Eurokrise stößt Briten übel auf

16. Oktober 2012, 07:58 | Kategorien: Politik | Schlagworte: , , | von Redaktion
Foto: Philipp Guelland/dapd
Redaktion

Die Eurokrise hat die Diskussion im Vereinigten Königreich über die Zugehörigkeit des Landes zu den europäischen Institutionen verstärkt. Arbeitsminister Ian Duncan Smith sagte der Daily Mail: »Die Länder der Eurozone wollen neu definieren, was ›drinnen‹ heißt. Wir müssen neu definieren, wie ›draußen‹ aussieht. Das ist die Richtung, in der wir uns unausweichlich bewegen.«

Rund 130 Vereinbarungen im justiz- und innenpolitischen Bereich – u.a. der europäische Haftbefehl und die geplante europäische Staatsanwaltschaft – stehen zur Disposition.

Bis 2014 hat Großbritannien die Möglichkeit zum Austritt.

Bildungsminister Michael Grove wurde in Daily Mail noch deutlicher: »Wenn die EU nicht einige der wichtigen Befugnisse zurückgibt, die sie sich unter den Nagel gerissen hat, werden wir sie verlassen.«

Smiths und Groves Kabinettskollege John Vincent Cable warnte davor, sich weiter von der EU zu entfernen.

 

Mehr dazu auf euobserver.com

(oe)

Schlagworte: , ,
Anzeige

2 Kommentare auf "Eurokrise stößt Briten übel auf"

Schreibe einen Kommentar

Anzeige