Euro-”Rettung” treibt Staatsschulden

15. März 2012, 10:42 | Kategorien: Wirtschaft | Schlagworte: , , | von Redaktion
Foto: Tobias Schaertl/dapd
Redaktion

Die Eurokrise lässt Deutschlands Schuldenstand weiter steigen - entgegen offizieller Prognosen der schwarz-gelben Bundesregierung. Zu diesem Ergebnis kommt das Kieler Institut für Wirtschaftsforschung (IfW). Dem IfW-Experten Jens Boysen-Hogrefe zufolge wird die Euro-"Rettung" den deutschen Schuldenstand bis 2013 um 85 Milliarden erhöhen.

Im Maastricht-Vertrag und im neuen Fiskalpakt ist eine Schuldenobergrenze von 60 Prozent festgeschrieben. Das IfW geht nun davon aus, dass die deutschen Staatsschulden von aktuell 80,9 Prozent auf 81,6 Prozent (gemessen am BIP) steigen. Die Einhaltung der Zielschwelle rückt damit in weite Ferne. Wenn nichts schiefginge, könne Deutschland diese Schwelle erst “in zehn bis zwölf Jahren wieder einhalten”, sagte Boysen-Hogrefe.

 

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