EU und IWF: Zügige Hilfe für Athen

24. April 2010, 08:24 | Kategorien: Politik, Wirtschaft | Schlagworte: | von
Redaktion

Die Europäische Union (EU) und der Internationaler Währungsfonds (IWF)  wollen zügig über die Anfrage Griechenlands zur Freigabe von Finanzhilfen bestimmen. Man sei bereit, schnell zu handeln, erklärte IWF-Direktor Dominique Strauss-Kahn in Washington. Nach langer Vorbereitung könnten die Dinge schnell und reibungslos ablaufen, erkärte EU-Währungskommissar Olli Rehn. IWF und die Euro-Länder sind bereit, Athen mit rund 45 Milliarden Euro zu unterstützen. Deutschland müsste davon bis zu 8,4 Milliarden Euro tragen. Bundeskanzlerin Angela Merkel stellte jedoch an Griechenland "strenge Bedingungen" für eine Hilfe. Die Stabilität des Euro sei das "Allerwichtigste". Deshalb komme es darauf an, dass Griechenland ein "glaubwürdiges Sparprogramm" besonders für die Jahre 2011 und 2012 vorlege, erklärte die CDU-Politikerin nach einem Gespräch mit Papandreou.

Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) forderte von der Führung in Griechenland noch größere Sparanstrengungen. Erst am Vortag war bekanntgeworden, dass der Schuldenberg Griechenlands auf mittlerweile 273 Milliarden Euro angewachsen ist.

Mehr unter: tagesschau.de und Hamburger Abendblatt

Foto: Sebastian Wilnow/ddp

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