Oft bringt der Taumel der Gesellschaft jene zu schwerem Absturz, die er aufregend emporhob.
Julie Jeanne De LespinasseExperte: Niedrige Zinsen vernichten Vermögen

Er muss es wissen, denn Joachim Nagel ist Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank. Und Nagel hat, wie die Deutschen Mittelstandsnachrichten schreiben, gestern gesagt, dass die gegenwärtige Niedrigzinspolitik der nationalen Zentralbanken das Vermögen der privaten Anleger vernichtet. Die können ihr Geld nämlich nicht mehr gewinnbringend arbeiten lassen.
Nagel formuliert es so: Privaten Anlegern gelingt es nicht mehr, »im bestehenden Niedrigzinsumfeld den Realwert seines Vermögens zu erhalten, geschweige denn zu steigern.«
Eine Aussage, die jedermann nachvollziehen kann, der Geld angelegt hat. Schon schwerer zu verstehen ist, wie Nagel zu seiner Einschätzung der Wirkung der Ankündigung Draghis kommt, die Zinsen für Spanien und Italien niedrig zu halten. Denn hier reicht ein Blick auf die aktuellen Charts: Von Entspannung kann keine Rede sein.
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Was interessiert die schon das gemeine Volk?
Geld wird in Banken nie Gewinnbringend angelegt. Die Inflation frist den Gewinn auf.