EnBW-Rückkauf war zu teuer

11. Juli 2012, 08:47 | Kategorien: Wirtschaft | Schlagworte: , | von Redaktion
Foto: Michael Latz/dapd
Redaktion

Der durch den Rückkauf von EnBW-Anteilen für das Land Baden-Württemberg entstandene Schaden beträgt 840 Millionen Euro.

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Warth & Klein Grant Thornton aus Düsseldorf beziffert den durch den Rückkauf von Anteilen der EnBW durch das Land Baden-Württemberg im Jahr 2010 entstandenen Schaden auf 840 Millionen Euro. Dem seinerzeitigen Ministerpräsidenten Stefan Mappus wird vorgeworfen, die Aktien des französischen Energieversorgers EdF zu 41,50 Euro anstatt für angemessene 34,05 Euro gekauft zu haben. Mappus hatte der beratenden Bank Morgan Stanley eine Übernahmeprämie in Höhe von 18,6 Prozent des Aktienkurses eingeräumt – zu Unrecht, wie die Wirtschaftsprüfer monieren. Das Land hatte das Gutachten in Auftrag gegeben, um eine mögliche Schadenersatzforderung stellen zu können.

 

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(oe)

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