EKG hat sich für das neue Gesetz ausgesprochen, die katholische Kirche dagegen

EKG: Evangelische Kirche unterstützt »Ehe für alle«

Ein neues Schisma spaltet die Kirche. Während sich die Katholische Kirche vehement gegen die »Ehe für alle« ausgesprochen hatte, hat sich der EKG der evangelischen Kirche dafür ausgesprochen.

Foto: James Steakley/ Wikimedia Commons/ CC BY-SA 3.0
Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Ehe für alle, Evangelische Kirche, Katholische Kirche
von

Ein neues Schisma spaltet die Kirche. Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat sich für das neue Gesetz und die Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften zur traditionellen Ehe ausgesprochen. Man sei offen für neue Formen der Ehe.

Die Katholische Kirche hat sich dagegen vehement gegen die »Ehe für alle« ausgesprochen.

Wie Radio Vatican berichtete, hatte vor der Abstimmung der Leiter des Kommissariats der katholischen Bischöfe in Berlin, Karl Jüsten, in einem Schreiben an alle Bundestagsabgeordneten gefordert, dem Gesetz nicht zuzustimmen. In diesem Schreiben heißt es unter anderem: »Kirche, Staat und Gesellschaft teilen die Erfahrung, dass in der Ehe die Aspekte einer verlässlichen Paarbeziehung und der Weitergabe des Lebens der leiblichen Eltern an ihre Kinder in besonderer Weise verbunden sind«.

Der Regensburger Bischof hatte die Gläubigen seines Bistums dazu aufgerufen, sich mit Protestschreiben an die Politiker zu wenden.

Kommentare zum Artikel

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.

Gravatar: Sitting Bull

Gut so.

Immer mehr Widerstand und ziviler Ungehorsam.

Die Diskreditierung der Polizei im Vorfeld des G20-Treffens in HH und damit einhergehender, unterhaltsamer Prügelszenen mit lieben Protestlern und "Drecksbullen" ging diese Woche ja auch schon gründlich in die Hose.

Sport frei!

Gravatar: Stella

Sonst nichts? Das ist reine Makulatur. Die katholische Kirche hätte sich schon viel früher öffentlich dagegen stellen können, und die Sache auch beim Namen nennen: dass es sich nämlich hierbei um Satanismus handelt, was die Umkehr der Gebote Gottes und der Schöpfungsgesetze darstellt. Das hat der Bischof Jüsten aber nicht gemacht!

Gravatar: Karin Weber

Auf die Kirchen sollten die Bürger nicht mehr bauen, die sind genauso verkommen wie die Politik. Zudem ist aus meiner Sicht die Zeit vorbei, an dem man irgendwelchen Götzen hinterherlaufen sollte. Das gilt auch für die hier einfallenden Siedler. In einer aufgeklärten Gesellschaft, die verschiedenste Wissenschaften betreibt, sollte man sich endlich mal vom Mittelalter verabschieden. Auch wenn´s schwerfällt und damit der Verlust persönlicher Macht & Pfründe einhergeht.

PS.: Die Russen helfen völlig unkompliziert den verfolgten Christen im Nahen Osten. Die deutsche Kirche hockt dagegen hier und labert zur Homo-Ehe, anstatt ihren Glaubensbrüdern weltweit vor Verfolgung und Tötung beizustehen. Diese Leute sind eine Schande!

Gravatar: Duffy

Wenn sie doch nur nicht so entsetzlich naiv und dämlich wären! Zum Frendschämen!
Frau Käßmann, "Ehe für alle" bedeutet nicht "mehr Toleranz"! Es bedeutet "Bahn frei für Kinderehen, Polygamie, Inzest und verdeckte Prostitution, inklusive Menschenhandel."
Ehrlich, was hat man euch angetan, daß Ihr nicht mehr das verteidigen wollt was in der Bibel steht?

Gravatar: Anonym

Dies wird ja immer schlimmer hier. Nun, diese Änderung ist jetzt nicht die Schlimmste, da ist die NetzDG noch so einiges schlimmer.

Wenigstens stellt sich die katholische Kirche noch gegen. Auch wenn ich der deutschen katholischen Kirche aufgrund der "Flüchtlingskrise" weiterhin stark misstraue.

Gravatar: Herbert

Ein Bischof hatte die Gläubigen seines Bistums dazu aufgerufen, sich mit Protestschreiben an die Politiker zu wenden. Ob, dass denn wirklich so gewollt war, wage ich zu bezweifeln. Dann hätte man diese Schande vor Jahren schon eindämmen können.

Gravatar: Max

Käßmann gekauft von Jim Beam. So geht evangelisch.

Gravatar: Jürg Rückert

Die „Kirchenfürsten“ argumentieren meist gleich (http://kath.net/news/60135 ):
>Der Rottenburger Bischof Gebhard Fürst hat die Entscheidung des Bundestages für die gesetzliche Legitimierung der gleichgeschlechtlichen Ehe eindeutig abgelehnt. Die … getroffene Entscheidung sei „nicht im Sinne der Väter des Grundgesetzes“, .... Als die Verfasser des Grundgesetzes den Begriff Ehe verwendet hätten, sei die Verbindung von Mann und Frau gemeint gewesen.<

Sie verschanzen sich hinter der Verfassung. Dass diese neuen Eheformen nach katholischer Auffassung Sünde sind, das wagen sie nicht mehr zu sagen. Katholische Religionslehrer dürfen zumindest in Einzelfällen auch nicht mehr von der Hölle reden, denn dies könne Kinder traumatisieren. Die Anpassung der Lehre an den Zeitgeist erfolgt in kleinen Schritten. Die Fleischtöpfe Ägyptens werden diese lauwarmen Brüder nie freiwillig verlassen. Hat Sodom hat zu wenig Gerechte?

Schreibe einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang