Gemischte Bilanz zur Einheit

21. Juli 2009, 07:03 | Kategorien: Politik | Schlagworte: , | von
Redaktion

20 Jahre nach dem Fall der Mauer ziehen die Ostdeutschen eine gemischte Bilanz. 38 Prozent sehen sich als Gewinner der Einheit, 23 Prozent als Verlierer. 30 Prozent verbuchen für sich Gewinne und Verluste. Vor allem Ältere, Arbeitslose und die Landbevölkerung bezeichnen sich als Verlierer. Das ergab eine Befragung von 1.900 Ostdeutschen durch das Sozialwissenschaftliche Forschungsinstitut Berlin-Brandenburg im Auftrag des Sozialverbands Volkssolidarität. Als richtige Bundesbürger fühlen sich nur rund ein Viertel der Befragten. Mehr als die Hälfte der Ostdeutschen erachtet die Unterschiede zwischen Ost und West als weiterhin groß.

Die DDR wollen nur 10 Prozent der Befragten wiederhaben. Besorgnis erregt die Einstellung gegenüber Ausländern. Trotz des geringen Anteils an der Gesamtbevölkerung im Osten Deutschlands, sind 40 Prozent Ausländern gegenüber negativ eingestellt.

Details zur Umfrage auf WELT ONLINE und Tagesschau.de

Foto: Klaus-Peter Voigt/ddp-Archiv

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