korrekt ist. Gender Studies halten keiner wissenschaftlichen Prüfung stand und beziehen sich auf bereits falsifizierte Postulate. So was nennt sich nun mal Ideologie.

Zitat:"Möglicherweise hätte sich da ein unerwünschter Diskurs ergeben."

Kutschera ist Biologe und widerlegt die Postulate und Behauptungen der Gender Studies regelmäßig und das recht streithaft. Da hätte es keinen Diskurs gegeben, eher Mord und Totschlag. Und das nicht nur im übertragenen Sinne.

Zitat:"Es ist eine Schande, wie verlogen, korrupt und intellektuell bankrott der Wissenschaftsbetrieb geworden ist."

Das kommt davon, wenn man Ideologie und Wissenschaft gleichsetzt und denkt, dass ein gewisser Habitus schon Wissenschaft wäre. Aber letztendlich wird sich das Thema früher oder später von selbst erledigen, es ist nur die Frage wann, wie schmerzhaft und wie teuer es am Ende gewesen sein wird, aber nicht ob. Denn wenn DEs Wissenschaft nur noch ideologische Phrasen produziert und die harten Erkenntnisse woanders gewonnen werden, dann wird es recht schnell auch kein Geld mehr für die "Wissenschaftsförderung" geben (weil keins mehr da ist und DE insolvent). Denn eins wird nie passieren: Dass die Politik für ein "Professorinnenprogramm" auf eigene Gelder verzichtet.

Wissenschaftsfreie Grüße,

Dirk S

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