Frankreich: Weiter Streit um Homo-Ehe

01. Februar 2013, 10:08 | Kategorien: Lebenswelt, Politik | Schlagworte: , , , | von Redaktion
Redaktion (oe)

In Frankreich schlägt die Diskussion um die Einführung der Homo-Ehe immer höhere Wellen. Wie die Kleine Zeitung (Österreich) berichtet, hat sich jetzt ein sozialistischer Abgeordneter zu einer besonders schäbigen Verleumdung der Konservativen verstiegen. Er sagte: »Die Zeit des rosa Dreiecks ist vorbei.« Damit spielte er auf die Kennzeichnung homosexueller Lagerinsassen in der NS-Zeit an.

Mitglieder der konservativen UMP waren empört, doch Christian Assaf, von dem die Verbalinjurie stammte, wurde von seinen Genossen in Schutz genommen; der Satz sei doch ganz anders gemeint gewesen. Das klingt wenig glaubhaft, zumal auch bekannt wurde, dass die Justizministerin eine Anordnung erlassen hat, nach der Kindern, die von Leihmüttern im Ausland ausgetragen wurden, die französische Staatsbürgerschaft nicht entzogen werden darf. Kritiker der Homo-Ehe, die mit dem Adoptionsrecht ausgestattet werden soll, sehen darin einen ersten Schritt, die in Frankreich verbotene Leihmutterschaft zu verbieten. Homo-Ehen könnten davon profitieren.

 

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