EU kritisiert Opel-Verkauf an Magna

18. Oktober 2009, 09:52 | Kategorien: Wirtschaft | Schlagworte: | von
Redaktion

Die Kritik aus Brüssel von EU-Wettbewerbskomissarin Neelie Kroes sei "kein Dealbreaker", heisst es in Regierungskreisen. Theodor zu Guttenberg (CSU) reagiert gelassen auf die Vorwürfe aus Brüssel an der Höhe der Staatshilfen und sieht keinen Verstoß gegen EU-Wettbewerbsregeln.

EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes hatte am Freitag deutliche Bedenken zum Verkauf an Magna geäußert. Die geplanten Staatshilfen seien an einer Opel-Übernahme durch den Zuliferer Magna und seinen Partner Sberbank gebunden. Dies sei nicht zulässig, so Neelie Kroes. Die Bundesregierung müsse zusichern, dass Staatshilfen unabhängig davon fließen, wer den Zuschlag für Opel erhält.

Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg ist dagegen fest von einem Verkauf überzeugt: “Wenn Missverständnisse ausgeräumt werden sollen, werden wir das machen…Es gibt keine Alternative zu Magna.”

Der Verkauf findet Unterstützung bei EU-Politiker: “Die Wettbewerbskomissarin überschätzt sich und entscheidet nicht objektiv”, so Werner Langen, Chef der deutschen Unions-Parlamentarier im EU-Parlament.

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Foto: Martin Oeser/ddp

 

 

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