Keine Änderung der aktuellen Praxis nach Kritik der Bundesregierung

Essener Tafel hält weiter am Aufnahmestopp von Ausländern fest

Merkel und andere Vertreter der Bundesregierung sowie diverse Medien übten Kritik an dem vorübergehenden Ausschluss von Ausländern von der Essener Tafel. Jetzt hat der Vorstand der Tafel entschieden, an seiner bisherigen Regelung festzuhalten.

Foto: Essener Tafel
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Die Essener Tafel will trotz der öffentlichen Kritik der Bundesregierung an ihrem Aufnahmestopp für Ausländer festhalten. Der Vorsitzende der Essener Tafel, Jörg Sartor, verteidigte die Maßnahme. Diese habe nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun. Es solle einfach nur wieder gerecht verteilt werden.

Zuletzt seien immer weniger Einheimische gekommen. Gerade ältere Frauen hätten sich von jungen, fremdsprachigen Männern abgeschreckt gefühlt. Auch alleinerziehende Mütter seien immer häufiger weggeblieben.Man werde innerhalb der nächsten zwei Wochen einen Runden Tisch bilden, um über die künftige Lebensmittelverteilung nachzudenken, gab die Stadt Essen nach einer außerordentlichen Sitzung des Tafel-Vereins bekannt.

Diesem Runden Tisch werden unter der Moderation des Sozialdezernenten der Stadt neben der Essener Tafel und den Essener Wohlfahrtsverbänden auch »Vertreter des Verbundes der Essener Migrantenselbstorganisationen« angehören.

Es bestehe dabei aber weiter Einigkeit, dass Alleinerziehende, Senioren und Familien mit minderjährigen Kindern im Mittelpunkt stehen sollten. Seit dem 10. Januar werden neue Lebensmittelberechtigungen vorübergehend nur noch an Bürgern mit deutscher Staatsbürgerschaft ausgegeben.

Begründet wurde dieses mit dem hohem Anteil von 75 Prozent Ausländern als Kunden der Tafel, durch die sich bisherige Nutzer ins Abseits gestellt fühlten. Die Entscheidung hatten unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Sozialministerin Katarina Barley (SPD) und die Berliner Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales, Sawsan Chebli (SPD) kritisiert.

Hingegen äußerte der frühere CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach Verständnis für die Essener Tafel. »Mir tut es von Herzen leide, dass sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Tafel als Rassisten, als Nationalisten, als Faschisten oder Nazis beschimpfen lassen müssen«, sagte dieser. Er wolle aber die Kritik von Merkel und Barley nicht weiter kommentieren.

Es sei aber so, dass sich die Mitarbeiter der Tafel durchaus über Monate Gedanken gemacht hätten, wie man das Problem der Verdrängung lösen könne. Dabei gehe es auch nicht um einen generellen Ausschluss von Ausländern bei der Tafel, sondern die Verantwortlichen in Essen hätten reagieren müssen, weil bestimmte Bedürftige nicht mehr kämen, weil sie nicht länger in ein Gedränge und Geschubse geraten wollten.

Unterstützend äußerte sich nun auch CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt. Die Situation bei der Lebensmittelausgabe in Essen zeige, »dass die Integrationsfähigkeit unseres Landes eine Grenze hat«. Von daher sei die Sichtweise der Essener Helfer nachvollziehbar.

Darüber hinaus gab es etliche Stimmen aus der Opposition, welche die Kritik der Bundesregierung als weltfremd ansehen. Die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel stellte die Frage: »Wieso nehmen Asylbewerber, die bereits über eine Vollversorgung aus Steuergeldern verfügen, und von der viele deutsche Rentner nur träumen können, überhaupt bundesweit die Angebote der Tafel entgegen?«.

»Wenn Helfer bedrängt werden, dann sollte die Politik die Tafel nicht kritisieren, sondern Hilfe anbieten«, sagte FDP-Chef Christian Lindner. Ähnlich äußerte sich der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck: »Letztlich baden Freiwillige aus, was die Politik versäumt hat.« Linke-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht bezeichnete die Kritik an der Essener Tafel seitens der Bundesregierung als »heuchlerisch«.


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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Werner

Vollkommen richtig. Dieser Aufnahme-Stopp hätte schon vor Jahren auf ganz Deutschland ausgeweitet werden müssen, das heißt die Grenzen dicht machen. Die Deutschen sind nicht für die Ernährung von Europa und der ganzen Welt zuständig. Aber wenn man weiß, dass das alles schon vor Jahrzehnten, auf Bilderbergerkonferenzen, mit der Merkel geplant wurde, ist einem alles klar. Die Merkel ist der größte Feind der Deutschen.

Gravatar: Sepp Kneip

Die Ecke, aus der die Kritik an der Tafel kommt, lässt die Realitätsferne aufleuchten, die dieser Teil der Politik an den Tag legt. Losgelöst und abgehoben von den Problemen und Bedürfnissen derjenigen, die schon immer hier leben, verhalten sich diese Politiker wie die Axt im Walde. Sie sind es, die die Gesellschaft in diesem Lande Spalten. Man kann nur hoffen, dass sich die Verantwortlichen der Tafel nicht ins Boxhorn jagen lassen und das weiter tun, was sie für richtig halten. Man könnte allerdings fast darauf wetten, dass sie bald von diesen heuchlerischen Gutmenschen in die rechte Ecke gestellt werden. Das wäre aber dann die Demaskierung unseres Polit-Establishments.

Gravatar: D.Eppendorfer

Diese Entscheidung ist vollkommen richtig, denn es darf nicht zur Normalität werden, dass diese oft primitiven Merkel-Gäste mit der gesamten Großfamilie anrücken, um dann in Kompaniestärke unsere Senioren von den Nahrungsquellen rabiat verdrängen.

Es ist aber generell ein ekelerregend schäbiges Gesellschaftsmodell, dass immer mehr Arme an "Tafeln" notversorgt werden müssen, weil die Verbrecherpolitik sich jahrelang nur um die große weite Nichtsnutzwelt kümmert, die ihre Fluchtursachen selbst verursacht, z.B. durch Überbevölkerung oder Bürgerkrieg.

Ich würde jeden, der sich hier daneben benimmt, sofort ausweisen und nicht erst durch 100 Therapieangebote hätscheln, damit er ein zivilisierter Mensch wird. Leider ist genau das zum Riesengeschäft geworden, und so hat die Humanität vieler scheinheiliger Gutmenschen eher mit Profitgier als mit Hilfe zu tun.

Gravatar: Andreas Berlin

Dass die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Tafel in Essen überhaupt noch einen runden Tisch bilden wollen, das verwundert mich sehr. Die Beschimpfungen und Beleidigungen von allerhöchster Stelle, die Nazi-Brandmarkung und Beschmutzung der Autos, das würde ich mir nicht antun. Ich würde dem Staat die Tafel in die Hand geben und sagen: "Bitte- ärgere Du Dich mit den unerzogenen Eroberern herum!" Oder besser noch: soll die Antifa mal etwas sinnvolle tun!

Gravatar: Maria

Es sollte generell ein Aufnahmeverbot für "Flüchtlinge" an den Tafeln geben, denn diese Personengruppe wird;
1. vollumpfänglich bei uns versorgt.
Kein Asylant lebt auf der Strasse , so wie deutsche Obdachlose.
2. gibt es ein Problem mit Doppel und Mehrfachbeziehern unter dieser Personengruppe.
3.gibt es massenweise helfende "Gutmenschenorganisationen" für diese Klientel, davon können deutsche Armutsrentner nur träumen.
4. geht diese zusätzliche Versorgung auf Kosten hilfsbedürftiger Einheimischer.
5. ist Missbrauch vorprogrammiert, da viele Ihren Schlepper noch für die Einwanderung in die deutschen Sozialsysteme bezahlen müssen, oder den "Asylantenlohn" nach Hause schicken, und sich dann womöglich ungeniert bei den Tafeln zu bedienen.

Gravatar: Zaland Rollen

Lassen sie sich nicht von den Groko-Wahnsinnigen beeinflussen, denn niemand hat von denen etwas gespendet oder sich hinter der Theke gestellt!!!!
Deutschland für Deutsche und basta....
Und wen das nicht gefällt, kann wieder gehen, so einfach ist das, deshalb am Liebsten Neuwahlen bitte, hoffentlich
wachen bei der SPD noch auf.
Sarah hat die Stimme des Volkes erkannt, die Groko handelt nach der Asylmaffia.....

Gravatar: Thomas Waibel

Sinn und Zweck der Tafeln ist, Menschen mit einem sehr geringen Einkommen, die sich am Existenzminimum, oder sogar darunter, befinden, zu helfen.

Sie sind nicht gedacht für "Flüchtlinge", die vom Staat sehr gut, zu gut, versorgt werden.

Daher ist die Maßnahme vollkommen richtig und sollte in allen Tafeln praktiziert werden.

Wenn gewisse NGO's, z.B. die "Kirchen", meinen die "Flüchtlinge" kämen zu kurz, sollten sie ihnen helfen. Wenn die "Kirchen" sonst nicht haben, aber Geld haben sie, und davon jede Menge.

Gravatar: Dirk S

Zitat:"Die Entscheidung hatten unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Sozialministerin Katarina Barley (SPD) und die Berliner Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales, Sawsan Chebli (SPD) kritisiert."

Aber, ist die Entscheidung der Essener nicht ganz im Sinne der Özoguz gewesen? Schließlich wurde da, ganz vorbildlich, das Zusammenleben in den Räumen der Tafel neu ausgehandelt. Also gerade von den Sozengenossinen hätte ich mehr Solidarität mit ihrer Genossin Ex-Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration erwartet. Also wirklich. Was für eine Schande.

Unverhandelbare Grüße,

Dirk S

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